mein kleiner trotzkopf

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von nuckelspucker 28.09.06 - 20:40 Uhr

n'abend,

heut hab ich mal wieder ne frage an euch:

mein kleiner (b)engel ist, seitdem er in den KIGA geht, ein kleiner trotzkopf geworden. wenn er seinen willen nicht bekommt, lässt er sich fallen, wo er gerade steht oder macht sich steif, wenn ich ihn hochnehmen will und fängt an zu kreischen. das steigerte sich langsam und ist nun recht oft am tag, eben immer, wenn ihm was nicht passt.

ich hab das bisher ignoriert, ihn also da sitzen lassen, wo er sich hinfallen ließ oder bin eben konsequent beim NEIN geblieben, wenn ich was verboten hatte.

mein mann ist nun der meinung, wir würden was falsch machen, weil niclas diese phase - wenn es denn eine ist - immer noch hat und das bockig-sein eher schlimmer wird als besser.

aber was soll ich denn machen bzw. mach ich überhaupt was falsch?

mehr als NEIN sagen bzw. ihn ignorieren kann ich doch nicht. mein mann wird recht schnell laut bzw. ungehalten, aber ich halte nicht allzuviel davon, niclas anzuschreien.

schildert mir doch mal euere erfahrungen.

claudia + niclas *16.06.05

Beitrag von raquel77 29.09.06 - 09:07 Uhr

Hallo Claudia,

bei uns ist es besser geworden, seit Pia ein Mitspracherecht hat. Zum Beispiel beim Wickeln. Ich frage sie, und wenn sie nicht möchte, dann lasse ich sie. Irgendwann kommt sie sowieso von allein und greift sich zwischen die Beine. Dann dürfen wir wickeln. :-)

Ich versuche, ihr so wenig zu verbieten, wie es nur geht. Und wenn ich meine, die Turnerei wird gefährlich, dann bleibe ich halt bei ihr und lass sie probieren.

LG
Sonja

Beitrag von ayshe 29.09.06 - 10:26 Uhr

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mehr als NEIN sagen bzw. ihn ignorieren kann ich doch nicht
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vllt ist genau das die ungünstige richtung.


ich halte es eher so wie sonja oben.

möglichst mitspracherecht geben,
alles mehrfach und früh ankündigen, damit sie sich darauf einrichten kann und nicht so überfahren ist,
nach akzeptablen alternativen oder kompromissen suchen,

und wenig "neins",
sagen, daß ich verstehe, daß sie traurig und sauer ist, weil es ihr spaß macht, aber es leider nicht geht, daß es mir auch leid tut usw.
also sie soll wissen, daß ich mich bemühe, ihr verlangen zu verstehen, daß mir ein verbot leidtut und es aber leider nicht anders geht.
außerdem bleibe ich dabei, wenn sie "wütet", in der nahen umgebung, biete mich immer wieder als trost an, denn meist stößt sie mich ertsmal weg.
wenn sie dann nach ca. 1 std (#schock ) fertig ist, kommt sie auch


lg
ayshe