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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von babylohnic 28.09.06 - 21:56 Uhr

Hallo!

Es geht um meine 9 jährige Tochter die z.zt. die 4. Klasse Grundschule besucht.
Dieses Halbjahr ist für uns super wichtig da es ja um die Empfehlung für die weiterführende Schule geht.
Meine Tochter war bis jetzt auch immer eine gute Schülerin. Sie hatte im letzten Zeugnis 2. Halbjahr 3. Schuljahr einen Notendurchschnitt von 1,8.
Seitdem sie nun in der 4. Klasse ist, verschlechtern sich ihre Noten in Deutsch massiv! Ich muß dazu sagen, dass wir regelmäßig üben, sei es den Grundwortschatz sowie Grammatik u. Rechtschreibung. Wenn wir zuhause üben, hat sie immer 0 Fehler, allerhöchstens mal 1 Fehler!
Nun hat sie schon 3 Arbeiten in Deutsch geschrieben. 1. Diktat sofort nach den Ferien (Mittwochs begann die Schule, Freitags Diktat) welches insgesamt in der Klasse schlecht aus fiel da es wahrscheinlich zu knapp nach den Ferien war. Ok, habe ich gesagt ein Ausrutscher kann passieren, es war eine 4!

Zweites Diktat letzte Woche. Vor dem Diktat regelmäßig wieder geübt, immer 0 Fehler zuhause. Sie kommt am Montag von der Schule, wieder die Note 4!
Am Dienstag haben sie dann einen Grammatiktest geschrieben, wieder die Note 4!
Sie ist selbst total unglücklich. Das Problem ist ja, ich weiß das sie es KANN!
Sie ist selbst immer total fertig u. weint wie ein Schloßhund wenn sie nach Hause kommt! Das tut mir dann immer so wahnsinnig weh u. leid, denn ich möchte ja nicht das mein Kind unglücklich ist!

Gestern habe ich sie dann auf den Schoß genommen u. sie mal gefragt ob sie Probleme hätte worüber sie mit mir noch nicht gesprochen hätte, u. ob sie diese Probleme belasten würden. Sie antwortete das sie keine Probleme hätte.
Daraufhin habe ich gefragt wie sie sich das denn erklären könnte warum sie neuerdings immer nur 4er in Deutsch schreiben würde? Da sagt sie, das immer wenn sie über ihrem Heft sitzen würde, u. die Lehrerin mit dem Diktat beginnen würde, sie immer total nervös würde u. nicht mehr wüßte wie die einfachsten Wörter geschrieben würden! Sie hätte dann immer nur im Kopf das sie eine gute Note schreiben möchte!

Nun meine Frage: Ist das Prüfungsangst?

Bei uns wurde nie Druck auf sie ausgeübt. Es bestand auch nie ein Grund dafür! Ganz im Gegenteil, wir sind - u. waren immer Stolz auf unsere Tochter. Sie war immer ein Kind die sich alles erarbeiten mußte, ihr ist nie etwas zugeflogen in schulischer Hinsicht. Dafür hat sie früh gelernt richtig zu lernen was ich auch immer gut fand. Sie wurde damals auch als "Kann-Kind" eingeschult auf ihren eigenen Wunsch u. die Erzieherinnen im KiGa hatten das auch befürwortet. Sie wurde im Aug. 6 Jahre u. im Sept. begann damals die Schule. Und wie gesagt, es gab auch nie Probleme!

Ich habe dann gestern in ihr Heft geschrieben das ich gerne mal einen Termin bei ihrer Klassenlehrerin hätte. Den habe ich nun auch bekommen für Mitte Oktober nach den Ferien. Ich werde dann auch mal ihre Übungshefte die wir zuhause haben mitnehmen, um die der Lehrerin zu zeigen. Außerdem möchte ich gerne, das meine Tochter bei dem Gespräch dabei ist. Sie möchte das auch gerne.

Wißt Ihr noch einen anderen Tipp was ich machen könnte? Ich sage ihr jedesmal das sie keine Angst vor der Arbeit haben muß da sie ja alles kann! Trotzdem geht es jetzt seit dem 4. Schuljahr in die Hose. Ich bin echt ratlos.
Wenn Ihr ein paar gute Tipps habt laßt es mich wissen, ich wäre sehr dankbar!

Sorry das der Text so lang ist u. vielen Dank fürs lesen.

Liebe Grüße

Eine verzweifelte Nicole mit #sonne Sarah Marie *03.08.97 und #stern Robin Joshua *05.06.03

Beitrag von leiahenny 28.09.06 - 22:07 Uhr

Deine Tochter macht sicher selber viel zu viel Druck und dann kommt nun mal die Prüfungsangst. Vielleicht solltet ihr mal zusammen überlegen, dass es doch jetzt gar nicht so wichtig wie ihre Empfehlung ist !
Erstens ist nur eine Empfehlung, zweites kann man nach der 10 Klasse egal ob Gym oder Realschule oder Hauptschule sich bis zum Abi weiterarbeiten ( und eben auch von der Haupt zum Real)
und dann gibt es auch noch Gesamtschulen. Denke deine Tochter
muss wissen, es geht nicht um alles oder nichts - und du auch.

Beitrag von babylohnic 30.09.06 - 22:32 Uhr

Hallo!

Vielen Dank für Deine Antwort.

Über die Gesamtschule hatten wir uns auch schon unterhalten. Leider bin ich persönlich da nicht ganz so begeistert von...
Ich war selbst auf einer Gesamtschule u. fand das System nicht ganz so gut.
Sollte es meiner Tochter dort aber gut gefallen, wären wir die Letzten die dazu Nein sagen würden. Denn in erster Linie muß es ihr auf ihrer neuen Schule gefallen.

Wegen der Empfehlung werde ich jetzt erstmal das Gespräch mit der Lehrerin abwarten. Mal sehen was sie sagt. Jetzt sind erstmal Ferien und wir können ein wenig zu Ruhe kommen. Ich werde dann berichten was die Lehrerin gesagt hat.

Vielen Dank nochmal.

Gruß

Nicole mit Sarah Marie 9 Jahre

Beitrag von lena10 28.09.06 - 22:40 Uhr

Hallo!

Du schreibst zwar, dass sie von zu Hause aus keinen Druck hat, aber den hat sie sehr wohl!

Ich glaube nicht wie meine Vorschreiberin, dass sie sich den Leistungsdruck selbst macht! Auch wenn es dir nicht bewusst ist, in deinem Beitrag wird es sehr deutlich: Ihr macht den Druck!

Da steht: "Dieses Halbjahr ist für uns super wichtig da es ja um die Empfehlung für die weiterführende Schule geht. " , "Daraufhin habe ich gefragt wie sie sich das denn erklären könnte warum sie neuerdings immer nur 4er in Deutsch schreiben würde?" , " Ich sage ihr jedesmal das sie keine Angst vor der Arbeit haben muß da sie ja alles kann! ".

Du meinst es sicher nur gut, aber deine Tochter merkt, wie wichtig dir ihre guten Leistungen sind. Ich will dich auch gar nicht kritisieren, da du einfach als besorgte Mutter handelst, aber ich möchte dir die Augen öffnen. DU musst lockerer mit ihren Leistungen umgehen, DU musst ihr vermitteln, dass eine 4 auch mal in Ordnung geht und Du musst aufhören, so intensiv mit ihr zu üben, damit ihre Noten wieder besser werden. Dann wird sie selbst wieder lockerer und selbstbewusster und wird auch ihre Leistungen wieder bringen können.

Auch zu dem Lehrergespräch würde ich sie AUF KEINEN FALL mitnehmen! Was soll das bringen??? Wieder mehr Druck: "Das ist so wichtig, dass meine Mama und ich sogar mit der Lehrerin reden müssen...".

Gruß, Lena

Beitrag von babylohnic 30.09.06 - 22:40 Uhr

Hallo Lena

Danke für Deine Antwort.

Mag sein das ich/wir unbewußten Druck auf sie ausüben.
Ich meine es ihr gegenüber aber dann bestimmt nicht böse! Ich mache mir einfach Sorgen, da ich mein Kind so nicht kenne.Wir mußten uns bisher nie Gedanken über ihre Noten machen, auch wenn sie kein Kind war/ist dem alles von alleine zu fliegt. Sie hat von Anfang an ihre HA selbstständig gemacht u. uns immer gefragt ob wir vor einer Klassenarbeit noch mal mit ihr üben könnten bzw. sie abfragen könnten. Ich denke für sie ist das jetzt auch erstmal ein Schock, da sie bisher noch nie eine 4 in Deutsch hatte. Bisher war eigentlich nur Mathematik unser "Problemfach". Dort brauchte sie öfter mal Hilfe oder mehr Übung. Ansonsten war alles ok.
Nun haben wir ja erstmal Ferien wo wir auch mal zur Ruhe kommen können.

Wegen des Lehrergespräches muß ich sagen, dass Sarah von sich aus mit zu dem Gespräch möchte! Ich habe sie darum nicht gebeten oder gesagt sie muß mitkommen! Das kam von ihr ganz alleine! Eigentlich wäre es ja auch nicht gegangen das sie mit geht, aber an diesem Tag hat sie später Schule u. somit wollte sie gerne mit. Das wollte ich nur noch mal sagen.

Ansonsten noch mal Danke für Deine Antwort. Ich werde mir dazu mal Gedanken machen.

Liebe Grüße

Nicole mit Sarah Marie 9 Jahre

Beitrag von lollipop100 29.09.06 - 08:49 Uhr

Hallo,
ich kann lena nur zustimmen. Du übst keinen direkten Druck aus, aber regelmäßig üben muss man eigentlich nicht. Es sieht so aus als ob du ihr die guten Noten erarbeitet hast. Normalerweise reichen die Hausaufgaben in der 4. Klasse aus. Und man übt noch mal vor den Klassenarbeiten. Wieviel Freizeit hat dein Kind?

Gruß lolli

Beitrag von babylohnic 30.09.06 - 22:28 Uhr

Hallo Lolli.

Erstmal Danke für Deine Antwort.

Zu Deinem Satz ich hätte ihr die guten Noten erarbeitet möchte ich mal sagen, das wir nicht täglich üben. Wir üben für die Arbeiten die anstehen, nur das wir das nicht erst 1 Tag vorher machen sondern 2 Tage vor der Klassenarbeit. Bisher hatte sie es gerade in Deutsch auch gar nicht nötig das man besonders viel üben mußte. Nur jetzt nachdem sie so unsicher wurde, haben wir es für ihre Sicherheit gemacht. Hausaufgaben macht sie grundsätzlich alleine, nur wenn sie Fragen hat kommt sie zu mir.

Zur Freizeit, meine Tochter macht auch viel Sport der ihr auch sehr viel Spaß macht. Sie ist eine begeisterte Feldhockeyspielerin u. sie macht noch Ballett. Hockey spielt sie seit ihrem 3. Lebensjahr, Ballett macht sie zum Ausgleich seit 1 Jahr. Beides hat sie sich selbst ausgesucht u. macht es mit voller Begeisterung. An den Tagen wo sie keinen Sport hat, hat sie ausreichend Platz für Verabredungen die sie auch regelmäßig hat.


Liebe Grüße

Nicole mit Sarah Marie 9 Jahre

Beitrag von klaus_ 30.09.06 - 15:42 Uhr

Wir (Eltern aus Bayern) haben (ohne das Kind) gleich am Anfang mit der Klassenlehrerin eine Zielvereinbarung gemacht.

D.h. wir haben VORGEGEBEN, was wir (realistisch machbar !) für Noten wünschen (die übertrittsrelevant sind), und haben zusammen mit der Lehrerin ein gemeinsames Konzept entwickelt, das monatlich überprüft wurde.

Ja, es hat alles BESTENS geklappt.


Ich sehe das bei Deiner Tochter als Versagensangst.
Euch gegenüber.

Ich denke mal, dass Ihr evtl. nicht aufzeigt, "was passiert, wenn " Ist aber wichtig !
Best case
Worst case
Betrachtungen anzustellen .
Vielleicht weiß ja Eurer Kind gar nicht, wo es jetzt steht, ob das Ganze für den erwünschten Übertritt (und wie) noch möglich ist, und und und.


Klaus

Beitrag von babylohnic 30.09.06 - 22:52 Uhr

Hallo Klaus,

danke für Deine Antwort.

Ich finde es toll das es bei Euch in Bayern möglich ist mit der Lehrerin eine realistische Vereinbarung zu treffen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt hätten wir dieses gar nicht gebraucht. Unsere Tochter war von sich aus zielstrebig u. fleißig. Das ist sie heute noch.
Das Problem was aufgetaucht ist, das nicht wir ihr gesagt haben was passieren könnte wenn sie die erforderlichen Noten nicht für den Übertritt hat, sondern ihre Klassenlehrerin ihr das gesagt hat. Nicht nur ihr, sondern der ganzen Klasse! Sie hat den Kindern die gerne zum Gymnasium möchten gesagt, welchen Notendurchschnitt sie brauchen, ebenso den Kindern die zur Realschule, Hauptschule oder Gesamtschule möchten/müssen. Seitdem ist in der Klasse natürlich Unruhe, weil jeder den gewissen Notendurchschnitt haben möchte. Sie hat dann auch gesagt welche Fächer (Deutsch, Mathe, Sach- o. Heimatkunde) relevant sind u. welche Noten sie wo haben müssen damit der Übertritt an die gewünschte Schule nicht scheitert.
Das habe ich allerdings bis Freitag (gestern) nicht gewußt das die Klassenlehrerin das gesagt hat! Danach war mir natürlich einiges klar! Ich habe eben mal gegoogelt u. mir das selbst mal angeschaut. Es ist genau so wie Sarah es gesagt hat. Sie erzählte mir auch was von Probeunterricht u. Prüfung um auf die gewünschte Schule zu kommen. Ich werde natürlich die Lehrerin darauf ansprechen!

Eben erzählte sie mir beim Zubettgehen noch, das einige Lehrerinnen die die anderen Fächer unterrichten, auch schon gesagt hätten zwischen welchen Noten die Kinder derzeit stehen würden! Ich finde das wirkt sich gerade bei solchen Kindern die Prüfungsangst oder dergleichen haben, schon sehr negativ aus. Ich weiß nicht ob ich das für Richtig halten soll.

Na ja, jetzt haben wir erstmal 2 Wochen Ferien die wir genießen werden. Danach haben wir das Gespräch u. ich werde mal abwarten was die Lehrerin sagt.
Es war auf jeden Fall mal gut zu lesen wie es anderswo läuft. Nochmal vielen Dank für die Antwort.

Liebe Grüße

Nicole mit Sarah Marie 9 Jahre

Beitrag von klaus_ 02.10.06 - 10:09 Uhr

bitte gerne.

Was mir bei Dir auffällt:
dass Dir (bzw. Euch) am ANFANG des Schuljahres nicht klar war, wie es läuft.
In BY gibt es die KuMi Server, ich bin immer am Anfang eines Schuljahres informiert was z.B.: definiert in Sachkunde unbedingt drankommt (Wasser oder Abwasser ist ein Pflichtthema in der 3.Klasse)
Wenn man schonmal weiß , wann welcher Stoff durchgenommen wird "Strom kommt zwischen OStern und Pfingsten dran, wir schreiben ne Probe vor Pfingsten), dann kann man die Ziele 14tägig zerhacken und sich wirklich auf Wesentliches konzentrieren.

Als unser Großer allerdings der Reli-Lehrerin in der 4.Klasse sagte, ihr Fach sei nicht übertrittsrelevant, ... war nicht so toll.
ABER: so ist es doch !
Reduktion aufs Wesentliche.

Interessant in der 4. Klasse ist NUR EIN Zeugnis:
das Übertrittszeugnis. Und darin exakt 3 Noten.


Klaus.


Beitrag von lena10 02.10.06 - 16:03 Uhr

Ich hoffe nur, dass du das deinen Kindern nicht so vermittelst...

Wie war das:

"Nicht für die Schule, sondern für's Leben lernen wir."

#augen

Beitrag von rosinchen1972 01.10.06 - 11:19 Uhr

Hallo !

Ich kann dir nur den Tip geben, das du nicht mehr soviel gemeinsam üben solltest mit deiner Tochter.

Meine Große ist 10 und geht in die 5.Klasse.
Ich habe auch immer viel mit ihr geübt, aber die Noten in der Schule wurden nicht besser, obwohl sie es zu Hause alles konnte. Sie baute dann einen "Schusselfehler" nach dem anderen ein und bekam die entsprechenden Noten dazu.

Als meine kleine Tochter geboren wurde, hatte ich etwas weniger Zeit zum üben und es dauerte nicht lange und die Noten wurden besser.

Beim grübeln darüber, wie das denn sein kann, kam ich zu dem Schluß, das ich eigentlich Mitschuld hatte, an den schlechten Noten. Ich habe auch keinen direkten Druck ausgeübt, aber sie wollte in der Schule eben alles genauso gut machen wie zu Hause und hat dann alles verhauen.

Jetzt üben wir nur noch sehr wenig gemeinsam. Ich sitze zwar meist mit im Wohnzimmer, wenn sie Hausaufgaben macht, aber ich beschäftige mich mit meinen Sachen und misch mich nicht mehr direkt ein. Sie kann Fragen stellen, wenn sie ein Problem hat und ich helf ihr erst dann.

Mittlerweile bringt sie nur noch gute Noten nach Hause und Schusselfehler macht sie auch nicht mehr oder selten.

Also lass deiner Tochter mehr Zeit für sich, wenn sie bis jetzt eine gute Schülerin war, dann schafft sie es auch allein und wenn sie Probleme hat, wird sie ohnehin zu dir kommen.

Rede mit ihr darüber und du wirst, es klappt ganz bestimmt.


LG Diana mit Sophia und Yasmin

Beitrag von arya 05.10.06 - 10:33 Uhr

Liebe Nicole,

mein Eindruck ist, dass du dein Kind maximal fördern willst -frühe Einschulung, regelmäßiges Üben, Übungshefte der Lehrerin zeigen, und jetzt ist die Bildungsempfehlung so doll wichtig. Alles gut gemeint fürs Kind, aber vielleicht ja etwas zu viel? Wenn sie jetzt schon relativ viel für gute Noten tut, wie soll das denn auf dem Gymnasium werden, wenn so viele Lernfächer dazu kommen?

Und wenn sie erstmal nicht aufs Gymnasium kommt, kannst du zum Ende der 5. Klasse nochmal schauen, ob sie jetzt soweit ist. In unserem Bundesland ist das problemlos möglich nach der 5. Klasse.

Außerdem könnte sie nach der 10. Klasse auch noch das Abi machen, da gibt es mehrere Wege. Und bis dahin hätte sie mehr Zeit für "außerschulische" Dinge, die ja auch zum Leben und zum Großwerden gehören.

Ich kenne etliche Eltern, die ihr Kind nach der 7. oder 8. Klasse wieder vom Gymnasium runtergenommen haben, weil es zu anstrengend wurde.

Ich drück dir natürlich trotzdem die Daumen, dass deine Tochter die Prüfungsangst in den Griff bekommt.


Grüße
Arya