Haus der Schwiegermutter abkaufen!?!

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von mm1902 29.09.06 - 02:46 Uhr

Hallo!

Meine Schwiegermutter hat vor über 12 J. ein 2 Fam.-Haus mit Ladengeschäft gekauft.
Es kostete damals 560000 DM, was garantiert viel zu viel war!
Vor kurzem hat es ein Makler auf knapp 200000 Euro geschätzt und ein Gutachter der Bank sogar nur auf 170000 Euro!

Momentan sind noch ca. 75000 - 80000 Euro Restschulden drauf.

Da wir unbedingt aus unserer jetzigen Wohnung ausziehen möchten, überlegen wir nun, ob wir ihr das Haus für diesen Restschuldbetrag abkaufen sollen.
In die freie Wohnung könnten wir selbst einziehen, meine SM bewohnt die obere Wohnung und der Laden ist vermietet.

Meine SM würde uns 600 Euro Miete bezahlen, der Laden ist für ca. 250 Euro vermietet, was auch sehr wenig ist...!

Wir haben leider kein Eigenkapital und müssten eine Vollfinanzierung machen.
Auch hätten wir für die Wohnung gerne ein neues Bad, Fliesen und evtl. neue Türen.

Nun meine Fragen:

Lässt sich eine Bank darauf ein?
Könnten wir mehr als den eigentlichen Kaufpreis finanziert bekommen, da ja noch einige Renovierungsarbeiten anfallen würden?
Wir dachten so an 100000 - 120000 Euro insgesamt...!
Mein Mann verdient 2300 - 2400 Euro im Monat und dazu kommen noch 641,00 Euro Kindergeld.
Die monatl. Kreditraten wären ja durch die Mieteinnahmen eigentlich schon (fast) abgedeckt...!

Würde mich sehr über Antworten freuen!!!

LG
M.

Ach ja: Mein Mann hat noch eine Halbschwester, mit der weder er noch seine Mutter Kontakt haben (lange Geschichte...!).
Falls meine SM irgendwann einmal stirbt, kann sie dann noch etwas wollen (Pflichtteil?!?)?

Beitrag von nixnick 29.09.06 - 07:48 Uhr

Da der Schätzwert des Hauses hoher als die gewünschte Kreditsumme ist, also eine Deckung des Hauses gegeben ist, dürfte es mit der Bank keine Probleme geben.
Wenn ihr dieses Haus deiner SM abkauft, seit ihr rechtmäßige Besitzer und die SM "nur" Mieterin, also kann auch deine Schwägerin nicht an euer Eigentum.
Ich sehe da allerdings einen Haken: warum sollte deine SM mit dieser Vereinbarung einverstanden sein? Sie hat doch irgendwann mal eindeutig mehr Geld investiert. Ihr möchtet jetzt nur die Restschulden übernehmen und sie soll dann auch noch Miete bezahlen? Der Großteil des Hauses gehört ihr doch nun schon, wenn von der Kreditsumme € 280000,- nur noch 80000, - Restschuld bestehen#gruebel. Schenkt sie euch also ihr Hab und Gut? Und bezahlt dann auch noch Miete?
#kratz

Beitrag von mm1902 29.09.06 - 10:36 Uhr

Hallo!

Vielen Dank für deine Antwort!!!

Eine Erklärung, warum wir es so machen würden, habe ich unten noch mal abgegeben!

LG
M.

Beitrag von coppeliaa 29.09.06 - 08:37 Uhr

ich frage mich auch warum die schwiegermutter überhaupt an euch verkaufen sollte #kratz
ob sie jetzt euch miete bezahlt, oder einen kredit zurückzahlt ist ja schon wurscht, nur mit dem unterschied, dass ihr das hausbeim kredit dann auch gehört.

glaube übrigens auch nicht, dass euch die bank steine in den weg legen würde. die finanzierung dürfte kein problem sein.

lg

Beitrag von mm1902 29.09.06 - 10:38 Uhr

Hallo!

Auch dir vielen Dank für deine Antwort!!!

Die Erklärung dafür steht unten!

LG
M.

Beitrag von martina129 29.09.06 - 09:09 Uhr

Hallo M.,

die Finanzierung wird wohl kein Problem sein.

Nur ob deine Schwiegermutter das mit sich machen lässt würd ich bezweifeln. Fair wäre ein kostenloses, lebenslanges Wohnrecht das im Grundbuch eingetragen wird. Wohnt also mietfrei und zahlt nur Nebenkosten. Hat ja immerhin auch lange genug investiert, als das sie eines Tages wohnungslos und mittellos da stehen sollte

Gruß Tina

Beitrag von mm1902 29.09.06 - 10:41 Uhr

Hallo Martina!

Danke für deine Antwort!!!

Natürlich soll sie nicht irgendwann einmal wohnungs- und mittellos dastehen...!

Wir würden es notariell festlegen, dass sie in ihrem Haus lebenslanges Wohnrecht behält!!!

Eine weitere Erklärung habe ich weiter unten dazu abgegeben!

LG
M.

Beitrag von christinamarie 29.09.06 - 09:27 Uhr

Hi,

die Kreditrestschuld und der Hauswert sind 2 komplett verschiedene Sachen.

Wenn ihr eurer Schwiegermutter das Haus abkauft, dann nicht zur Restschuldsumme, sondern zum Hauswert.

Es ist die Altersicherung deiner SM, und da könnt ihr sie doch nicht so "über den Tisch ziehen", wie ihr das plant. Ein Butterbrot und ein Ei für einen Hauskauf zahlen wollen und obendrein noch 600 Euro Miete verlangen, das ist echt krass.

Sofern die Halbschwester deines Mannes das leibliche/adoptierte Kind der SM ist, dann JA, natürlich hat sie ANspruch auf ihren Pflichtteil.

LG
Christina

Beitrag von mm1902 29.09.06 - 10:45 Uhr

Hallo Christina!

Wir möchten meine Schwiegermutter keinesfalls über den Tisch ziehen, vielmehr war es ihre Idee, dass wir das so machen könnten!!!

Dass meine Schwägerin nicht erben soll, hat sehr viele schwerwiegende Gründe!
Ich habe hier dazu noch einen seperaten Beitrag verfasst! (siehe unten!)

LG
M.

Beitrag von manavgat 29.09.06 - 09:27 Uhr

Also, ich finde Du solltest Deine Schwiegermutter nicht so über den Tisch ziehen. Wenn Du das Haus für den Restbetrag kaufst, dann sollte sie nur ihre Umlagen zahlen und ein garantiertes Wohnrecht auf Lebenszeit bekommen. Meine ehrliche Meinung.

Gruß

Manavgat

Beitrag von mm1902 29.09.06 - 10:49 Uhr

Hallo manavgat!

Meine SM soll auf gar keinen Fall über den Tisch gezogen werden!!!

Auf die Idee, dass sie uns Miete bezahlt, ist sie gekommen, nicht wir!
Habe dazu noch eine Erklärung unter deiner Antwort abgegeben!

LG
M.

Beitrag von mm1902 29.09.06 - 10:33 Uhr

Hallo!

Erst mal vielen Dank für eure Antworten!!!

Nee, wir wollen meine SM wirklich nicht über den Tisch ziehen...!
Hörte sich vielleicht so an, sorry!

Es war ihre Idee, dass sie uns Miete bezahlt, anstatt weiter das Haus abzubezahlen!
Und zwar hat sie damals ihre Eigentumswohnung, die mal mein Mann bekommen sollte, für die Anzahlung des Hauses verkauft. Irgendwie hat sie deswegen immer noch ein schlechtes Gewissen.
Schon länger möchte sie, dass wir das Haus 'übernehmen', da sie gesundheitlich angeschlagen ist und mit ihren letzten Mietern immer Ärger hatte. Im Juni war gerade die Zwangsräumung.
Eine Schenkung ginge laut Anwalt nicht, da das Haus noch belastet ist...!
Dass ihre Tochter nicht erben soll, hat viele gute Gründe...!!!
Sie ist auch nicht bei ihr aufgewachsen und es besteht schon sehr lange gar kein Kontakt mehr.
Würde zu lange dauern, diese ganze Story zu erzählen!
Nur so viel:
Der Mann ihrer Tochter sitzt momentan für lange Zeit im Gefängnis, weil er sich an Kindern vergangen hat...!

Mein Mann ist immer für seine Mutter da, fährt sie zum Arzt, geht für sie einkaufen, erledigt alles rund ums Haus usw.!

Sie möchte halt, dass ihm das Haus einmal gehört und meint, es wäre ihr lieber uns zu unterstützen, anstatt dass sie weiter die Raten bezahlt - immerhin 1000 Euro im Monat - oder woanders Miete zahlen würde.

Ich hoffe, ihr versteht, wie ich das meine...!

Vielen Dank noch mal!

LG
M.

Beitrag von mandy21 29.09.06 - 10:38 Uhr

Also ich würde sie doch erstmal fragen für wieviel ihr das HAus haben könnt...warum sollte sie das nicht mitmachen??!!

Wenn sie euch schon gesagt hat das ihr das zu dem Restschuldwert erwerben könnt dann würde ich von ihr aber keine 600 Euros Miete abknöpfen. Eher etwas weniger....aber irgendwie auf jeden Fall was machen denn dann hast bei der Steuererklärung ganz andere Möglichkeiten Investitionen geltend zu machen. (Ich weiß gar nicht was die anderen alle haben wegen der Miete #kratz)

Ein schlechtes Gewissen brauchst du nicht haben. Ihr habt doch bis jetzt nicht dort auf ihre Kosten gewohnt, warum sollte Sie ab jetzt auf eure wohnen #kratz Und die Investitionen die ihr dann als "Vermieter" zu tätigen habt brauch sie euch ja auch nicht zurück zu zahlen.

<<Lässt sich eine Bank darauf ein?>>

Warum nicht?? Wer nun im Endeffekt die Restschulden "finanziert" ist doch Wurst #gruebel

<<Könnten wir mehr als den eigentlichen Kaufpreis finanziert bekommen, da ja noch einige Renovierungsarbeiten anfallen würden?>>

Natürlich könntet ihr das. Liegt doch in eurem Ermessen (also zumindest so ziemlich ;-))

Mit der Halbschwester:

Sie kann ihren Pflichtteil schon noch wollen aber nichts von dem Haus. Also bei uns ist das zumindest so. Wer die Restschulden abbezahlt der hat dann auch keine Verpflichtungen mehr den Geschwistern gegenüber. Eigentümer seid doch dann eh ihr. Weil so, wenn das HAus noch deiner SM wäre würden ja im Ablebensfall auch die Restschulden geteielt. Die gibts ja dann aber dank euch nicht mehr. ( sorry für die wirre Schreibweise #hicks)

Und mit dem lebenslangen Wohnrecht:

Vorsicht mit solchen Sachen!! Man weiß nie wie sich das zwischenmenschliche Verhältnis mal ändert und dann bekommt man denjenigen nämlich aus seinem eigenen Haus nicht mehr "los" (sorry das das so hart klingt, ist aber so!) Ich sprech da aus Erfahrung. Das aus dem Grundbuch wieder streichen zu lassen ohne die Zustimmung des Betreffenden ist mehr als schwierig, um nicht zu sagen unmöglich.

LG

Beitrag von coppeliaa 29.09.06 - 10:50 Uhr


> Man weiß nie wie sich das zwischenmenschliche Verhältnis mal ändert

wäre aber dieses argument nicht auf für die verkaufsgeschichte anwendbar und man müsste der schwiegermutter sagen "nicht unter wert verkaufen, wer weiß was passiert!"?

lg

Beitrag von mandy21 29.09.06 - 11:41 Uhr

Mag schon sein. Sie muss es ja auch nicht verkaufen. Und jetzt hast ja bestimmt zu den näheren Umständen schon was gelesen.
Wenn sie verkauft und ich würde es kaufen, ich meine ehrlich erwerben mit richtigem Geldfluss, dann hätte ich nicht das Gefühl ihr irgendwas schuldig zu sein. Also warum dann lebenslanges Wohnrecht?!

Ist meine Meinung. Jeder handhabt das anders. Ich hab da schon schlechte Erfahrungen gemacht mit und bin wahrscheinlich deshalb so vorsichtig.

LG

Beitrag von coppeliaa 29.09.06 - 12:36 Uhr

im prinzip denke ich ganz ähnlich wie du. bloss würde ich einen abkauf um "nur" die restschuld nicht als fair empfinden. da würde dann ev lebenslanges wohnrecht ins spiel kommen.

am einfachsten wäre sicher "abkaufen um reelen wert", da sind dann solche spielchen ums wohnrecht wirklich nicht notwendig.

ganz abgesehen davon würd ich persönlich nie mit eltern oder schwiegereltern zusammenziehen. ist meine meinung :-)

LG

Beitrag von mandy21 29.09.06 - 13:01 Uhr

Ja, da sprichst du wahre Worte ;-)

Aber da siegt dann wieder das, na sagen wir mal, Mitleid #heul

Das stimmt schon. Für den Restschuldwert wäre es dann wahrscheinlich doch bissl günstig. Andererseits: so n kleinen Vorteil muss es ja auch haben wenn man mit der Verwandtschaft n Deal macht ;-)

LG

Beitrag von mm1902 29.09.06 - 13:19 Uhr

Ich noch mal...

Ihr habt ja Recht, ihr Zwei...! #augen

Bin ja auch net so scharf drauf, mit meiner SM zusammen unter einem Dach zu wohnen...! ;-)

Aaaaaber für meinen Mann wäre es leichter wegen der 'Betreuung' und falls mal etwas wäre, würden wir genau unten drunter wohnen...!

Auch wenn er dann einen weiteren Arbeitsweg hätte...!

Ich mach' mir die Entscheidung wirklich nicht leicht, das könnt ihr mir glauben... #gruebel

Es ist ja auch so, dass wir sie mal pflegen müssten, wenn es gesundheitlich weiter 'bergab' mit ihr geht...!

Dazu kommt noch, dass wir hier im Haus große Probleme mit einigen Nachbarn haben... :-[
Von daher wäre meine Sm vielleicht das kleinere 'Übel'... ! :-p

LG
M.



Beitrag von chou99 29.09.06 - 14:50 Uhr

Hi!

Aber du weißt schon, daß wenn dein Mann arbeitet und du evtl zu Hause bist die Betreuung auf dich zurückfallen wird.
Wenn ihr das Haus also evtl so günstig bekommt wegen einer "Pflege" im Alter bist du diejenige die damit klar kommen muß. Dein mann kann da gut reden.
Wir haben auch vor einem jahr das Haus meiner Schwiegermutter gekauft und sie wohnt noch in der Einliegerwohnung. Das Thema Pflege kam natürlich auch auf und wir hätten für den Fall daß wir der Pflege zugestimmt hätten das Haus auch für nur 60000 Euro bekommen.
Wir haben abgelehnt (war für meine SM übrigens total in Ordnung) weil das voll an mir hängen bleiben würde und haben lieber etwas mehr bezahlt. Natürlich werde ich gerne für sie einkaufen gehen und mal die Wohnung auf Vordermann bringen aber richtige Pflege geht mir zu weit, auch wenn ich sie sehr mag!

Grüße
Nicole

Beitrag von mm1902 29.09.06 - 15:07 Uhr

Hallo Nicole!

Vielen Dank für deine Antwort!!!

Die Frage ist schon berechtigt was die Pflege angeht...!

Ich denke auch, dass sie weiß, wie teuer ein Pflegedienst wäre.
Sie ist selbst Altenpflegerin gewesen und hat in der mobilen Altenpflege gearbeitet.
Auch als sie in Rente ging, hat sie Privatpflege gemacht und hat dabei nicht sooo schlecht verdient...!

Da sie schon seit Monaten nicht mehr aus dem Haus kommt, erledigt mein Mann sämtliche Dinge für sie.
Da er Schicht arbeitet, hat er dafür auch relativ viel Zeit.

Natürlich wüsste ich nicht, was wäre, wenn sich ihr Gesundheitszustand rapide verschlechtern würde...!

Ich weiß nicht, ob ich und/oder mein Mann die komplette Pflege verrichten könnten.

Wie handhabt ihr das?
Gibt es noch Geschwister deines Mannes?
Wie viel mehr habt ihr dann letztendlich für das Haus bezahlt?

LG
M.

Beitrag von chou99 29.09.06 - 16:38 Uhr

Hi!

Das Haus ist auf 180000 geschätzt worden, dann ist das lebenslange Wohnrecht meiner SM abgezogen worden und dann waren wir bei 120000.
Sie hat das Haus im Prinzip dann schon zu Lebzeiten vererbt und wir mussten dann lediglich 60000 Euro an meinen Schwager auszahlen.
Wir haben allerdings wegen Aufstockung eines Stockwerkes und Renovierung des restlichen Hauses samt Fenster und neuer Dämmputz noch ganz schön was dazugelegt.
Da meine SM jetzt in der Rente auch ehrenamtlich für die Hospiz arbeitet weiß sie auch ziemlich gut, was es für eine finanzielle aber auch psychische Belastung für die Angehörigen sein kann.
Kein Mensch weiß was kommt. Ich denke wir versuchen es dann mit einem mobilen Pflegedienst zu regeln und die alltäglichen Aufgaben übernehme ich dann. Ich weiß halt jetzt schon, daß ich ihr nicht den Hintern abwischen kann. Zumal sie auch erheblich übergewichtig ist, ich könnte sie alleine nicht händeln.
Aber wir haben ihre Wohnung behindertengerecht ausgestattet, so daß sie auch im Rollstuhl gut zurechtkäme.
Mein Mann hat noch einen Bruder, der arbeitet aber auch viel und wohnt etwa 1 Stunde entfernt. Seine Frau könnte das auch nicht mal so nebenher machen. Die Betreuung bleibt dann schon an uns "hängen".
Nicht falsch verstehen, ich mag sie sehr und wir kommen trotz oder wegen Enkelkind wunderbar miteinander klar (muß hier mal gesagt werden bei den vielen SM Schelten ;-)) aber Pflege ist was anderes als einen alten menschen zum essen hochzubitten, einzukaufen und die Wäsche zu machen.

grüße
Nicole

Beitrag von mm1902 29.09.06 - 11:08 Uhr

Hallo Mandy!

Vielen Dank für deine hilfreiche Antwort!!!!!!!!

Ich wollte wirklich nicht den Eindruck erwecken, dass wir meine Schwiegermutter über den Tisch ziehen wollen!!!
Dass sie uns Miete bezahlt, war ja schließlich ihre Idee!
Wahrscheinlich wären die 600 Euro dann auch Warmmiete...!
Bisher zahlt sie jeden Monat alleine 1000 Euro an die Bank!

Eigentlich war es schon vor über 12 J. von ihr so gedacht, dass wir mietfrei bei ihr wohnen sollten! - Ihre Idee! -
Deshalb hat sie ja auch ihre Eigentumswohnung für das Haus verkauft!

Wir hatten aber immer unsere eigene Wohnung in einem anderen Ort und sie hat die Wohnung und den Laden in ihrem Haus anderweitig vermietet.
Schon lange möchte sie, dass wir bei ihr einziehen, aber ehrlich gesagt, habe ich mich immer dagegen gesträubt...!
Nun ist es so, dass sich mein Mann aufgrund ihrer Krankheit verstärkt um sie kümmern muss. Von daher wäre es für ihn einfacher, wenn wir dort einziehen würden.

Ich habe irgendwie schon ein flaues Gefühl, da ich nicht weiß, was da alles auf uns zukommen würde...!
Wie das mit der Steuererklärung, Versicherungen usw. aussehen wird.
Natürlich auch das zwischenmenschliche Verhältnis...!

Inwieweit hast du da schon Erfahrungen, wenn ich fragen darf?

LG
Melanie

Beitrag von mandy21 29.09.06 - 11:37 Uhr

Welchem Punkt den ich angesprochen habe meinst du?? ;-)

Im Fall lebenslanges Wohnrecht:

der Vater meines Freundes ist zum Alkoholiker geworden, hat nur Streit provoziert, unsere teuren Investitionen z.T. mit Füssen getreten, laute Musik (ich meine wirklich laut) usw.... er hat alle Geburtstage die wir gefeiert haben (er war die letzten 2 Jahre nicht mehr eingeladen!) zur Sau gemacht indem er die Gäste tyrannisiert hat, er hat seit Monaten keinen einzigen Cent Nebenkosten bezahlt (und wohlbemerkt: es ist unser! Haus) usw.... Und wir hätten trotz alledem keine Möglichkeit gehabt ihn aus dem Grundbuch streichen zu lassen.Jetzt, nachdem wir, ja man kann das ruhig sagen, förmlich rausgemobbt haben, hat er sich endlich streichen lassen und wir wohnen endlich wieder in Ruhe! Jetzt ist nur noch das Wohnrecht seiner Mutter eingetragen.....na da bin ich ja mal gespannt! ;-)

LG

Beitrag von mm1902 29.09.06 - 11:55 Uhr

Ohje.....

Ich hoffe ja mal nicht, dass es bei uns einmal so weit kommen wird...!?!

Habt ihr deinen Schwiegereltern auch das Haus abgekauft?
Und deine SM wohnt noch bei euch?

Der Anwalt meiner SM hat uns davon abgeraten, einfach 'so' in das Haus zu ziehen.
Wir würden dann jede Menge Geld reinstecken und im Falle ihres Todes müssten wir uns dann mit der Halbschwester 'rumärgern' . SEINE WORTE!!!

Aber wenn wir es hieb- und stichfest machen, würde uns der vorprogrammierte Ärger erspart werden.
Hoffentlich...!

LG
M.

Beitrag von mandy21 29.09.06 - 12:35 Uhr

Nein das Haus haben wir einer alten Frau abgekauft. Aber das war allerdings nur ein viertel von dem was jetzt steht ;-) Also eigentlich haben wir nur das Grundstück erworben. Weil an dem alten Haus ist mittlerweile auch schon alles neu und naja der Rest ist ja eh ein Neubau.

Ja, meine SM wohnt noch bei uns. Sie hatte sich mit ihrem "Mann" auch nicht mehr verstanden wegen dem Alk und war froh als er dann endlich raus war.

Wie das mit der Schwester funktionieren soll kann ich mir gar nicht vorstellen. Warum sollte die Anspruch haben auf ein Haus das euch gehört und das ihr abzahlt?? Die Probleme haben wir Gott sei Dank nicht noch. Aber man muss ja auch mal verschont bleiben von irgendwas #freu

LG