Mahnung eben bekommen ... aber garkeine Rechnung?

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Beitrag von kaptainkaracho 29.09.06 - 12:11 Uhr

Hallo Zusammen
Ich hatte etwas mit dem Courier vor Ewigkeiten versendet.
Aufjeden fall haben die ja eine Einzugsermächtigung, darum hab ich mich da auch nicht weiter drum gekümmert (waren ja auch nur knapp 11€)
Aufjeden fall habe ich heute einen Mahnbescheid bekommen #schock
War etwas irritiert, da ich ausging die haben abgebucht und als ich jetzt alle Kontoauszüge durchgeschaut hatte, habe ich fest gestellt das wirklich nicht abgebucht wurde #gruebel
Nun bin ich ja etwas verärgert, da die eine Einzugsermächtigung haben und hätten abbuchen können (ich will ja nicht übertreiben, aber Geld ist immer drauf!). Oder man hätte mir ja zumindest eine Mahnung schicken können, oder?!
Irgdnweie seh ich jetzt auch nicht wirklich ein 54,00€ zu bezahlen #schock#schock
Kann ich einen Einspruch erheben, eben aus den oben genannten Gründen???
Danke für Antwort

LG Alexa

Beitrag von diebine 29.09.06 - 12:20 Uhr

hallo! also wenn du beweisen kannst, dass du ihnen eine einzugsermächtigung erteilt hast und auch nie was abgebucht wurde was zurück kam (mangels deckung, was dann ja eventuell ein grund zur mahnung wäre), dann kannst du selbstverständlich einspruch erheben.

vorallem muss einem mahnbescheid auch eine mahnung (in den meisten fällen sogar 3 mahnungen) voran gehen.

Beitrag von malawia 29.09.06 - 12:26 Uhr

<<vorallem muss einem mahnbescheid auch eine mahnung (in den meisten fällen sogar 3 mahnungen) voran gehen.<<
Wer erzählt nur immer den Mist von 3 Mahnungen? Oft ist gar keine Mahnung fällig, je nachdem wie die Zahlung vereinbart wurde gerät der Schuldner automatisch in Verzug oder aber es ist 1 Mahnung fällig. Man kann im übrigen nach 1 Mahnung bereits einen Mahnbescheid beantragen.

Beitrag von kaptainkaracho 29.09.06 - 12:28 Uhr

Wenn man sich beim Courier anmeldet, erteilt man automatisch eine Einzugsermächtigung (ist ein Versandservice, geht nur online).
Da ich ja auch keine einzige Rechnung erhalten hatte, ich ging ja auch aus, die hätten abgebucht, war ich ja doch sehr erschrocken (denn das sind für mich Kleinigkeiten die ich nicht wirklich auf dem Kontoauszug überprüfe... weißt Du wie ich das meine)

LG Alexa

Beitrag von sissy1981 29.09.06 - 14:14 Uhr

Du bist verpflichtet deine Kontoauszüge eingehend zu prüfen!

Hol das nach!! Wenn du die Abbuchung findest dann Widerspreche dem MB und lege den Sachverhalt dar.

Wenn sie Recht haben dann bezahl den MB und die Sache ist erledigt.

Naja und ab dann - prüf die Kto-Auszüge.

LG sissy

Beitrag von kaptainkaracho 29.09.06 - 17:07 Uhr

HuHu Sissy
Ich habe geschaut und es wurde nichts abgebucht!
Der Courier hat eine Einzugsermächtigung und mit meiner Bestätigung wurde Lastschriftverfahren als Zahlung angegeben.
Selbst bei der Auftragsbestätigung stand bei: Zahlung erfolgt per Lastschrift.
Da es nur 11€ waren und ich nicht jeden kleinen Betrag überprüfe.... ist es auch nicht aufgefallen.
Ich hatte ja nicht einmal eine Rechnung o.ä. bekommen.......
Ich finde eine Rechnung, oder zumindest ein Zahlungshinweis wäre dann doch angebracht gewesen statt einen Mahnbescheid zu schicken, was ich ja doch sehr unverschämt finde.
Stell Dir mal vor, Du bestellst was und statt Rechnung flattert Dir ein Mahnbescheid ins Haus wo man dann glatt das 3fache zahlen muss....
Das kann doch so nicht rechtens sein, oder etwa doch???

Beitrag von sissy1981 30.09.06 - 14:13 Uhr

Ich bin in diesem Bereich tätig und erlebe solche Fälle tagtäglich.

Die Auftragsbestätigung ist das für dich bindende Schreiben (dann bedarf es meist gesonderten Rechnung mehr du hast ja einen Vertrag) und ich gehe davon aus was immer du bestellt hast, die Firma hat ihren Vertragsteil erfüllt.

2 Sachverhalte sind möglich.

1) der Fehler liegt bei der Firma die die Einzugsermächtigung nicht durchführten in diesem Fall kannst du dem MB widersprechen, die Kosten bleiben bei der Firma.

2) die Daten der Einzugsermächtigung waren nicht korrekt. Das wäre ein Fehler deinerseits und der MB wäre korrekt.

Ein MB kann ohne vorherige Sachverhaltsprüfung ausgestellt werden also bedeutet er nicht zwangsläufig dass die Firma im Recht ist. So oder so setze dich mit der Firma in Verbindung, innerhalb der Kulanz sollte eine Einigung die beide Seiten zufrieden stellt möglich sein - aber AUF JEDEN FALL beachte innerhalb der Widerspruchsfrist zu handeln. Ein Vollstreckungsbescheid wird zum einen teurer zum andren ist er bindend und es kann notfalls 30 Jahre daraus vollstreckt werden.

Die Firma an sich ist im Recht damit dass sie nicht mahnt oder hinweist (rechtlich) und auch alle Kosten die sich durch einen Zahlungsverzug ergeben sind vom Schuldner zu begleichen.
Mahnungen und Zahlungserinnerungen sind reine Kulanz auch wenn so viele immer noch im Glauben sind es müsste so gehandhabt werden (das ist schon viele Jahre her).

Allerdings für 11 Euro ist der Aufwand eines gerichtlichen Einzug so enorm dass ich persönlich nicht verstehen kann weshalb dann gleich versucht wird gerichtlich zu titulieren-doch wird es ein automatisierter Ablauf innerhalb des Unternehmens sein.

LG sissy

Beitrag von sissy1981 29.09.06 - 14:10 Uhr

Wie kommt es eigentlich dass dieser >>müssen Mahnungen verschickt werden<<-Blödsinn immer noch herumkursiert?!?!?!

Das ist Blödsinn - meist ist gar keine Mahnung notwendig nur noch in Ausnahmefällen.

LG sissy

Beitrag von mandy21 29.09.06 - 12:47 Uhr

Wenn es wirklich ein Mahnbescheid war dann stehen da hinten vorgedruckte Antwortmöglichkeiten drauf. Einfach ankreuzen und innerhalb 14 Tagen (!) zurücksenden.

LG