Depris nach der Geburt ! - Wer kennt das Problem ???

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Beitrag von vera1975 29.09.06 - 15:43 Uhr

Hallöchen !!!

Meine Tochter ist gerade 2 Wochen alt und am Anfang habe ich sie immer gefüttert und gewickelt und bin normal mit ihr umgegangen !
Da mein Mann noch Urlaub hat, wälze ich die " Arbeit " nun größtenteils auf ihn ab, und fühle mich oft total unfähig für dieses Würmchen zu sorgen !
Abends muß ich seit ein paar Tagen immer heulen, weil ich meine, sicher alles falsch zu machen mit dem Kind, daß ich es nicht versorgen kann, das ich total scheiße aussehe und alles hängt, daß das Baby sicher nicht alt wird, wenn ich mich selbst um alles kümmere, daß mein Mann mich sicher nicht mehr will und er nie wieder Sex mit mir haben möchte usw...!!!
Sobald Marie anfängt zu schreien und es Abend ist, fange ich an zu heulen und sitze mit einer dicken Küchenrolle auf dem Sofa, wo ich dann meinen Mann total nerve !
- Er sagt mir zwar, das ist alles Blödsinn, er hat ja gesehen, daß ich mich gut um das Baby kümmern kann usw., aber es geht mir trotzdem beschissen !
Zudem meine ich nie wieder aus dem Haus zu kommen, weil ja nun das Kind da ist und mit dem fetten Kinderwagen im Bus ist es ja viel zu umständlich !
Wer kennt solche Gefühlsausbrüche ???
Das kann doch nicht normal sein, oder !!??


Vera ( + Marie, 2 Wochen )

Beitrag von hebigabi 29.09.06 - 15:48 Uhr

Wende dich an deine Nachsorgehebamme und deinen Gyn und schau unbedingt auf diese Seite, da wird dir auch geholfen:

http://www.schatten-und-licht.de/

Allerdings hatte ich beim 1. auch oft das Gefühl völlig planlos und überfordert zu sein- und es spielte sich dann alles ein.

Normalerweise dauert es ca. 6 Wochen, bis das alles ansatzweise in ruhigeren Bahnen läuft - und das so ziemlich bei allen Frauen und vor allem beim 1.

LG

Gabi

Beitrag von buzzelmaus 29.09.06 - 15:49 Uhr

Hallo Vera,

hast Du mal was vom Wochenbett gehört?! Das ist bei Dir eigendlich auch schon vorbei, aber der Babyblues hat Dich anscheinend noch voll im Griff - und das ist völlig normal!

Mir ging es fast genauso wie Dir und sicherlich noch anderen hier. Red mit Deiner Nachsorgehebamme, die kennt diese Gefühle und kann Dir helfen. Hab ich damals auch gemacht!

Laß den Kopf nicht hängen, dass geht wieder vorbei.

Alles Gute

Susanne + Emily Fiona *05.08.05

Beitrag von siegfrieda 29.09.06 - 16:07 Uhr

Wende Dich damit am Besten an Deine Hebamme, sie hat sicherlich gute Tipps auf Lager. www.schatten-und-licht.de ist auch ein guter Tipp. Wenns zu arg wird, kannst Du Dir dort eine Mutter-Kind-Klinik raussuchen, Dein Hausarzt oder FA (weiß nicht so genau wer dafür zuständig ist) wird Dich ggf. dorthin überweisen. Allerdings gibt es dort meistens eine Wartezeit von 6-8 Wochen.

Hast Du jemanden, der Dich mit der Hausarbeit unterstützen kann? Das würde Dir zumindest ein wenig Erleichterung im Alltagsstress verschaffen.

Du bist die beste Mutter für die kleine Marie, die es nur geben kann, sonst wäre diese kleine Seele nicht zu Dir gekommen. Vertrau auf Dich selbst. Die kleine Maus muss nun mal schreien um alles zu verarbeiten, alles was Du tun musst ist für sie da zu sein und das bist Du doch.

2 Wochen nach der Entbindung hab ich auch noch ausgesehen wie sonstwas und dachte ich werde den Schwabbelbauch nie los. Aber das wird auch wieder. Und Dein Mann liebt Dich sicherlich ganz besonders weil Du ihm so eine süße Tochter geschenkt hast. Außerdem sind Männer blind für unsere kleinen Unzulänglichkeiten ;). Du schaffst das! #herzlich

Beitrag von schlumpfine2304 29.09.06 - 16:31 Uhr

mir ging es ganz genauso wie dir!
es hat eine woche angehalten. viel zuspruch von meinem freund, einer freundin (mit baby) und meiner hebamme erfordert, bevor ich mich selber wieder im griff hatte und nicht mehr ständig an mir gezweifelt habe. es geht vorbei. gib dir noch ein wenig zeit. es ist völlig normal, das man am anfang denkt, man kann dem kleinen würmchen nicht gerecht werden! es spielt sich ein. wenn dir ein kinderwagen zu sperrig ist ... hast schon mal an ein tragetuch gedacht? ich selber war anfänglich totaler gegner. nun hab ich aber eins und war heut sogar mit dem kleinen einkaufen :-) zu haus ist mir am anfang total die decke auf den kopf gefallen und nun bin ich froh, dass ich raus kann.
lg a.

Beitrag von klara 29.09.06 - 20:11 Uhr

Hallo Vera,

bei mir war's fast genauso, nur dass ich nicht gedacht habe,ich könne das Baby nicht versorgen, sondern dass ich gedacht hab, ich hätte bei der Geburt total versagt (der Kleine musste mit der Saugglocke geholt werden), und mit dem dicken Schwabbelbauch und schlimmen Schmerzen an der Dammnaht hab meinen "unfähigen" und unansehnlichen Körper richtig gehasst. Mittlerweile ist mein Kleiner 3,5 Monate alt und ganz drüber weg bin ich noch immer nicht. Ich hab aber vom Arzt anthroposphische Tropfen gekriegt, Formica D6 von Weleda, die helfen mir prima. Ansonsten hat mein Mann gemeint, ich solle mich doch selbst wieder mehr lieb haben und mehr für mich tun, und da hat er, find ich, auch recht gehabt. Tu dir was Gutes, gönn dir was und gib Körper und Seele Zeit, mit allem fertig zu werden. Ein Baby zu bekommen ist wahrscheinlich der größte Umbruch in deinem Leben, da muss nicht alles sofort funktionieren.

Liebe Grüße,
Klara

Beitrag von mailin78 29.09.06 - 20:24 Uhr

hallo vera,

vöölig normal,bei mir hats noch etwas länger gedauert...
allerdings solltest du dir auch ein wenig helfen!

wie wärs z.B.,wenn du dich mit einem tragetuch vertraut machst?

damit fahre ich im bus!und man ist nicht so "behindert" wie mit dem kiwa!

es gibt durchaus möglichkeiten sich das leben mit baby auch komfortabel einzurichten..

du wirst dich einleben und es dir einrichten ,glaub mir,auch wenn du das jetzt nicht für möglich hälst,weil du im hormonchaos steckst...

beruhige dich und geniess die wochenbettzeit!sie ist dazu da,zu ruhen zu schlafen und mit dem baby zu kuscheln..

die zeit kommt und dann wirst du mobil und denkst schmunzelnd zurück,weil dir alles so einfach geht!

LG Anne