*hallo habe da mal ne frage*

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von spatzo 30.09.06 - 12:33 Uhr

Mein Kind heist mAximilian wird am Montag 6 Jahre alt.
Ér macht noch in die hase aber nur groß-bin total versweifelt habe noch eine 3 jährige die sauber ist und der kleinste mit 18.monaten ist auch tagsüber sauber (fast)
Er Maximilian steht dann wenn er muss entweder nur da drückt die beine zusammen und ich ´sage kommt wir gehn auf clo wenn er sitz weint er und sagt es tut ihm so weh ,oder er geht wenn er muss einfach ins bad oder KZ und stellt sich ans fenster und versucht eben einzuhalten bis es in hose ist .
Waren vor paar monaten schon im Kh und er bekam einläufe verdacht auf verstopfung aber unterrscuhct wurde er nicht-wir waren in mutter kind kur um zu beobachtung ob es vllt auch Psychisch ist -aber da wurde er gar nicht behandelt da haben wir nach 9 tagen abgebrochen-
wollte arzt mal wecksel für 2. meinung aber die meisten nehmen keine neuen patienten was kann ich denn noch tun
haben schon alles versucht mit sternchen sammeln ,geschenke kino ...........
geht es vllt jemanden genauso was habt ihr für erfahrungen?

Beitrag von lelas_mama 30.09.06 - 13:43 Uhr

Hallo Yvonne,

warum habt Ihr die Kur nach neun Tagen abgebrochen? In so kurzer Zeit wird dort sicher keine Diagnose gestellt werden können. Außerdem sollte ja beobachtet werden ob die Probleme psychischer Natur sind ... und dafür hat das Personal dort ja eigentlich Zeit solange der Kuraufenthalt geplant ist. Also die Motivation eine Mutter-Kind-Kur nach neun Tagen abzubrechen weil (noch) keine Behandlung stattfand verstehe ich nun nicht! Welche Behandlung findet daheim statt? Medikamente um den Stuhlgang weicher zu machen?

Ich würde mit Maximilian nochmals den Arzt aufsuchen und mir eine Überweisung zum Facharzt und zum Kinder- u. Jugendpsychologen geben lassen. Wurde Ultraschall gemacht? Nahrungsmittelallergien ausgeschlossen? Ob man bei Kindern in diesem Alter wirklich den Darm spiegeln sollte kann ich Dir nicht sagen.

Oft ist dieses Stuhlverhalten wirklich psychischer Natur, hat Maximilian ansonsten irgendwelche anderen Ängste, Probleme oder Auffälligkeiten?

Alles Gute für Euch
Kathrin

Beitrag von stjdjj 30.09.06 - 20:12 Uhr

Ich kenne das auch, nur 3 Jahre früher. Meine Tochter wurde immer von allen Leuten (Oma, Papa usw.) gedrängt auf Toillette zu gehen obwohl sie noch nicht soweit war. Ich konnte da auch sagen was ich wollte. Ende vom Lied war eben dieses Verhalten. Sie hat drei Tage gar nicht mehr gemacht und alles zusammen gebrüllt, wenn sie es dann doch nicht mehr halten konnte. Sie ist das dritte Kind und ich war Hochschwanger. Das war ne harte Zeit. Ich habe ihr wieder Pampers angezogen und es durfte keiner mehr an sie ran. Hab ihr immer wieder gesagt, daß es ok ist und sie nicht aufs Klo gehen muß, daß sie eine Pampers hat und ruhig machen darf wie sie will. Ich hatte sie immer im Arm und wir haben zusammen gelitten und uns dann zusammen gefreut, wenn endlich wieder Platz war im Bauch und die Schmerzen weg waren. Es war so grausam. Das ging über Monate aber wir haben es geschafft. Sie hat die Krise überwunden und seit 2 Jahren geht sie ganz normal aufs Klo.
Mit meiner Ältesten hatte ich das so ähnlich.
Sie war 3 als die kleine operiert werden mußte und dank meines "aufmerksamen" Ex Mannes genau zu dem Zeitpunkt im KH als die Kleine (damals 5 Wochen alt) aus dem OP kam mit tausend Kabeln am Körper und Monitoren. Das hat ihr einen solchen Schock versetzt, daß sie nach 1 1/2 Jahren wieder eine Pampers brauchte und nicht mehr Groß auf Toillette machen wollte. Das ging nach ca. 1 1/2 Monaten wieder aber die Pampers nachts war noch ein dreiviertel Jahr notwendig.