Klinik in Freiburg?

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von anna.br 30.09.06 - 14:44 Uhr

Hallo...
ich finde zwar eigentlich, daß ich noch Zeit hab, aber mein Freund nervt mich jeden Tag, daß wir uns entscheiden müssen, wo der Spatz denn ausschlüpfen soll (!? Männer!? naja, vielleicht hat er recht...). Hat jemand Erfahrungen mit Kliniken in Freiburg (Brsg.), gute oder schlechte?
Würd mich freuen... ansonsten alles Liebe,
Anna

Beitrag von tibi 01.10.06 - 15:00 Uhr

Hallo Anna,

ich habe etliche Freundinnen und Bekannte die super zufrieden und happy in der Diakonie in FR entbunden haben. Soll wirklich gaaaaaaaaaaaanz toll sein. Schau es dir doch am besten mal vorher an.

Aber ich denke für FR ist das echt die beste Entbindungsörtlichkeit.

Liebe Grüße

tibi
SSW 38

Beitrag von anna.br 01.10.06 - 18:29 Uhr

Hallo Tibi, vielen Dank!!!! Werden wir uns dann mal anschauen. Wünsch Dir noch alles Gute....
Anna

Beitrag von schwesterf.76 01.10.06 - 21:57 Uhr

Hallo Anna,

ich hab in der Uni entbunden und kann es von ganzem Herzen nur weiterempfehlen!! Alle total nett und kompetent. Kreissaal wird gerade neu gemacht und soweit ich weiß im Okt eröffnet. Aber auch im "alten" war es echt "schön". Habe jetzt schon des Öfteren gehört, daß in der Diakonie so viel los ist, daß die ein odere andere von der Versorgung etwas enttäuscht gewesen ist.

Liebe Grüße Franzi mit Luisa (fast 2) und #ei (14. SSW)

Beitrag von schnecke1978 02.10.06 - 13:12 Uhr

Huhu Anna,

also ich habe meine Tochter vor 17 Monaten im St. Josephskrankenhaus entbunden und werde dort auch mein zweites Kind im März zur Welt bringen. Ich war und bin eigentlich rundherum zufrieden damit, vorallendingen wenn was mit dem Kind wäre ist die Kinderklinik direkt im gleichen gebäude. Das finde ich auch sehr wichtig bei der klinikauswahl.

Mfg
schnecke1978

Beitrag von tinchen1 03.10.06 - 11:44 Uhr

Hallo!
Hier auch meine Meinung: Habe am 21. Juli in der Diakonie entbunden und es war furchtbar.

Irgendwie war da wohl ein Baby-Boom, doppelt soviele Wöchnerinnen wie normal. (Das war wohl in sämtlichen Krankenäusern in der Umgebung so.) Deshalb waren wir auch auf der "normalen" Gyn-Station untergebracht, im Neubau, "Premiumzimmer", Erstbezug. Mittags als meine Bettnachbarin kam, ging im Zimmer nicht mal das Licht. Wir hatten zu zweit nur eine Klingel, erstmal kein Telefon und kein Licht hinter dem Bett. Das Zimmer war mit allem Schnickschnack ausgerüstet (DVD-Player, Kühlschrank etc.), im Bad fehlten aber die Handtuchhalter. Kein Wickeltisch, keine Windeln, nichts. Wenn man irgendwas gebraucht hat, musste man erstmal los und fragen. Die Schwestern wussten oftmals selber nicht, wo am besten zuerst suchen. Ich denke es war einfach das Problem des Neubaus, der halt noch nicht so richtig in Betrieb war.

Demenstprechend war auch die Betreuung und Pflege danach. Wenn ich meine Bettnachbarin nicht gehabt hätte, wäre ich als Erstgebärende richtig aufgeschmissen gewesen. Sie hat mir sooooooo viel geholfen. Es wurde einem nichts gezeigt, hätte ich nicht nachgefragt, hätte unser Kleiner kein Bettchen und auch kein Armband bekommen.

Ein weiters Problem, was man aber durchaus überall haben kann, waren die vielen verschiedenen Meinungen. Jede Schwester hat einem was anders erzählt ("...dann müssen sie ihr Kind alle 3 Stunden wecken..." "... wir wecken die Kinder nicht, wenn sie schlafen, dann schlafen sie...") Da wusste man echt nie wo man dran ist. Außerdem gabs für alles 3 Lösungsmöglichkeiten wo man sich dann selbst das richtige aussuchen musste. Ob es dann aber funktioniert hat, hat niemanden interessiert.

Teilweise fand ich die Schwestern auch recht "grob" wie sie z.B. an meinem Busen rum gerissen haben...

Als Fazit kann ich nur sagen, vielleicht hab ich´s einfach schlecht erwischt... Wenn ich nochmal schwanger werde, würde ich es mir aber 2 mal überlegen, nochmal dahin zu gehen. Hatte so viel Gutes gehört und bin einfach nur enttäuscht gewesen.

Was mir gerade noch einfällt: sie wollten mich auch ganz schnell wieder los werden (Geburt Freitag abend, Montag Entlassung). Der kleine hatte Gelbsucht,nicht richtig getrunken und ich wollte einfach noch nicht. Dann haben sie kapiert, dass wir Privatpatienten sind und wollten uns gar nicht mehr gehen lassen. Bin dann am Dienstag auf eigenen Wunsch nach Hause.

Außerdem haben 38° im Schatten und gefühlte 45° Zimmertemperatur sowie lärmende Bauarbeiter uns allen den Rest gegeben.

Sorry, dass es jetzt so lange geworden ist. Ich hoffe, ich kann dir mit meinem Bericht helfen. Bei Fragen kannst du dich gerne melden.

Viele Grüße tinchen1 mit #sonne nschein *21.07.2006 (in 35 Minuten mit 51 cm, 3200 gr. und 36 cm KU)

Beitrag von anna.br 04.10.06 - 15:56 Uhr

Oje, oje. Das wird ja noch schwierig werden! Vielleicht hat mein Freund doch recht und ich sollte mich mal ernsthaft drum kümmern.
Ich hab auch schon über eine Hausgeburt nachgedacht, aber unsere Wohnung ist einfach sooo klein... wir hätten noch nichtmal eine Badewanne. Außerdem sind die Wände doch eher dünn... nachher kommt der Spatz mitten in der Nacht und die halbe Straße steht im Bett.
Naja, wir schauen uns jetzt alles mal an, und werden dann wahrscheinlich doch aus dem Bauch heraus entscheiden (nein, das ist jetzt KEIN übler Kalauer...)
Also vielen Dank Euch allen!!!
LIebe Grüße
Anna