Bei wem wurde eingeleitet wegen verkalkter Plazenta?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lenchen311280 30.09.06 - 15:33 Uhr

Hi ! :-)

Ich hatte am Do. Doppler und da wurde mir gesagt, das ich eine verkalkte Plazenta mit Vakuolen hätte und das Fruchtwasser weniger geworden ist! Plazentareife 3!!!
Ich soll jetzt jede Woche 1 mal zum US ins KKH! Und Hebi soll 2 mal die Woche ein CTG schreiben! So und wo die Hebi gestern da war machte sie mit mir Termine fürs CTG fertig. Sie sagte, für übernächste Woche machen wir erst mal keine Termine weil sie sich mit der Ärztin unterhielt und sie meinte, wenn es sich verschlechtert, was auch der Fall sein wird, ich zur Einleitung muß!Wär froh, wenn ihr mir mal eure Erfahrungen übers Einleiten mitteilen würdet und wie lange es gedauert hat.Hab echt schon die Hosen voll!!!
LG Leni mit Tim(fast 3J.)und #baby Tony-Ian (36+4 SSW)

Beitrag von baltrader 30.09.06 - 15:52 Uhr

Hallo Leni!

Also, bei mir wurde nicht wegen Plazenta-Verkalkung sondern wegen SS-Diabetis eingeleitet. Man hat mir so gegen 13.00 Uhr einen Wehentropf gelegt, gegen 16.00 Uhr die Fruchtblase gesprengt und um 19.16 Uhr war meine kleine Schnecke da.
Bis zur Sprengung der Fruchtblase war alles in Ordnung und erträglich, aber dannach waren die Wehen so heftig, daß man kaum zum Atmen kam, habe das schon von mehreren Frauen gehört, die einen Wehentropf hatten. Leider habe ich keinen Vergleich zu einer normalen Geburt, da Laura mein erstes Würmchen war, bei Baby Nummer 2 werde ich alles daran hängen keine Einleitung per Wehentropf zu bekommen, sollte es allerdings medizinisch notwendig sein, werde ich es ein zweites mal gewiß überleben *g*.
Wollte Dir nun keine Angst machen, mag ja sein, daß es bei einer normalen Geburt ähnlich ist, wie gesagt, ist meine Erfahrung ohne einen Vergleich zu haben.
Es gibt ja auch andere Einleitungsmöglichkeiten, der Wehentropf wäre nicht mehr die erste Wahl bei mir.

Lg und alles Gute für die Geburt,

Mimi mit Laura Sophie (3Jahre) & Baby inside (35+2)

Beitrag von miau2 30.09.06 - 17:00 Uhr

Hi,
bei mir wurde ein Wehenbelastungstest zur Einleitung, mir ist ziemlich schnell die Fruchtblase geplatzt dabei.

Leider war das alles nicht so prickelnd, zum einen die Wehen extrem heftig und ohne Atempausen (angeblich sollen die nach geplatzter Fruchtblase schlimmer sein als vorher, und angeblich die "künstlich" ausgelösten schlimmer als die natürlichen - keine Ahnung, mir fehlt der Vergleich), zum anderen musste ich streng liegen bleiben, weil der Kleinen sich noch nicht ins Becken gesenkt hatte - also wurde nichts aus all den schönen Hilfen (Pezi-Ball, Gebärhocker, Wanne....), die uns im GVK beschrieben wurden.

Gegen die Schmerzen gab es eine PDA (da ich eh liegen musste, war das auch kein Hinderungsgrund), danach war es kein Problem mehr. Nur hat sich der Kleine absolut nicht vorwärts bewegt, und so wurde 12 Stunden nach Anlegen vom Wehentropf das Ganze mit einem Kaiserschnitt beendet.

Es erzählen viele, dass die Wehen nach einer Einleitung schlimmer sind als ohne. Aber das empfindet jede Frau sicher unterschiedlich, also bitte nicht verrückt machen!

Viele Grüße und alles Gute,
Miau2 mit #baby Maximilian *12.05.06

Beitrag von 0908578 30.09.06 - 17:01 Uhr

Hallo Leni,

also bei mir wurde ebenfalls eingeleitet in meiner ersten SS. Nicht wegen Verkalkung sondern da ich exakt am Termin war, unser Zwerg sehr groß und schwer sein sollte und der MuMu schon länger 2-3 cm offen war und somit von einer Wehen-
schwäche ausgegangen wurde.

Ich bekam um ca. 08.30 eine Tablette unter die Zunge gelegt, bekam dann Zimmer, Frühstück und sollte spazieren gehen. Um 10.00 war CTG-Kontrolle, keine Wehen. Um 10.30 meinte die Hebi sie steche jetzt die Fruchtblase auf und wir sollte nochmal so 1-2 Stunden spazieren gehen. Um 11.00 fingen die Wehen so stark an, das an spazieren gehen nicht mehr zu denken war. Ich bin zurück zum Kreissaal und um 13.18 h war unser Sohn Moritz mit 55 cm und 4180 gr. normal entbunden auf der Welt.

Ich fand das ganze überhaupt nicht schlimm!!!

Man weiß halt nur in diesem Moment nicht ob das schon die schlimmsten Wehen sind. Denn im Nachhinein wurde mir dann erzählt das beim Einleiten meist die Wehen gleich sehr heftig sind und sich nicht wie bei einer normalen Geburt langsam aufbauen.

Nun bin ich fast in der 32. SSW und habe einen SS-Diabetes, die Plazenta ist schon am verkalken und das Fruchtwasser an der untersten Grenze. Muss nun 2-wöchentlich zur Kontrolle und denke das ich wenn das so weitergeht, wohl wieder mit einer Einleitung, schon etwas vorzeitig, rechnen muss.
Aber ich fände das nicht schlimm.

LG und alles Gute für Dich, Tanja mit Moritz 2,5 Jahre und Mädel inside