An alle Mamis mit 5 Monate alten Babys

Archiv des urbia-Forums Baby.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby

Erhaltet hier Tipps für das süßeste Baby der Welt und diskutiert mit anderen jungen Eltern über euer neues Leben. Informationen zu allen Themen rund um euer Baby erhaltet ihr im Magazin. Alles zur Entwicklung Ihres Babys findet ihr in unserem Babynewsletter

Beitrag von necky83 30.09.06 - 17:59 Uhr

Hallo,

habe mal ein paar Fragen, wie es bei Euren Kruemels so aussschaut. Seit ca. 2 Wochen bekommt Brian-Lee 1 mal taeglich Brei. Die ersten 2 Naechte darauf, hat er von 8 bis 8 Uhr morgens durchgeschlafen. Nun ist alles wieder beim alten:-( Er wacht zwischen 5 und 6 auf und moechte seine Flasche Milch. Warum schlaeft er denn nicht mehr durch?#schmoll
Nun zu meiner naechsten Frage. Rollen Eure sich auch immer auf den Bauch, aber nicht zurueck und dann wird gemeckert, bis sie umgedreht werden#augen? Das ist manchmal echt haareraubend;-)
Nun meine letzte Frage:-D Machen Eure auch so ziemlich laute, grelle Quitschgeraeusche? Das geht es echt in die Ohren:-( Das hat er seit ein paar Tagen raus, dass man sowas auch machen kann...

So, ich hoffe, Ihr habt ein paar Tips fuer mich;-)

LG


Nadine und Brian-Lee

www.brian.beep.de

Beitrag von mailipgloss 30.09.06 - 18:50 Uhr

Hallo Nadine,

also mein Sohn wird in einer Woche zwar schon 6 Monate, aber ich antworte dir trotzdem mal.
Also, bei uns war es so, das Julien seinen Brei bekommen hat und auch erst einmal 10-12 Stunden geschlafen hat. Mittlerweile kommt er auch schon mal wieder Nachts. das liegt nicht an dem Brei, ob die Kinder durchschlafen.
Und mein Sohn dreht sich auch nicht wieder zurück. Er meckert und schreit dann so lange, bis man ihn wieder zurück dreht.
Ja auch das mit den schrillen Tönen stimmt, das wird noch besser, wenn noch ein bißchen Wut dabei ist.

LG

Annika + Julien-Pascal(der immer noch nicht schlafen will)

Beitrag von necky83 30.09.06 - 19:00 Uhr

Hallo Annika,

na dann stehe ich ja schonmal net alleine da mit den Problemchen;-) Oh je, ich hoffe, es wird nicht so schlimm, wenn Wut dabei ist;-)

Danke fuer Deine Antwort!

LG

Beitrag von sabine_kruemel 30.09.06 - 19:30 Uhr

hallo nadine, zu deiner ersten frage kann ich dir folgendes weitergeben:

"Es ist ein normaler entwicklungsphysiologischer Verlauf, dass Babys ab dem Alter von vier bis sechs Monaten nachts (wieder) vermehrt aufwachen. Dieses Aufwachen liegt nicht an der Ernährung des Kindes, sondern ist entwicklungsbedingt. Deshalb ist die Einführung von fester Nahrung oder künstlicher Säuglingsnahrung oder eben das Abstillen auch keine Garantie für angenehmere Nächte.

Die Kinder beginnen die Welt sehr konkret zu erleben, sie müssen das am Tag Erlebte in der Nacht verarbeiten, sie lernen neue Fähigkeiten (umdrehen, robben, krabbeln, gezieltes Greifen ...), sie beginnen den Unterschied zwischen fremd und bekannt zu erkennen. All dies ist ungeheuer aufregend und auch anstrengend. Dazu kommt, dass sich die Zähne verstärkt bemerkbar machen, dass vielleicht die erste Erkältung kommt und, und, und ...
Der scheinbare Rückschritt im Schlafverhalten ist eigentlich ein Fortschritt, denn er zeigt, dass die Entwicklung des Kindes voranschreitet.

Abgesehen von den umstrittenen Schlaftrainingsprogrammen, die von Stillexperten nahezu einhellig abgelehnt werden, bleibt in dieser Zeit nicht viel, als geduldig zu bleiben und sich die Tage und Nächte so einfach wie möglich zu gestalten.

Der immer wieder verbreitete Gedanke, dass ein Baby ab sechs Monaten (oder einer anderen Altersgrenze) nachts nicht mehr aufwachen darf und nachts keine Nahrung mehr braucht entspringt in keinster Weise dem natürlichen Verhalten und den Bedürfnissen eines Babys oder Kleinkindes, sondern er entstammt dem (verständlichen) Wunsch der Erwachsenen, die gerne ihre Nachtruhe hätten.

Eine Studie von Jelliffe und Jelliffe ergab, dass Babys im Alter von 10 Monaten mindestens 25 % ihrer Muttermilchaufnahme nachts zu sich nehmen. Das spricht eindeutig dafür, dass Babys auch nach den ersten sechs Monaten nachts noch hungrig sind.

Es gibt Kinder, die nachts keine Nahrung mehr brauchen, aber es gibt eben auch sehr viele Kinder, die mit einem halben Jahr noch nicht so weit sind. So wie manche Kinder bereits mit elf Monaten laufen und andere damit erst mit 16 Monaten beginnen, so entwickeln sich auch alle anderen Dinge bei jedem Kind individuell verschieden und diese Entwicklung lässt sich begleiten, aber nicht beschleunigen. Es gibt kein Patentrezept, um ein Kind zu längeren Schlafphasen zu bringen. Hätte ich eines, das das Kind achtet, würde ich ein Buch darüber schreiben und damit einen Bestseller landen, an dem sich gut verdienen ließe."

zu deiner zweiten frage: mmh, so bewusst war das bei uns nicht, da hannah es recht schnell geschafft hat, sich wieder zurück zu drehen.

zur dritten: freu dich, die töne werden teilweise noch schlimmer ..#huepf

viele grüße
sabine

Beitrag von susischaefchen 30.09.06 - 19:41 Uhr

Hallo,

Henry schläft auch manchmal von 19 Uhr bis 8 Uhr und dann wieder nur bis 5 Uhr und dann gibt es Nächte wo er Nachst um 1 Uhr eine Flasche möchte. Hängt vielleicht einfach von der Tagesform der Kleinen ab.
Mit dem drehen haben wir das gleiche Problem gehabt, nun seit etwa 2 Wochen dreht er sich gar nicht mehr und seit 2 Tagen nur auf die Seite und bleibt so auch liegen.
Das Gillern haben wir schon seit ca. 6 Wochen und ist fürchterlich geht manchmal den ganzen Tag und er freut sich wie ein Schneekönig dabei. Hat aber auch manchmal was mit Langeweile zu tun habe ich das Gefühl.

Liebe Grüße
Sabine + Henry *20.04.06