wer hat eine therapie wegen trauerarbeit gemacht?

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von opa1972 30.09.06 - 22:23 Uhr

:-D

ich wollte euch mal fragen ,wer eine therapie gemacht hat wegen trauerverarbeitung und was eure erfahrung so sind?

#herzlich anka

Beitrag von eineve 30.09.06 - 23:48 Uhr

schlechte.

ich habs damals abgebrochen und mein eigenes süppchen gekocht. es wurde zusehr verlangt zwanghaft fröhlich zusein. und ja niemanden belasten oder belästigen! trauerarbeit hat gefälligst verschluss sache zusein - und die, die sich als "kompetent" darstellten - bestätigten sich als vorurteilig, inkompetent und unfähig über ihren eigenen schatten zuspringen. ich hatte damals für die "fachkompetente" dame "die falsche pulloverfarbe an - weil diese sie an den kindstot von vor 20 jahren erinnerte" entsprechend verhielt sie sich ab dieser minute in der ich in den raum kam.

Beitrag von blackyswife 01.10.06 - 09:14 Uhr

Hallo anka!

Also ích habe im Jan. mein Baby verloren und habe jetzt eine Therapie angefangen. Bei uns gab es eine psychiaytrische Ambulanz - dort konnte man sich an zwei Tagen von 9-10.00 uhr einfach hinsetzen ohne termin und abwarten dass man dran kam. (Kam gegen ca 12.00 Uhr dran - aber egal wenigstens Termin)

Jetzt habe ich jede Woche ein Gespräch mit meiner Therapeutin - was mir sehr gut tut. Ich möchte es nicht missen - habe ja vorher auch selber versucht damit klarzukommen - man wird es aber nicht. Es ist besser sich hilfe zu holen als alles zu verdrängen.

Es tut gut wenn jemand da ist der einem das gefühl gibt dass man trauern darf - der zuhört wenn alle freunde und verwandten es schon nicht mehr hören mögen.

Ich kann jetzt meine gefühle, viel besser verstehen und weiß, dass wut .... auch zum trauerprozess gehört und ganz normal ist und ich mich nicht verstecken muss - oder meine gefühle verstecken muss. Also mir hilft es sehr !!!

ABER: Meist dauert es lange bis man einen Termin bekommt in einer Begleitung (Therapieplätze werden nicht mehr vergeben - wir nehmen keine neuen Patienten sagte man mir - TOLL!! oder man kommt mit dem einen Therapeuten nicht klar - weitersuchen und nicht aufgeben. War bei mir auch so - durch Selbsthilfegruppen lernst du andere Menschen in dergleichen Situation kennen was auch wichtig ist. Ich wünsche Dir, dass du auf einen einfühlsamen Menschen triffst. - Tut mir leid für die Dame zuvor, dass sie in so eine sch... Gruppe gekommen ist - es gibt auch andere Dinge - möchte Euch Mut machen!!!!

#liebdrueck Claudia

Beitrag von mellika 01.10.06 - 10:48 Uhr

Hallo,

ich hab eine Therapie bei einer Psychologin nach dem plötzlichem Tod meines Bruders gemacht.
Mir hat sie sehr geholfen.
Ich bin auch zu den verwaisten Geschwistern gegangen, aber dort kam ich mit der Gruppenleiterin nicht so klar. Ausserdem hatte ich das Gefühl, dass die nur Geld machen wollten.

Liebe Grüße

Melanie

Beitrag von lalalalal 03.10.06 - 03:04 Uhr

Huhu Anka ;)

HAst schon in Unserem Forum NAchgefragt? Vlt können die da mehr Helfen (geht doch ums kleine oder?)

Alles Liebe
Wir Lesen uns ja sicher noch :d
Jessica#herzlich