Verunsicherung um Allergiediagnostik - Provokation ja oder nein?

mira.e 26.04.17, 15:42
Hallo Urbia-Forum! Mein Sohn Felix (1Jahr) hat gelegentlich Ekzeme, die ich mit Cremen und ggf leichtem Cortison gut in den Griff bekomme. Er hat vor einiger Zeit heftig auf Ei reagiert. Daher wurde er per Pricktest und Blutuntersuchung getestet, heraus kam neben Ei noch Kuhmilch und Mandeln. Diese Nahrungsmittel zogen allerdings im Alltag nie eine unmittelbare Reaktion nach sich. Bezüglich Nüssen besteht ein Verdacht wegen einer Reaktion, Test erfolgte aber nicht. Die Ärztin riet zum Provokationstest, aber ich hadere sehr damit. Der Kleine soll 1 Woche stationär bleiben und darf nach dem Frühstück einen halben Tag lang nichts essen. Ich zweifle, ob die Ärzte hier nicht mit Kanonen auf Spatzen schiessen. Wir hätten Allergie gegen Milch und Mandeln nie bemerkt, wenn wir sie nicht in den Pricktest einbezogen hatten. Hätte das nicht eigentlich der Fall sein müssen, wenn sie so problematisch wären? Gehen die nötigen Tests nicht auch ambulant? Wie soll das denn weitergehen - mit einem eigentlich gesunden Kind mehrere Wochen des Jahres im Krankenhaus, um alle verdächtigen Allergene abzuklappern? Ich würde mich freuen, wenn das Forum Rat wüsste. Viele Grüße! Mira