OVU, Schmierblutung, Mittelschmerz und Helferchen..

jaci1205
Urbiasaurus
[1] 22.01.12, 16:43

- Ovulationstests
Sie sollten vor dem Test für ca. drei Stunden nicht viel getrunken haben, denn daraus könnte eine Verringerung der Konzentration des Hormons verursacht und damit das Ergebnis verfälscht werden.
Es ist unnötig, für die Probe Morgenurin zu verwenden. Das Hormon wird erst früh morgens gebildet, daher testen Sie am besten erst zwischen 11 und 20 Uhr. Wenn möglich täglich um eine ähnliche Uhrzeit. - Nach einem eindeutig positiven Test, muss nicht weiter getestet werden.

- Ovulationsblutung - Schmierblutung in der Mitte des Monatszyklus
Diese Blutung ist leicht, harmlos und nicht krankhaft und findet zur Zeit nach dem Eisprung statt. In einem normalen Zyklusablauf fällt das Hormon östrogen kurz nach dem Eisprung deutlich ab. So ein Abfall der Hormonwerte kann eine kurze Blutung auslösen. Diese Art von Schmierblutung ist normalerweise ein Anzeichen höchster Fruchtbarkeit.

-Implantationsblutung - Einnistungsblutung
Diese Art von Schmierblutung tritt normalerweise 7-10 Tage nach dem Eisprung auf und kann ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein. Durch die Einnistung eines Embryos in der Gebärmutterschleimhaut erweitern sich die mütterlichen Blutgefäße. Normalerweise geschieht dies unbemerkt. Es kann jedoch zu stärkeren Blutungen kommen, die dann nach außen sichtbar werden.

-Prämenstruelle Schmierblutung
Durch die Abschwächung der Progesteronproduktion gegen Ende des Monatszyklus beginnt sich die Gebärmutterschleimhaut abzulösen, was zu einer Schmierblutung 1 bis 2 Tage vor der Menstruation führen kann.

Jede Schmierblutung, die mehr als zwei Tage andauert, sollte von Ihrem Frauenarzt abgeklärt werden.

-Unregelmäßiger Zyklus
Wenn die erste Zyklushälfte sehr lang oder sehr kurz ist, kann zur Unterstützung Frauenmanteltee getrunken werden. Er sorgt für eine bessere Durchblutung des weiblichen Beckens und unterstützt die Reifung der Eibläschen. Außerdem hilft er beim Aufbau der Gebärmutterschleimhaut. Ein unregelmäßiger Zyklus wird damit also insgesamt stabilisiert. Hebammen empfehlen häufig auch, den Frauenmanteltee mit Himbeerblättertee zu mischen. Die zyklusregulierende Wirkung ist die gleiche. Eine Alternative dazu ist Basilikum, welches die Keimdrüsen anregt und den Eisprung fördert.

Wichtig für Frauen mit Kinderwunsch ist besonders die zweite Zyklushälfte. Um schwanger werden zu können, sollte die zweite Zyklusphase mindestens 10 Tage lang sein. Ist dies nicht der Fall, hilft eine Mischung aus Frauenmanteltee und Schafgarbentee. Bei zu kurzer zweiter Zyklushälfte davon 3 Tassen täglich trinken, das unterstützt die Gelbkörperhormone. Man kann den Frauenmanteltee alleine trinken oder mit Schafgarbentee mischen.

- Mönchspfeffer in der 2 Zyklushälfte
Hebammen empfehlen gerne und auch erfolgreich Mönchspfeffer zur Regulierung der zweiten Zyklushälfte. Mönchspfeffer unterstützt die Gelbkörperfunktion (diese spielt eine Rolle bei der Einnistung eines befruchteten Eies). Wenn diese gestört ist kann Mönchspfeffer diese Unregelmäßigkeit ausgleichen. Eine weitere tolle Wirkung von Mönchspfeffer: Er senkt hohe Prolaktinwerte. Gerade bei Frauen, die unter Stress stehen und daher nicht schwanger werden, ist die Ausschüttung des Hormons Prolaktin erhöht. Prolaktin hemmt jedoch die Entstehung einer Schwangerschaft. Mönchspfeffer wirkt dem entgegen.
Wichtig: Der Mönchspfeffer ist zwar effektiv, aber eben ein Natur- und kein Zaubermittel. Das heißt: Erwarten Sie keine Wunder und lassen Sie Ihrem Körper Zeit, sich auf die Wirkung des Mönchspfeffer einzulassen. Oft dauert es mehrere Zyklen, bis Ihr Körper auf den Mönchspfeffer reagiert.

- Mittelschmerz
Bei dem Mittelschmerz oder "Intermenstrualschmerz" handelt es sich um einen zur Zyklusmitte (etwa 14 Tage vor Beginn der nächsten Menstruation) auftretenden Schmerz, den nur ein Teil der Frauen – und auch dann nur unregelmäßig – wahrnimmt. Er kann 1 bis 2 Tage vor dem Eisprung auftreten oder als Folge des Follikelsprungs.
Der Schmerz selbst wird sehr unterschiedlich beschrieben: kurz oder länger anhaltend, stechend oder ziehend, meist jedoch einseitig im Unterbauch lokalisiert.
Die Schmerzursache ist individuell unterschiedlich. Möglich sind eine Bauchfellreizung durch die, den Follikelsprung begleitende, Blutung, oder ein Schmerz durch den vergrößerten sprungreifen Follikel selbst.
Der Mittelschmerz ist nicht als Mittel zur natürlichen Familienplanung geeignet. Ein fehlender Mittelschmerz ist nicht automatisch als Zeichen eines fehlenden Eisprungs zu werten.

- Ziehen im Unterleib:
bei Mens: weil die Gebärmutterschleimhaut abgebaut wird und Reste in der Regelblutung (Menstruation) abgestoßen werden
bei Schwangerschaft: weil die Gebärmutter sich ausweitet und die Mutterbänder dadurch gedehnt werden.

dabydarling
Urbiasaurus
[2] 22.01.12, 19:18

Na da hast du dir aber eine Mühe gemacht!!!#pro Kann mir vorstellen, dass das beschäftigt und ablenkt, aber dabei muss man ja auch ans hibbeln denken oder?;-)