leber zieht

    • (1) 06.01.11 - 15:32

      hallo ihr lieben,
      mein freund ist... was man einen quartalssäufer nennt. jetzt hat er schon seit monaten so einen druck in der lebendgegend. das tut aber nur weh, ein bis zwei tage nach dem er gesoffen hat.

      aber er beschwert sich wenn man nur leicht draufliegt. ich mach mir sorgen... ich finde es nicht normal auchw enn man zuviel getrunken hat dass die lber dann weh tut. bzw die gegned dort.
      auch finde ich dass es sich vom gefühl her härter anfühlt als auf der anderen seite.

      ich sag ihm er soll das mal abchecken lassen. er will nicht.
      was meint ihr? übertreib ich.

      vl bin ich ein gebranntes kind, aber mein vater hat hep C (ohne alkoholiker zu sein) und er ist nur dank interferon therapie noch am leben.

        • also ist es eher nicht normal? auch nicht nach einer durchzechten nacht oder? morgen wird es besser sein. aber dennoch kann ich mir nicht vorstlelen dass es normal ist.

          (ich war mal mit nem alki zusammen, der hatte nie leberbeschwerden, und auch bei nem medizinischen check up war alles ok)

            • ich habe die links angeklickt und sogar gelesen. auf den einen bin ich schon gestoßen bevor ich hier geschrieben habe.
              Aber.. und das ist mein hauptanliegen. den druck hat er nur 1 Tag nach dem er getrunken hat. und nicht ständig. und solche anzeichen stehen da eben nicht. deswegen das nachfragen!

              • ach so.
                Na, dann würd ich sagen, kommt der Druck nicht von der Leber sondern es ist was anderes.
                Weil vom Alk schrumpft die Leber ja.
                Schick ihn zum Arzt.
                toi toi toi #klee#klee

                • ich schick und zerr ihn, aber er ist stur wie ein esel!
                  er meint immer, dass sein leber halt arbeiten würde und es deswegen da zieht... na ich hoffe meine lebe arbeitet auch ohne dass ich ein ziehen da unten merke...
                  ich werd ihn weiter bearbeiten.


                  und ich denke im grunde wollt ich lesen: mach dir mal keine sorge... alles halb so wild :)

                  • Liebe schwilis1,

                    halb so wild reicht völlig aus.
                    Das liegt daran, dass wir nur eine Leber haben.
                    Und wenn die hin ist, sind wir hin.

                    Eine gesunde "jungfräuliche" Leber tut nach einer Sauferei nicht weh.
                    Weh tut eine Leber - oder auch eine Gallenblase - nach einer Überdosis Alk, weil sie nicht mehr in Ordnung ist/sind.


                    Die Schmerzen und die Festigkeit zeigen, dass seine Leber das Gift nicht mehr verstoffwechseln kann.
                    Ein Mensch hat ja üblicherweise einen anständigen Kater.
                    "Nur" den Kater hat man, weil der Kopf auf diese "Vergiftung" empfindlicher reagiert als die Leber.
                    Reagiert die Leber auch (oder allein) mit einem "Leberkater", dann weil sie empfindlicher geworden ist, als der sensible Schädel, empfindlicher als "normal".
                    Ein sicheres Zeichen dafür, dass sie ein Problem hat.

                    Was könnte da sein: Eine durchzechte Nacht. Der Alkohol kursiert relativ lange im Körper, weil die Leber nicht nachkommt. Sie "macht durch", länger als für sie gut ist, denn sie baut zu langsam ab. Andere Aufgaben werden in dieser Zeit vernachlässigt - die Entgiftung hat absoluten Vorrang.
                    Alle Stoffe, die die Leber sonst eigentlich verarbeitet und die den Körper ernähren - auch die Leber selbst - sind vermindert.
                    Die Festigkeit, die du wahrnimmst , ist nicht nur äußerlich. Innerlich auch. Es liegt ein Stau vor. Egal wie groß die Leber ist: Jetzt schwillt sie etwas an (ggf. entzündlich), ihre Durchblutung ist verschlechtert dabei. Ihr Stoffwechsel wird noch schlechter. Den Leberzellen geht es im wahrsten Sinne des Wortes dreckig. Die Leberkapsel ist undehnbar. Diese Hülle ist sehr schmerzempfindlich. Sie reagiert bei Leberschwellung sofort - mit Schmerz.


                    Dein Freund belügt sich selbst.

                    Dranbleiben...

                    LG,
                    f.

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