Amtsarzt

    • (1) 25.01.11 - 20:49

      Hallo,
      wer kann mir was dazu sagen, was ein Amtsarzt darf bzw. machen muss oder auch nicht?
      Ist der Patient verpflichtet alle Arztberichte offenzulegen? Ich meine, der Grund zu einem Amtsarzt geschickt zu werden, ist doch die Feststellung, ob man dienstfähig ist oder nicht? Und wenn eine Behinderung vorhanden ist, dann haben das doch bereits Ärzte festgestellt, bei denen man in Behandlung war/ist. Das weiß der Arbeitgeber bereits. Nun, reicht angeblich keine Bescheinigung auf der steht, dass man arbeitstauglich ist, sondern der Amtsarzt möchte alle Berichte haben.
      Ist das überhaupt zulässig?
      Gruß
      Cashmere0815

      • Ich muss am Freitag zu einem Amtsarzt und ich soll auch alle Berichte (die mir vorliegen) mitbringen! Das mach ich dann auch, aber auch nur die die ic h auch wirklich zu Hause habe, ich fahr jetzt nicht von Arzt zu Arzt und such mir alles zusammn ;-)
        Und falls er noch was braucht musst Du was unterschreiben, dass Du deine Ärzte von der Schweigepflicht befreist und dann kann er sich den Rest selbst holen ;-)
        Ich muss ausserdem noch einen Lebenslauf mitbringen (kein üblichen sondern einer der über mein Leben aufschluß gibt)
        LG Svenja

        Hallo Cashmere,

        Amtärzte sind behördlich oder gerichtlich bestellt.
        Es ist nicht nur zulässig, dass sie alle Berichte zur Prüfung erhalten - v.a. ist es notwendig, um zu einer möglichst objektiven Einschätzung zu kommen.

        Allerdings sind auch Amtsärzte Menschen.
        Sie haben oft eine gutachterliche Fuktion.
        Manchmal sind sie (ihre Entscheidungen, ihr Gutachten) für eine Person und deren Lebensweg sehr wichtig.

        Es ist daher klug, sich kooperativ zu präsentieren.
        Mit dem eigenen Verhalten kann man - neben der Berichte und Befunde - u.U. Einfluss nehmen.
        Misstrauen und Abwehr zu signalisieren ist hier niemals gewinnbringend.

        Wie auch immer - viel Glück!

        f.

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