schmerzen im handgelenk- was kann es sein?

    • (1) 31.07.12 - 14:11

      hallo, ich habe seit einer woche schmerzen im rechten handgelenk, es gibt einen schmerzpunkt mittig in der innenseite, wenn ich dort drücke, tut es richtig weh, aber auch drehbewegungen, aufstützen und abwinkeln tut weh, am meisten die drehbewegung zur daumenseite. abends habe ich dann auch ein taubes gefühl, das bis in finger und unterarm reicht. auch wenn ich eine faust mache, schmerzt es. ich weiß nicht, ob ich damit zum arzt sollte oder ob der eh nix macht, da kein unfall vorliegt, es fing einfach so an. hat einer eine idee, was es sein kann und was ich machen soll? danke schon mal für die antworten,
      #winke

      • Hallo,

        zum Arzt würde ich schon. Er kann herausfinden, was du WIRKLICH hast und DANN entscheiden, ob eine Behandlung notwendig ist oder nicht.

        Als Laie würde ich dir folgende (Fehl-)"Diagnosen" vorschlagen
        - Sehnenentzündung
        - Entzündung an den Muskeln
        - Entzündung am Knochen
        - Mausarm (wenn ich zu lange mit der Maus arbeite habe ich starke Schmerzen. Beim Bewegen noch sehr viel stärker, aber nur das hilft mir dann)
        - ungeschickt verdreht, ohne es zu merken
        - "Unfall" im Schlaf (vor ein paar Nächten war mein Arm total taub, weil ich blöde gelegen bin, im Halbschlaf hab ich ihn bewegt und geschüttelt, bis ich wieder Gefühl hatte, am Morgen war ich mir nicht mehr 100% sicher, ob da was war oder nicht)
        - Blutvergiftung. So fing es bei meiner Mutter an zusammen mit unerklärlichem Fieber. Dann wurde die Ader schwarz und dann kam die richtige Diagnose.
        - Vorbote eines Schlaganfalls
        - bei linkem Oberarm würde ich als Laie auch ans Herz denken. Beim Unterarm nicht.
        - Schnappdaumen

        Da ich aber LAIE bin und kein Arzt
        und das die Dinge sind, die bei Bekannten/Verwandten schon vorgekommen sind, beginnend mit ähnlichen Beschwerden...
        .... würde ich zum Arzt gehen, schauen lassen, WAS GENAU vorliegt. Wenn du Glück hast, bist du 2 Stunden umsonst beim Arzt gesessen hast dafür Gewissheit. Wenn du Pech hast, hast du eine Stunde im Wartezimmer vertrödelt, bekommst dafür aber die richtige Behandlung und hast Pech, weil wirklich was dahintersteckt.

        Gute Besserung.

        • hallo, danke für deine antwort, natürlich hast du absolut recht, der arzt wäre der richtige ansprechpartner, aber ich tu mich immer sehr schwer mit arztbesuchen, das wartezimmer ist voll und da will ich nicht hin wegen etwas, wo der arzt sagt: kommt von allein, geht von allein. und jemand anderes, der wirklich hilfe braucht, muß wegen mir ewig warten. habe in meiner ss auch so gedacht und beim vorzeitigen blasensprung erstmal drei stunden gewartet, weil ich die hebamme wenigstens ausschlafen lassen wollte. dann mußte ich mit tatütata ins kh und habe mir was anhören dürfen, das ich nicht sofort die 112 gewählt hatte. und ich habe mich noch entschuldigt bei den rettungsassistenten (der eine war mein mann), das ich alles eingesaut habe, ich bin da wohl komisch. ich will halt wirklich sicher sein, das es etwas ernstes ist, sonst bekomme ich das vielleicht auch allein wieder weg, bescheuert, ich weiß. aber einige deiner diagnosenvorschläge gefallen mir gar nicht, also werde ich mal morgen anrufen. wird jetzt auch dringend, da ich meine kaffemaschine mit links bedienen muß und mein kaffee jetzt nicht mehr so schnell fertig wird;-)
          danke nochmal!!!

          • Da kann ich dich verstehen. Geht mir manchmal auch so.

            Andererseits habe ich gelernt: wenn ich zu lange warte, wird aus was harmlosem (wo ich zwar zwei Stunden im Wartezimmer sitze, den Arzt aber nur 3 Minuten belagere) etwas schlimmes, wo ich dann mehrere Ärzte in Anspruch nehme und andere Notfälle wirklich im Weg bin, wobei ich in der Zwischenzeit selbst Notfall bin.

            Und da ich für mein Kind da sein muss...

            Also, was ich selbst für mich abschätzen kann, warte ich auch ab. Aber wenn ich unsicher bin, frage ich erst mal in der Praxis nach und lasse es ggf. anschauen.

            Im Zweifel geht mein Körper vor und ich versuche Langzeitschäden vorzubeugen. Was anderen Patienten auch wieder zu Gute kommt ;-)
            Aber ich achte darauf, dass nicht wegen jedem Niesen hingehe.

            Einmal habe ich mit meiner Mutter diskutiert, ob ein Arztbesuch am Sonntag notwendig ist oder nicht. Eigentlich hatte ich nur Temperatur (38°C sind für mich eigentlich schon hoch) und leichte Schmerzen. Weil es aber lehrbuchgenau zu Blinddarm passte, ging ich dann doch.
            Zum Glück. Nachts wurde ich noch operiert. Und der OP Arzt teilte mir morgens mit, WIE entzündet das schon war.

            Ein anderes Mal zog ich meine Beinschmerzen hinaus. Wird schon wieder weggehen. Ach liegt bestimmt am Magnesium.
            Nach zwei Wochen ging ich doch zum Arzt. Der schickte mich SOFORT ins Krankenhaus (nur Kind durfte ich noch aus dem Kindergarten holen).

            Ich war und bin dankbar, dass es NUR eine Entzündung war im Bein und KEINE Thrombose.

            Ja, ich habe ein schlechtes Gewissen, weil es ja NUR eine Entzündung war und ich deswegen extra im Krankenhaus. Andererseits bin ich dankbar, weil ich nicht weiß, wie ich mit Kind als Begleitung vom Krankenhaus aus mit der Diagnose noch hätte jemanden so schnell organisieren können ;-)
            Für die Entzündung bekam ich Hilfe! und die Schmerzen gingen weg.

      hallo,
      bin auch kein arzt aber versuch doch einfach mal deine handgelenk für ein paar tage ruhig zu stellen. in der apotheke gibts manschetten dafür. gut wäre es wen der daumen auch ruhig wäre. ich tipp auf sehnenscheidentzündung. wen es nicht besser wird müsstest du doch mal zum arzt.
      ich hab das auch öffter mal gehabt und in der ss sogar beidseits.
      lg

Top Diskussionen anzeigen