Frage zu Zahnimplantaten vs. Brücke

    • (1) 10.01.13 - 07:30

      Hallo!

      Mein Mann war nach geschlagenen 9 Jahren mal wieder beim Zahnarzt. Hat da ne ziemliche Fobie.

      Er hat jetzt einen Backenzahn, der gezogen werden muss, der Zahn dahinter ist in Ordnung und der davor hat bereits eine Füllung. Der Arzt meinte jetzt man kann entweder eine Brücke machen, dabei müssten aber auch die anderen beiden erwähnten Zähne mit abgeschliffen werden, oder ein Implantat.

      Das Implantat kostet ungefähr so viel, wie eine Keramikbrücke. Keramik ist meiner Meinung nach aber übertrieben. Ist ein Backenzahn unten, und den sieht man nicht. Denke eine Silberbrücke würde reichen.

      Wie sind eure Erfahrungen, was ist besser? Brücke oder Implantat. Will noch erwähnen, dass mein Mann erst 31 Jahre alt ist.

      Danke schon mal für eure Antworten!!!

      LG Sumsi

      • Hallo,

        wenn hier die Rede einer Vollkeramikbrücke ist, würde ich davon definitiv schon einmal abraten.

        Ein Zahnarzt der das auf den am stärksten belastenden Zähnen rät, hat mMn seinen Beruf verfehlt.

        Ich denke im Grunde ist as eine Kostenfrage in erster Linie und dann eine Glaubensfrage. Ich kenne Menschen die zufrieden sind mit Implantaten, andere wiederrum hatten NUR Probleme.

        Ich würde mir die Meinung eines 2. Zahnarztes holen.

        • Hallo!

          Danke für die Antwort!

          Der Zahnarzt will erst mal eine professionelle Zahnreinigung machen und dann erst weiter schaun. Paar Füllungen machen und dann wollte er sich dem oben beschriebenen Problem widmen. Hätte ich viel. erwähnen sollen#schein

          Also denkst du, dass ein Implantat besser wäre?

          • Jein, im Endeffekt ist es eine Glaubensfrage und auch eine Frage des derzeitigen Zustandes deiner Gebisses.

            Sagst du ein Zahn der auch ein Brückenglied wäre ist schon kariös wäre es natürlich nciht weiter schlimm, der andere aber ist gesund.

            Du musst dir vorstellen, dass dafür 2 Zähne VÖLLIG beschliffen (kleiner Kegel) werden und dann überkront werden, in der Mitte ist dann quasi das Mittelglied des fehlendes Zahnes.

            Daher ist (weil es sich eben um 3 Kronen handelt) eine Brücke auch eher teuer.

            Ich kenne Menschen die haben jahrelang mit Entzündungen und Co. zu tun gehabt und wurden mit ihren Implantaten nicht glücklich, es war nicht fest im Kiefer verankert etc. pp.

            Andere wiederrum hatten keinerlei Sorgen damit.

            Wichtig mE wäre, dass der Zahnarzt hinter dem steht, was er dir rät und dir auch erklären kann WARUM, welche Vorteile es gibt, warum nicht Variante a, sondern eher b ....damit filtert man sehr gut.

            Meine Ablehnung war eher daher begründet, dass auf VOLLbelasteten Backenzähnen eine VOLLkeramikbrücke Kamikaze ist.

            Dort lasten so riesige Kräfte und Keramik hält im Verhältnis so wenig aus, dass du damit keine Freude haben wirst.

            Günstig ist im Backenzahnbereich immer Gold, die teurere, hochwertigere Variante Zirkon.

            Spielt sich das ganze nicht im Sichtbereich ab (bei mir wäre das ein letzter Backenzahn oben rechts, würde ich auch keinerlei Verblendung vornehmen lassen. Goldkrone, fertig ist der Lack.

            Geht es um den unteren Backenzahnbereich muss man abwägen, wie sehr die Sicht dort gegeben ist. geht es Richtung Front (kleiner Backenzahn), dann eh VOLL verblendet.

            Heißt Gold (oder Zirkon)gerüst und Keramikverblendung.

            Gold hat zudem den Vorteil, dass man keine dunklen Kronenränder sieht und die warme Farbe des Goldes eine sehr schöne Zahnfarbe macht.

            Alles gute.

      Hallo,

      ich stand vor 2 Jahren auch vor der Frage, ich habe mich, da es ein Backenzahn war, für eine verblendete Brücke entschieden, eben weil es nur ein Backenzahn war und mir ein Implantat zu teuer für einen Zahn war, den man nicht sieht. Für diese Brücke habe ich einen Zuschuss von der priv. Zahnzusatzversicherung bekommen, die hatte Implantate, die in dem Fall doppelt so teuer gewesen wären, nicht beinhaltet. Somit habe ich die Hälfte der Kosten tragen müssen. Ich habe die Brücke jetzt seit 2 Jahren und bin sehr zufrieden und habe keinerlei Probleme.

      LG

      hi
      also die textverfasserin die meinte, dass vollkeramik im seitenzahnbereich unmöglich sei und der ZA seinen beruf verfehlt haette, sollte mal eben die luft anhalten. es handelt sich dabei meistens um zirkon-oxid-brücken, die sind so belastbar, dass man sich auch ohne probleme mit vollem körpergewicht draufstellen könnte. das hält.
      wir machen bei uns fast nur noch vollkeramischen zahnersatz weil er einfach biokompatibler als irgendwelche nicht-edelmetalle ist.
      soviel schonmal dazu...
      nun die frage, ob implantat oder brücke... bei der brücke muss euch halt klar sein, dass der gesunde, hintere backenzahn, abgeschliffen werden muss. sprich, ein gesunder zahn wird in mitleidenschaft gezogen. bei dem zahn davor wäre es nicht so tragisch, da er ja schon eine füllung hat. durch die brücke würde dieser dann quasi direkt mit konserviert werden und dein mann braucht sich um den zahn was rausfallende füllungen etc angeht, keine sorgen mehr machen...
      ein implantat hat natürlich sehr viele vorteile, die der zahnarzt aber bestimmt schon angesprochen hat. erstens müssen keine gesunden zähne beschliffen werden und zweitens würde sich an der stelle, wo der zahn fehlt und das impla gesetzt wird, sich der knochen nicht abbauen.der kieferknochen bekommt durch belastung durch die zähne impulse gesendet, die ihn zum wachsen anregen. wenn man eine lücke hat, bekommt man nach einigen jahren eine richtige kuhle, weil ja der impuls fehlt und der knochen sich zurückbildet.
      klar haben implantate auch seine risiken... wenn es zum beispiel im unterkiefer gesetzt wird, muss auf jeden fall vorher die lagebeziehung zum gesichtsnerven geklärt werden...

      von der haltbarkeit her... brücken sollten ca 10, 15 vielleicht auch zwanzig jahre halten...
      wenn ein impla supi-dupi gut gesetzt wird und auch der zahnersatz der darauf kommt einwandfrei ist, kann das impla an sich ein lebenlang halten und es kann höchstens mal sein, dass nach 20 jahren die krone dadrauf mal erneuert werden muss...

      um nochmal die textverfasserin von der erst

    Dank dir für die Antwort! Die hat mir echt geholfen. Ich selbst war beim Zahnarzt nicht dabei, weiß nur, dass mein Mann ne ganze Stunde dort war und davon 45 Minuten nur beraten wurde! War alles weng viel auf einmal und er mußte das erst mal sacken lassen. Bis es soweit ist, dauert ja auch noch ein Stück! Der Zahnarzt will erst alles sanieren, also erst ne professionelle Mundpflege machen, dann drei Füllungen austauschen und dann gehts erst an den zahnersatz. Auf Zahnhygiene achtet mein Mann, da pass ich schon auf, er hat halt nur Angst vorm Zahnarzt, aber dieser war wohl echt nett und hat sich Zeit genommen um ihm auch die Angst weng zu nehmen.

    <<<also die textverfasserin die meinte, dass vollkeramik im seitenzahnbereich unmöglich sei und der ZA seinen beruf verfehlt haette, sollte mal eben die luft anhalten. es handelt sich dabei meistens um zirkon-oxid-brücken, die sind so belastbar, dass man sich auch ohne probleme mit vollem körpergewicht draufstellen könnte. das hält.>>>

    Ach herrje. Sorry, die Luft halte ich für dich nicht an.

    Eine Brücke die aus Zirkon Oxyd besteht, nennt sich auch so, ich aber habe explizit von VOLLKERAMIKBRÜCKEN geredet und nicht von mit Keramik verblendeten Brücken, denn sonst hätte ich das wohl auch genau SO erwähnt.

    Und WAS ich von VOLLKERAMIKbrücken halte habe ich dargelegt. Da brauchst du mir nicht mit Zirkon kommen, weil davon überhaupt niemals die Rede war.

    • willst du mich über meinen beruf aufklären? es gibt auch sogenannte vollanatomische Kronen und brücken, das ist zirkonoxid OHNE keramikverblendung, ist aber trotzdem Keramik. Zirkonoxid ist keramik

      • bzw zu vergleichen mit keramik, so erklären wir es unseren patienten um sie nicht mit so vielen verschiedenen werkstoffen zu bombadieren. wenn sie sich dann entscheiden ob gold, NEM, oder keramik, wird aufgeklärt über zirkon etcpp...

        Du bist also Zahnärztin ja?

        Du willst mir hier doch nicht gerade weiß machen, dass Zirkonoxyd Keramik ist. Meinst du auf der anderen Seite sitzen Leute, die des googelns nicht mächtig sind?

        Beides sind verschiedene Werkstoffe.

        Es gibt Oxidkeramik Zirkonoxid und es gibt Vollkeramik. Beides unterschiedliche Grundlagen.

        Bist du für die Patientenakten zuständig, oder arbeitest du am Mann?

        Und nocheinmal: Ich redete eingangs nicht von Oxidkeramik Zirkonoxid im Backenzahnbereich sondern von Vollkeramikkronen.

        Danke.

Also meine Bckenzähne sieht man unten.....vor allem beim lachen. Finde diese aus Metall ganz schrecklich.....würde ich nicht (mehr) machen lassen.

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