Blinddarm-Op

Hallo zusammen,

habe mal eine Frage,

wurde am 06.12.2012 operiert, wurde über die Notaufnahme aufgenommen.
am gleichen Abend erfolgte die OP, Aufklärung wurde während der Untersuchung durchgeführt, diese war aber sehr schmerzhaft.
dann wurde ich zur Stat. geschickt, bin dann eingetroffen, da habe ich auch nicht nochmal nen Arzt gesehen, wurde auf eine andere Stat. gelegt, da die C1 voll war.
Dann am nächsten Tag gegen 13/ 14 Uhr kam dan endlich der Arzt und hat mich untersucht, von Anfang an tat mir die linke Narbe weh, hat er geguckt und mehr nicht.
die Schwester der Gyn Stat. hat sogar anrufen müssen am Morgen, um zu erfragen, ob ich Frühstück essen darf. wurde im übrigen am 06.12.2012 gegen 20Uhr operiert. und am nächsten Tag am frühen Nachmittag kam erst ein Arzt.

Dann habe ich bei jedem Besuch durch Arzt und Schwester gesagt, dass mir die linke Narbe wehtut. keine großartigen Reaktionen darauf. irgendwann kam dann mal ein anderer Arzt und dem sagte ich das auch wieder, und der sagt, dass darüber der Blinddarm entfernt wurde. Endlich mal eine Erklärung, der sagte auch endlich, dass der Blinddarm raus genommen wurde, wusste ich bis dahin auch nicht, denn es stand ja noch nicht fest. wurde dann am 09.12.2012 entlassen, hatte noch immer starke Schmerzen. Habe das auch gesagt. aber darauf wurde kein Bezug genommen. Die Schmerzen wurden nicht weniger!!!
Wurde also mit starken Schmerzen entlassen und konnte auch nicht wirklich gut laufen.

meine Ärztin zu hause meinte dann, dass es eine Wunde ist und Zeit benötigt wird.

Die linke Seite war auch sehr verhärtet...
Erst jetzt wurde die Verhärtung etwas weniger.

Habe nun einen Einweisungsschein erhalten, 2. OP die eigentlich nur wegen der 1. vielleicht nicht richtig vernäht, erforderlich ist. davor wurde noch eine Spritzung in den Bauch vorgenommen, nur auf meine Nachfrage, was das überhaupt ist, sagte mir der Arzt, dass es ein Betäubungsmittel ist, Folge davon, riesiger Blauer Fleck, und zusätzliche Schmerzen, 2. Spritzung war dann etwas besser, abgesehen von dem Schwinden.

Was denkt ihr, habe nun einen Fragebogen zum Behandlungsfehler ausgefüllt, aber ist so was tatsächlich ein Behandlungdfelher, bzw mehrere??
oder einfach nur ein Risiko???

Bin schon seit dem 06.12.12 krankgeschrieben, 6 Wochen Lohnzahlung sind beendet, ständige Besuche beim Arzt, auf Hilfe angewiesen, da eine kleine Tochter, ist sowas vielleicht noch irgendwie abzurechen? sind ja nicht nur finanz. Schäden, körperlich auch natürlich.

Bin schon gespannt auf eure Antworten

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Moin,

also so richtig blick ich jetzt nicht durch...

1. Du bist am 6.12. frisch am Blinddarm operiert worden. Dass dir dann am 7.12. eine Narbe weh tut ist völlig normal. Ebenso können sich Wunden im nachhinein entzünden oder sich Wundflüssigkeit ansammeln, das gehört zu den Standard-Risiken.

2. "die Schwester der Gyn Stat. hat sogar anrufen müssen am Morgen, um zu erfragen, ob ich Frühstück essen darf"

klar muss sie das, denn du bist nicht "ihre" Patientin, sondern gehörst in die Chirurgie, also muss sie darüber mit einem Chirurgen sprechen

3. " 2. OP die eigentlich nur wegen der 1. vielleicht nicht richtig vernäht, erforderlich ist" ???

Warum eine zweite OP? Narbenbruch? Wundwasser? Bluterguss? Infektion?

4. " 2. Spritzung war dann etwas besser, abgesehen von dem Schwinden."
Was meinst du damit?

Also so wie ich das sehe, bist du als Notfall ins Krankenhaus gekommen und auch als solcher behandelt und operiert worden.
Blutergüsse, Wundschmerzen, Infektionen, Wundwasser und Narbenbrüche gehören leider zu den Standard-Nebenwirkungen.
Du wirst vor der OP auch sicher etwas unterschrieben haben, wo das alles drauf steht.

Dass dir das nicht so genau erklärt wurde (oder du es in der Akutsituation nicht richtig mitbekommen hast?) ist eine ganz andere Geschichte.

Alles Gute,

Wibbi

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1. ja, das ist mir klar. aber die Wunde tut seit dem weh, auch jetzt noch.

2. ja, auch klar, nur kam kein Arzt vorbei, auch nachdem ich aufgewacht war, keiner hat sich blicken lassen,.

3. die ist nötig, da ich Schmerzen habe, die machen eine Bauchspiegelung, dann vernähen die die linke Seite nochmal neu, da ein Nerv mit eingenäht wurde.

4.nach der 1. Spritzung (Betäubung) hatte ich kurze Zeit mein Bein nicht gespürt, bei der 2. war mir nur etwas schwindlig..

mir ist natürlich klar, dass das ein oder andere passieren kann. aber ich weiß auch nicht wirklich, was ich unterschrieben habe. denn mir wurde es nur hingehalten und mehr nicht.. dann sollte ich unterschreiben und fertig...