Zurück vom HNO...Schiefnase!

Ich hatte ja schonmal hier drin gefragt,weil ich eine schiefe Nasenscheidewand hab und dadurch schon ewig an Atemprobleme leide.

Nach langem Warten hatte ich heute morgen nun einen Termin und bin durcheinander.

Ich weiss ja von der schiefen Nasenscheidewand und mir wurde immer gesagt,das die linke Seite betroffen ist,heute sah der HNO nach und die rechte Seite ist ebenfalls schief!
Er drehte mich auf die Seite und sah den Höcker,dann von vorne und meinte,das ich dazu eh eine Schiefnase hätte,die dazu noch so eng wäre,das man nichtmal per Laser eine Nasenmuschelvergrösserung hätte machen können!
das wäre sonst ambulant gegangen!
Ich muss am Di.zum CT und bekomme morgen ein Gerät,was meine Atmung über Nacht mal aufzeichnen soll,dann wird die Op besprochen.

Heisst das jetzt,das die Nase gebrochen werden muss? Jemand Ratschläge?

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Hallo du,

also ich glaube du hast da ein paar Sachen falsch verstanden. Wenn du unsicher bist, geh nochmal zu deinem Arzt und lasse es dir richtig erklären.

Was ich dir schon mal so sagen kann:

- Die Nasenmuscheln müssen nicht vergrößert, sondern VERKLEINERT werden. Das geschieht mittels Laser. Wenn du ohnehin unter Narkose an der Nase operiert wirst, dann wird das dann gleich mitgemacht. Sonst können die Nasenmuscheln auch ambulant erledigt werden.

- Bei der Begradigung der Nasenscheidewand muss nichts gebrochen werden, zudem gibt es nur eine Nasenscheidewand, d.h. wenn sie auf der linken Seite schief ist, muss sie zwangsläufig auf der rechten Seite auch schief sein. Sie ist die Abtrennung den beiden Nebenhöhlen (siehe hier:http://de.wikipedia.org/wiki/Nasenscheidewand). Die Nasenscheidewand besteht aus Knorpelgewebe, nicht aus Knochen. Bei einer Nasenscheidewandbegradigung wird die Scheidewand teilweise abgetrennt und dann wieder so vernähnt und geschient, dass sie danach gerade ist.

Was für einen Höcker meinst du denn? Das habe ich nicht ganz verstanden.

Alles in allem macht die OP sicher keinen Spaß, aber es lässt sich aushalten. Du musst ca. 4 Tage im Krankenhaus verbringen und anschließend noch ca. 2 Wochen zu Hause bleiben und dich schonen. Die Schmerzen halten sich in Grenzen. Ein bisschen eklig ist das Ganze, weil einem am Anfang ständig Sekret aus der Nase läuft.

Wie gesagt, sprich doch bitte nochmal mit deinem Arzt, damit er dir genau erklären kann, was gemacht werden soll.

LG Brijuni#blume

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Ich habe einen Höcker auf der nase, das meinte ich.

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Der Höcker bleibt wo er ist, keine Sorge. Ich habe meinen also auch behalten dürfen.

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Hallo!

Bei mir war es nicht nur eine schiefe Nasenscheidewand, sondern gleich noch Polypen die die gesamten Kieferhöhlen verstpft haben und eine chronische Nebenhöhlenentzündung.

Ich habe die OP stationär machen lassen, war besser, weil es doch eine recht lange op ist für die man tief in Narkose muss, da ist man tagelang echt wackelig auf den Beinen. außerdem kann man dir dann im Krankenhaus besser helfen was für die Nachsorge gemacht werden muss.

Bei Dir würde man ja nur die Hälfte machen, also sollte es vergleichsweise schneller verheilen, aber rechne trotzdem damit, dich ein paar wochen lang nur schlecht bücken zu können.

Aber keine Panik: es hilft wirklich, auch wenn es nicht gerade angenehm ist. Danach geht es dir deutlich besser.

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Hallo,

was genau ist denn jetzt Dein Problem? Der kosmetisch störende Nasenhöcker oder die Nasenscheidewand mit der Atmungsbehinderung?

Die VerKLEINERUNG der Nasenmuscheln ist ein kleiner Teil der OP, die Nasenscheidewand ein Zweiter, der Nasenhöcker ein kosmetischer Teil und dann dei Frage, ob auch der knöcherne Anteil der Nase (Nasenrücken) schief ist und operiert werden musss - der würde dann gebrochen um ihn geradezurichten..

Weshlab also die OP? Aus kosmetischen Gründen? Aus medizinischen Gründen?

Oder werden die medizinischen Gründe vorgeschoben damit die KK bezahlt und der kosmetische Teil wird "mitgemacht"?

LG, Andrea

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Nee,um Gottes Willen!

Ich habe seit zig Jahren Probleme mit der Atmung und irgendwann hat ein HNO mal ne schiefe Nasenscheidewand festgestellt und dann bin ich die ganzen Jahre damit rumgelaufen.

Morgends immer einen trockenen Mund,dadurch,das man immer mit offenem Mund atmet.
Dazu häufen sich Nasennebenhöhlenentzündungen,und immer ein Druckgefühl in den nebenhöhlen.
Dazu kommt,das man Mann sich beschwert,das ich schnarchen würde....:(

Ich habe einen Höcker und Punkt.
Der Arzt meinte nur,das ich ja einen Höcker hätte,und es,je nach Befund natürlich,das man was brechen muss,ansonsten bin ich einfach nur froh,wenn die Probleme mit der Atmung weg sind,denn ich kenne es ja gar nicht anders!

Höcker hin oder her,der stört mich weniger.... War halt nur die Frage,was genau da dann gebrochen werden würde,deshalb kam ich auf den Höcker...

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Wenn es anders geht lassen die Ärzte den Knochen ganz und tragen nur Knorpel ab. Das Problem mit den dauernden Nebenhöhlensachen wird definitiv besser, ich habe vielleicht noch 3 mal im jahr was, nicht mehr 10 mal.

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Vor etwa zehn Jahren arbeitete man hauptsächlich so, das man die Nase von innen her operierte, ohne dass äußere Schnitte notwendig sind.
In letzer Zeit tendieren viele Ärzte wieder dazu, eine NasenOP offen durchzuführen. Hierbei wird zusätzlich ein kleiner Schnitt an der Basis der Nase, dem Nasensteg, durchgeführt. Es gibt auch so viele verschiedene Arten von Nasen http://www.t-klinik.com/plastische-chirurgie/nasenkorrektur-nasen-op-koeln-nrw bei mir wurde die Höckernase gemacht, was aber alles gut verlaufen ist.