kann nicht schlafen, platzangst usw

    • (1) 17.11.15 - 11:23

      hallo,
      seit januar leide ich extrem unter platzangst. mag auch kaum noch mit meinem mann kuscheln, dann wird mir heiss wenn es so eng wird, muß dann sofort die decke weg schieben. mag auch nicht mehr wenn er mich ganz fest hält, stelle mir dann vor, er würde mich fesseln ;-) und dann wird mir richtig heiss und muß mich los reissen. liege abends im bett und es ist schön warm und kaum ist es mir zu warm, bekomm ich panik und werfe die decke wieder weg. brauch luft. und nachts wenn ich dann wach werde und merke ,es ist mir zu warm,zu eng unter der decke, werfe ich die decke wieder weg und springe aus dem bett raus. geh halt dann einfach mal ins bad und zurück. und das geht manchmal 3-4 mal so. das alles fing an,als wir auf dem Kilimanjaro waren und ich in diesen hütten platzangst bekommen habe und ich vorzeitig deshalb abbrechen musste. selbst wenn mein mann und ich zusammen baden gehe und das wasser ist zu heiss, bekomm ich panik und muß das fenster auf machen (wasser hat normale badetemperatur aber mir scheint es dann zu heiss zu sein)

      und wenn ich da an so fälle denke wo jemand gefesselt ist und sich nicht befreien kann, bekomm ich sowas von platzangst und denke, was wäre wenn man das mit mir machen würde, ich würde durch drehen. dazu kommt ja auch noch meine nase, bin nasentropfenabhängig und wehe wenn die nase zu ist.

      danke fürs zuhöen (bsw zu lesen ;-)

      vg monika

      • (2) 17.11.15 - 12:24

        Hallo,

        das klingt aber eher nach Panikattacken #kratz
        Wie dem aus sei, geh schleunigst zum Arzt und lass Dich zu einem Psychologen überweisen.

        LG

        Hallo

        ich glaube, hier können wir Dir nur einen Rat geben:

        geh damit schnellst möglich zu einem Therapeuten. Es wird nicht besser werden, sondern immer schlimmer.

        Such Dir einige Therapeuten raus und ruf dort an, die Wartelisten sind meist lang. Da ist es besser auf zwei oder drei Listen zu stehen und dann lieber wieder abzusagen. Die Lücken werden ohne weiteres wieder gefüllt.

        Zur Überbrückung könntest Du Dich an einen Heilpraktiker /-in wenden. Mit Bachblütentherapie hat man ganz gute Erfolge, die zumindest bis zum Therapiebeginn helfen.

        Hier kannst Du mal schauen, eingetragene Heilpraktiker, Therapeuten in Deinem PLZ Gebiet
        http://www.therapeuten.de/listen/liste_56.htm

        LG

        Muss man denn immer zum Therapeuten?

        Als ich in einer Kernspin war, ging es mir auch sehr schlecht. ich hyperventilierte, dachte ich muss sterben....im Flugzeug danach bekam ich Beklemmungen....sagte mir aber: spinnst Du? Jetzt ist aber Schluss.

        Auch wenn ich mit dem Hund ausgehe denke ich manchmal (weil die Presse nur noch voll damit ist) , wenn ich jetzt entführt werde, wie manche armen Menschen aktuell, dann bekomme ich auch schlimme Gefühle. Aber ich verdränge sie bzw. denke mir, dass ich, wenn ich mir jetzt wegen allem Gedanken mache, ich nicht mehr normal leben kann. (und jetzt nicht lachen, ich hab immer ein Tascnemesser dabei, um mich zur Not zu befreien).....Und bezogen auf die Weltbevölkerung sind es nicht mal Promillebereiche und bezogen auf Deutschland gar nichts, wo sowas passieren könnte....diese Fernreisen sind nicht immer gut.....deswegen mache ich sie auch seltenst. Damaskus hat mir mal gereicht..

        Wenn ich sehe, dass meine Schwägerin seit über 35 Jahren bei diversen Psychotherapeuten ist, plus Tabletten, da frag ich mich, was das bringt.

        Manchmal muss man erstmal selber versuchen, die kognitiven Dissonanzen in den Griff zu bekommen. Vielleicht als Ansatz....
        1. Keine Nachrichten
        2. nette Ablenkung suchen
        3. Platzangst: ich würde trotzdem wieder Zelten gehen. Hier in Deutschland. Um zu spüren, dass nichts passieren kann. Hier ist nicht Afrika. Mit all seinen Gegensätzen.
        4. Dann würde ich mit meinem Mann, wäre ich eine Frau, in einen Klettergarten gehen. Um zu sehen, dass ich mich auf ihn verlassen kann und nicht auf einen Psychodoc.
        5. Nasentropfen: würd ich absetzen. Vielleicht hast Du eine Hausstauballergie. Da gibt's Sprays gegen die Milben.

        Bevor ich zum Psychodoc gehen würde, würde ich einiges selber versuchen, und bin damit gut gefahren.

        • was mir einfällt: Felix Baumgartner, der aus dem All zur Erde gesprungen ist, hatte ein grosses Problem:

          er hatte Platzangst im Anzug.....

          was riet ihm der Psychologe: betrachte den Anzug als Deinen Freund....
          Für viele Probleme gibt es philosophische Ansätze....ich lese grad: ohne heute gäbe es morgen kein gestern....echt super....

          Hallo!
          Danke, dass mal jemand hier genauso denkt, wie ich.
          Ich habe manchmal den Eindruck, ohne Therapeut geht bald keiner mehr aus der Tür.
          Ich habe auch erfolgreich alleine so manche "Dinge" selber in den Griff bekommen, wo andere nur geraten haben, eine "Therapie" zu machen. Ich glaube sogar fest daran, dass es 1. viel mehr bringt und

          2. die Rückfallquote viel geringer ist,

          wenn man es selber bewältigt bekommt und selber ALLEINE Lösungen findet.

          Lg Sportskanone

      Wenn sich die Attacken nur bei "Wärme" ergeben, kannst Du ganz gut zu Hause trainieren.
      Wenn Dir unter der Decke zu warm wird, nicht abdecken, sondern zugedeckt bleiben und aushalten. Das komische Gefühl lässt irgendwann nach und je öfter Du übst, desto schneller ist die Verbindung "Wärme=Unbehagen" wieder gelöscht.
      Wenn Du aber merkst, dass sich das Problem ausweitet, sprich mit Deinem Arzt darüber und warte nicht zu lange.
      Alles Gute!

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