Chronische Nasennebenhöhlenentzündung

    • (1) 30.11.15 - 10:52

      Hey,

      Ich schleppe mi h nun schon seit über drei Jahren mit einer chronischen NNH Entzündung rum.
      Kurz mein Leidensweg:

      Erstdiagnose Asthma bronchiale vor ca 5 Jahren. Gut eingestellt mit symbicort spray.
      Vor drei Jahren Beginn der NNH Entzündung mit typischen Beschwerden. Zusehends Verschlechterung, Vorstellung beim HNO. DVT- Aufnahme (ist so ein spezielles CT) ergibt die Diagnose: "Pansinusitis", also alle NNH komplett dicht. Also OP mit Entfernung der Polypen. Besserung von etwa 6 Monaten, dann Beschwerden wie vorher.

      2. OP zur nasenflügelplastik, um die Luft besser durchgängig zu machen. Gleichzeitige Empfehlung zur Desensibilisierung ASS bei zuvor festgestellter acetylsalicylsäureintoleranz. Da ja diese Säure auch in vielen Lebensmitteln vorhanden ist, hat man sich zu diesem Schritt entschieden, die Beschwerden schienen ihre Ursache in dieser "Allergie" zu haben.
      Im Juni diesen Jahres nun diese sensibilisierung vorgenommen, stationär über 5 Tage. Seither tägliche Einnahme von 200 mg ASS.
      Deutliche Besserung in den ersten Monaten.
      Nun seit ca. 8 Wochen extreme Verschlechterung mit komplett dichter Nase und stundenlangem Niesen, Schnupfen etc.
      HNO möchte erneut operieren, um die Polypen wieder zu entfernen. Die erste OP war im Mai letzen Jahres.
      Ich kann mich doch nicht jedes Jahr Unters Messer legen?
      Komisch ist auch, dass die Beschwerden nur morgens auftreten und dann für ca. 3-5 Stunden. Danach ist alles gut.
      Das ist übrigens auch unabhängig davon, wo ich schlafe, also auch im Urlaub und auch unabhängig von dem, was ich esse/ trinke.
      Hausstaubmilben wurden als Ursache ausgeschlossen.
      Wer hat noch eine Idee???
      Vielen Dank euch!
      ????????

      • Hallo, hast du mal Nasonex oder ein anderes corticoidhaltiges Nasenspray genommen?
        Ich habe mich vor 9 Jahren an den NNH operieren lassen und habe seit dem Ruhe.

        Wie sieht sonst deine Nasenpflege aus? Ich habe regelmäßig Nasenspülungen gemacht und habe für die Schleimhäute Gelositin genommen. LG

        • Also, nasonex habe ich auch schon versucht, auch über einige Monate 2x am tag. Keine Besserung.

          Nasendusche probiere ich auch hin und wieder, nur, dass das Wasser gar nicht durchfließen kann, weil halt alles dicht ist.
          Gelositin kenne ich nicht, werde ich mal googeln.
          Danke dir für deine Antwort. ????

      Meine Tochter schwört auf folgende Vorgehensweise:

      1. nasendusche (gibt's in der Apotheke, anfangs mehrmals täglich verwenden )

      2. ingwerumschläge (Ingwer aus dem Supermarkt oder Bioladen klein scheiden oder reiben, mit heissem Wasser überbrühen, ziehen lassen. Mit dem noch angenehm warmen Sud Umschläge über Nase und nebenhöhlen machen. Meine Tochter verwendet dazu Watte)

      3. inhalieren mit Wasserdampf (wie zu Großmutters Zeiten - evtl. Mit Kamille oder Ölen)

      4. bestrahlen mit Infrarotlicht.

      Meine Tochter hatte starke Beschwerden, monatelang. Der hno hat behauptet es wäre eine Allergie und hat ein antihistaminikum verschrieben. Damit ging es ihr sehr schlecht, geholfen hat es nichts. Sie hat dann alle ärztlichen Weisungen in den Wind geschrieben und oben beschriebene Dinge gemacht. Bereits nach der ersten nasendusche spürte sie Besserung. Inzwischen ist sie beschwerdefrei.

      Gute Besserung

      • Hallo Viva,
        Danke für deine Antwort.
        Ich werde das mit den ingwerumschlägen mal probieren.
        Nasendusche geht nur in Ausnahmefällen, da die Nase ja ständig dicht ist und das Wasser einfach nicht durchfließen kann.
        Aber vielleicht geht es dann ja irgendwann doch mal. ????
        Wie oft macht sie die inhalationenen und Bestrahlungen?
        LG

        ... hatte deine Tochter auch Polypen?

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