seit 6 Monaten wegen Erschöpfungsdepression AU, jetzt wieder arbeiten- PANIK!

    • (1) 14.12.15 - 13:14
      Inaktiv

      Hallo,

      wie oben schon steht bin ich seit 6 Monaten wegen Erschöpfungsdepression zu Hause.

      Leider musste ich in der Zeit 3 Mal den Psychologen wechseln, aber nun hoffe ich den richtigen gefunden zu haben. Ich stehe mit der Therapie noch ganz am Anfang, in der Kennlernphase.

      die Auszeit, hat mich etwas zur Ruhe kommen lassen, die Symptome waren fast so gut wie weg. Nur beginne ich ja jetzt erst die Therapie. Die Depressionen sind aber nach wie vor da.
      Nun habe ich mich dazu entschieden ab Januar wieder arbeiten zu gehen und seit dem wird die Panik vor dem Arbeiten von Tag zu tag schlimmer. Ich habe wieder diese ständige innere Unruhe, Herzstolpern und schwindel. Seit ein paar Tagen träume ich jede Nacht, dass ich auf der arbeit bin und ich nichts hinkriege, weil ich wie gelähmt bin und da voll am heulen bin. Wenn ich aufwache, bin ich wie gerädert und es fühlt sich an, als ob ich echt die ganze Nacht geheuelt habe. Mir ist auch jetzt zum heulen zu mute, aber ich kann schon seit längerem nicht mehr weinen.
      Ich habe mit meinem Arzt darüber gesprochen und er meinte nur, dass er es grundsätzlich gut findet, wieder arbeiten zu gehen und mehr nicht.

      Ich habe Angst vor der Arbeit, weil ich befürchte, dass wieder alles so wird wie vorher. Es hat sich ja auch an der Situation nichts geändert. Ich habe nach wie vor, meine drei Kinder, den Haushalt und den job.
      Ich weiss einfach nicht, was ich machen soll. Je näher der Tag rückt, desto schlechter geht es mir.
      Was soll ich nur machen?
      Ging es jemanden genauso?

      LG

      • Hallo!
        Wieviele Stunden arbeitest Du denn?? Und hast Du einen Mann der auch verdient (genug?)

        Ich kenne dieses erschöpft sein sehr gut, hatte voe einigen Jahren auch Depressionen und schlimmste Symptome. Da ich selbstständig war, mit 4 Kinder (ein Schreikind) usw, blieb mir nur die Arbeit fast bis Null zu reduzieren und zu ergründen, warum es mir schlecht geht.
        Mir ist das in harter Arbeit ohne Therapie gelungen. Es waren aber ehrlich schwere Zeiten.
        Da Du jetzt schon 6 Monate nicht arbeitest und sagtst, dass sich nichts an der Situation geändert hat, frage ich mich" Warum nicht"?

        Das erste was man machen sollte, damit es einem besser geht, ist ja an der Situation was verändern. Sprich hilfen z.b. für Haushat/Kinder besorgen, Arbeit verändern....
        Therapie ist kein Allroundheilmittel, dass besser und wirksamere ist es selber zu verändern, was einem krank macht und das zu erforschen und rauszufinden.
        Wenn die Arbeit Dich krank macht und das hört sich ja so an, dann setzt da an.
        Alles Gute!

        Lg Sportskanone

        • Kleine Anmerkung noch.
          Ich selber habe 4 Kinder, Haushalt, Hund, Tiere, und arbeite 20 Stunden morgens und 3 Abende gebe ich noch Kurse, bin also gut ausgelastet, habe aber keinerlei Depressionen, oder ähnliches mehr. Natürlich bin ich extrem kaputt, wenn ich heute Abend nach meinem letzten Kurs um 21Uhr 30 nach Hause komme (Habe auch schon von 7 Uhr 45 bis 12 Uhr 45 gearbeitet), aber da es mir Spaß macht, bekomme ich davon kein "Burn out" oder so.

          Ich denke, Du solltest Dir schleunigst eine andere Arbeitsstelle suchen.

      (4) 14.12.15 - 15:08

      Hast Du die Panik vor der Arbeit oder der Arbeitsstelle?
      So wie ich das sehe solltest Du dringend wechseln

    • (5) 14.12.15 - 15:54

      Danke erstmal für eure Antwort.

      Ich bin leider alleinerziehend und arbeite 4 Stunden täglich.

      Nein, es liegt nicht an meiner Arbeit, sie macht mir spass.
      Es ist eher das allgemeine was mir angst macht. Das heisst Kinder, Haushalt Job. Ich bin schon wieder unruhig wenn ich nur daran denke.

      • (6) 15.12.15 - 08:55

        Hallo,

        es ist nur eine Frage, da mir das nicht in den Kopf will...wie kann man bei 4h Arbeit tägl., ein bisschen Haushalt, den man doch nicht täglich hat und Kindern, wieviele Du hast, weiß ich nicht, eine Erschöpfungsdepression haben? Ist es das wirklich? Hast Du nicht vielleicht doch einfach "nur" eine Angststörung mit Panikattacken?
        Die Arbeit kann keinen Spaß machen, wenn Du Dich so quälst. Wie oft hast Du denn Therapie in der Woche? Ist das sinnvoll, ich meine, nachdem nun schon ein halbes Jahr verstrichen ist? Wäre eine stationäre Therapie geeigneter? Du scheinst ja momentan auf der Stelle zu treten. Hilfe brauchst Du, keine Frage, aber es muss schon auch etwas bringen.

        LG und alles Gute#klee

        • (7) 15.12.15 - 09:10

          Ich habe da auch nur mal ne frage an dich:
          Hast du auch drei Kinder, bist alleinerziehend und einen job und haushalt dazu? Wenn das nicht nur so ist, kannst du wohl kaum darüber urteilen! Ich finde das eine frechheit!

          • (8) 15.12.15 - 09:29

            Du, ich schrieb doch, ich möchte Dir nicht zu Nahe treten, ich hatte einfach nur diese Fragen im Kopf. Nein, ich habe keine 3 Kinder, die hattest Du auch nicht erwähnt.

            Für mich, ich bin aber auch nicht krank, ist es schwer nachvollziehbar, daß man 4 h Arbeit tägl., Kinder und Haushalt nicht so unter einen Hut bekommt, um derart krank zu werden. Ich meine das nicht böse, ich hoffe, Du fasst es auch nicht so auf.
            Hast Du mit den Kindern keine Hilfe von Großeltern oder dem Vater? Bist Du ganz auf Dich allein gestellt?
            Die anderen Fragen hast Du mir auch nicht beantwortet, schade :-(

            LG

            • (9) 15.12.15 - 09:43

              Genau das ist es. Viele können sich da nicht hinein versetzen und deswegen mag ich auch das nicht jeden erzählen, was ich habe. Sie denken auch du wie du.
              alleinerziehend, drei Kinder, Job und Haushalt, der jeden Tag gemacht werden muss, ist nicht zu unterschätzen.

              Ja, ich habe auch eine Angststörung und Panikattacken, aber auch eben diese Erschöpfungsdepression.

              • (10) 15.12.15 - 09:59

                O.K. vielen Dank, aber wir sind doch hier, um zu reden, oder ;-)
                Was ist jetzt mit Familienunterstützung, bekommst Du die nicht von Familie und Kindsvater?

                Ja, wenn ich das so lese denke ich, kann man doch einfach abstellen, aber ich weiß, das geht leider nicht so einfach.

                Hallo

                seit sechs Monaten arbeitest Du doch gar nicht mehr. Und dann auch nur 4 Std. am Morgen, wenn alle Kinder hoffentlich gut in Kindergarten/Krippe/Schule versorgt sind.

                Was hast Du denn in den sechs Monaten morgens gemacht? Keine Therapie zumindest und anscheinend auch nichts anderes.

                Ich habe drei Kinder und arbeite drei ganze Tage bis 16 Uhr plus alle zwei Wochenenden zusätzlich 24 Std. am Stück. Ich bin durchaus erschöpft und müde

                Hast Du keine Familie? Keine Freunde? Keine Bekannten? Keinen Vater der Kinder (auch wenn Du keine sexuelle Beziehung mehr mit ihm hast?)?

                Was macht Dir Angst? Dass Du endlich mal wieder gefordert wirst? Intelligenz zeigen musst? Wirklich arbeiten musst?

                Liebe Grüße Andrea

                • (12) 15.12.15 - 12:27

                  Ich wette du hattest noch nie eine depression oder eine angst Störung? Denn dann wuerdest du so was nicht schreiben. Von unterforderung oder nicht arbeiten wollen kann hier wohl kaum die rede sein!

                  Schade, dass man hier immer gleich als sonst was abgestempelt wird.

                  Dieses forum hier wird immer schlimmer und deswegen werde ich auch nichts mehr hier schreiben.

                  • Hallo,

                    schade, das deine psychiatrische Erkrankung anscheinend auch jegliche Höflichkeitsformeln aus deinem Gedächtnis gestrichen hat.

                    Was hat das mit abstempeln zu tun? Du siehst ein, dass Du psychiatrisch erkrankt bist. Bis seit sechs Monaten krank geschrieben, begibst dich erst jetzt in eine Behandlung und wunderst Dich, dass Du nicht spontan gesund wirst. Du hast keine Freunde, keine Bekannten, keinen Kontakt zu irgendwelchen Familienmitgliedern und anscheinend auch noch mit einem Mann Kinder gezeugt, dem Du nicht mehr Deine Kinder anvertraust. Aber eine stationäre Therapie um endlich wieder produktive zu werden hast Du auch nicht angestrebt.

                    Nur Mitleid hilft nicht! Manchmal hilft eine Arschtritt besser. was verlangst Du? Dass dich alle bemitleiden? Wahrscheinlich nicht die, die sich täglich zwischen Job, Haushalt, Kindern und Familie aufteilen und sich einfach nur wundern, dass man nach sechs Monaten rumsitzen sich wundert, dass sich nichts geändert hat.

                    Liebe Grüße Andrea

                    • Wow. Der erste Satz ist ein Volltreffer. Mindestens 8 Punkte auf der A****loch-Skala.

                      Kann mich kaum entscheiden, ob der Rest des Posts besser oder schlimmer ist.

                      Ein Haufen Vorwürfe, nichts weiter.

                      Psychologentermine dauern. Die ersten 5 Termine sind probatorische Sitzungen. Wartezeit + Wechsel, da gehen locker Monate ins Land.

                      Symptom einer Depression ist u.a Antriebslosigkeit. Symptom einer Angststörung ist u.a. Vermeidungsverhalten.

                      Bei einer Depression kann man sich nicht zusammenreißen und pauschale Arschtritte sind kontraproduktiv. Es hilft nix ihr zu empfehlen einfach weniger depressiv und ängstlich zu sein.
                      Oder ihr zu sagen: LOL, selber schuld!

                      In diesem Sinne: Steck dir deine verlogenen lieben Grüße doch einfach dahin, wo keine Sonne scheint.

                      • (15) 15.12.15 - 20:53

                        Vielen dank hazuki! Du hast es auf den punkt gebracht!

                        (16) 16.12.15 - 08:00

                        Vielleicht legst Du Dich einfach wieder hin und versuchst es erneut, wenn Du ausgeschlafen bist. Wie bist Du denn drauf, keiner p*** der TE hier ans Bein!

                        • (17) 16.12.15 - 09:11

                          Bei aller Liebe - aber genau das tut diejenige, die hier angesprochen wurde.

                          Und das sogar äußerst frech.

                          • (18) 16.12.15 - 10:26

                            Naja, ich seh das jetzt nicht so eng, aber gut, man kann es vielleicht emotionaler verpacken.
                            Fakt ist, die TE hat psychische Probleme, sehr starke, meiner Meinung nach. Sich damit in einem Forum Rat zu suchen, ist das Falscheste, was sie überhaupt machen kann. Ein guter Therapeut würde Ihr das auch ausdrücklich mit auf den Weg geben.

                            LG

                            (19) 16.12.15 - 10:54

                            Hier zusätzlich Last von der Seele zu schreiben und Rat zu suchen ist aber nciht verkehrt.

                            Gerade weil professionelle Hilfe im Hintergrund da ist/sein wird.

                            Und das Posting war nicht nur ohne jegliche Empathie, sondern in Hinblick uaf die Situation der TE anmaßend und frech.

                            Leider.

                            Liebe Grüße

                    Hallo,

                    normalerweise halte ich mich aus Diskussionen raus.

                    Hast du schon mal versucht einen Therapeuten zu finden oder einen Therapieplatz zu bekommen? Am Anfang weiß man ja noch nicht mal was einem wirklich hilft.

                    Wartezeiten von mehreren Monaten sind normal.

                    Schöne Grüße

                    Deine Höflichkeitsfloskeln machen dein Arschgeigenposting auch nicht besser - also schieb dir deine scheinheiligen Grüße doch einfach sonst wo hin.

                    Du redest hier bei Themen mit, von denen du Null-Komma-GAR-keine Ahnung hast und schlägst zusätzlich dazu noch auf jemandem rum, der scheinbar schon bei kleinsten Alltagssituationen der Verzweiflung nahe ist.

                    Großartig - Applaus - jetzt geht es ihr sicher noch viel besser als vorher!

                    Empathie - das wäre angebracht - und das geht auch völlig ohne Mitleid.

                (22) 15.12.15 - 13:34

                Warum gibst Du keine Auskunft zur familiären Unterstützung? Willst Du reden, oder willst Du Mitleid? Also, was ist jetzt mit der Familie?

      (25) 15.12.15 - 14:27

      Ich bin zwar nicht die Schreiberin,

      aber ich habe 3 Kinder dazu noch regelmäßig 2 andere, einen Job mit 30 Stunden in der Woche und einen Haushalt incl. Garten. Fahre noch mit meiner Mutter sowie meinem Nachbarn ihre erledigungen machen und krauche auch ab und an auf dem Zahnfleisch. Wichtig: ich Handel und habe keine Zeit darüber nachzudenken ob ich evtl. etwas nicht schaffe. na klar vergesse ich auch mal was aber wer ist schon perfekt? Hast Du einen Plan mit Zeitpuffer? Solange Du jetzt schon Panik und Angst hast (vor was genau?) solltest Du nicht arbeiten gehen.

      Ich hätte diese Attacken und die wegen Geldmangel wenn ich keinen Job hätte und nur zu Hause sitzen müßte.

      Aber jeder ist ja anders und auch so zu nehmen;-)
      Was soll die Therapie bringen? Was wurde in den letzten 6 Monaten gemacht? Welchen Anspruchsvollen Job hast Du?

      also schaffe eine Plan mit dem wichtigstem entscheide was wegfallen kann, vereinfache zb. das kochen, Wäsche wäscht die Maschine, selbst die Einkäufe kommen nach Hause (wenn man mag, ich mag das nicht)
      wenn stört es wenn nicht immer alles super sauber ist? Schffe eine Ruhe zeit für Dich. Zb.Wenn die Kinder schlafen 15 min. mit einem Tee und frischer Luft schaffen neue Energie eine Haushaltshilfe evtl. auch über die KK für eine Zeit?
      lg und alles Gute

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