Reizblase?

    • (1) 30.12.15 - 11:07

      Hallo,
      ich habe vor fast drei Monaten mein drittes Kind entbunden.
      Nach dieser Geburt hab ich gemerkt, dass die Rückbildung schon langsamer vorangeht als bei den anderen beiden Kindern. Bei der Nachsorge bei meiner FÄ war aber alles ok. Trotzdem verschrieb sie mir Physiotherapie für den Beckenboden. Habe im Januar noch zwei Termine dort und die Übungen sind auch gut.
      Aber trotzdem hab ich echt Probleme mit der Blase. Ich hab ständig das Gefühl, ich müsste zur Toilette. Meistens halt ich es nicht länger als 2 Std aus. Wenn ich dann gehe, kommt natürlich nicht viel.
      Besonders nachts ist es echt nervig oder wenn ich draußen bin.
      Das Gefühl, zur Toilette zu müssen kommt meistens sehr plötzlich und dann spüre ich einen heftigen Druck und muss wirklich alles zusammen kneifen, damit es nicht läuft/tröpfelt.
      Auch beim Wasserlassen selbst ist da viel Druck.
      Sind das Symptome einer reizblase? Was kann ich tun?
      Hatte das schonmal jemand? Es belastet mich im Alltag schon sehr. Richtig sicher fühle ich mich eigentlich nur zuhause, wo ich jederzeit zur Toilette gehen kann.
      Ich versuche trotzdem viel zu trinken, weil ich auch voll stille. Aber bevor ich irgendwo hingehe, ist da immer diese Angst im Nacken, dass ich nach 10 Min schon wieder muss....
      Bin für alle Tips dankbar

      LG Danni

      • Bitte gehe damit schnellstmöglich zu einem Arzt. Kann der Hausarzt genauso sein wie ein Frauenarzt - muss nicht unbedingt gleich ein Urologe sein. Man kann Dir ganz sicher helfen - aber alleine behandeln geht nicht. Es gibt sehr gute Medikamente und auch andere Behandlungsmethoden. Bitte dem Arzt auch nachdrücklich klarmachen, wie schlimm und belastend es ist.
        LG Moni

      Hallo, das klingt schon nach einer Blasenentzündung. Bitte mal den Frauenarzt, Urin nicht nur selber mit Schnelltest zu untersuchen, sondern ins Labor zu schicken. Meine angebliche Reizblase war ein Keim. LG

      • Das hatte ich auch dchonmal überlegt, aber eine blasenentzündung tut doch weh oder? Also ich kenne das als Brennen beim Wasserlassen.
        Bei der Nachsorge wurde eine Blasenentzündung ausgeschlossen. Aber das ist jetzt natürlich auch schon wieder ein Weilchen her.
        Ach man, wie doof. Naja, ist wohl wirklich besser. Werds gleich am Mo mal probieren, irgendwo dran zu kommen.
        Danke

        • Google mal Chlamydien in Verbindung mit Blasenentzündung, da ist dieser ständige Druck beschrieben. Bei mir war es glücklicherweise ein normaler Darmkeim. Schwacher Beckenboden ist, wenn du unwillkürlich Urin verlierst, das ist ganz anders. Und auf keinen Fall zum Urologen, die haben zumindest hier so halblebige eigene Labore im Hinterzimmer und bebrüten das nicht richtig. Frauenarzt und gescheites externes Labor. LG

    Hallo!
    Es könnte auch am Östrogenmangel nach der Geburt, in der Stillzeit liegen. Daran denkt allerdings KEIN Arzt. Dazu müßtest Du zum Frauenarzt und zwar zu einem guten. Oft hilft schon eine leichte Östrogensalbe im Genitalbereich angewendet.

    Allerdings sollte eine Infektion natürlich vorher ausgeschlossen werden.

    Lg Sportskanone

    P.S: Ich trinke durch meinen vielen Sport auch sehr viel, auch spät abends und muß deshalb auch mindestens alle 2 Stunden, auch nachts. Aber so plötzlichen Druck/Beckenbodenschwäche habe ich trotzdem nicht. Kenne das aber aus der sehr langen Stillzeit meines 4.Kindes und ich hatte extremsten Östrogenmangel!

    • Was es nicht alles gibt!!!
      Wie stellt denn ein Arzt Östrogenmangel fest?
      Auch wenn ich meine Übungen für den Beckenboden fleißig weitermache, glaub ich mittlerweile auch nicht mehr, dass es nur am beckenboden liegt. Das müsste sich doch sonst mal langsam bessern, 12 Wochen nach der Geburt?!?
      Naja, werd am Montag ab zu meiner FÄ und hoffe, sie kann mir weiterhelfen.
      Danke für den Tip

      LG Danni

(13) 25.02.16 - 13:31

Natürlich ist dein Beckenboden nach drei Schwangerschaften geschwächt, da empfiehlt es sich auf jedenfall Beckenbodentraining zu machen! Das wird nunmal nicht von heut auf morgen besser, du musst die Übungen konsequent jeden Tag machen, dann wirst du merken, dass es stetig besser wird! Trotzdem würde ich bei so etwas einen Urologen oder Gynäkologen aufsuchen, ich weiß selbst, dass eine Reizblase die Lebensqualität stark einschränkt. Ich hatte das gleiche Problem. Habe es aber mit Beckenbodentraining und Vesikur - ein Medikament, was mir mein Arzt verschrieben hat - gut in den Griff bekommen und kann mittlerweile wieder normal meinem Alltagsgeschäft nachgehen. Hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen!

LG

  • (14) 25.02.16 - 21:22

    Danke,
    es handelte sich doch um eine blasenentzündung, musste ein Antibiotikum nehmen und seitdem ists wieder gut.
    Rückbildungskurs ist mittlerweile auch zu Ende.
    Schönen Abend

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