krebsvorsorge

    • (1) 26.01.16 - 14:54

      hallo!
      ich, 40 jahre, gehe 1 x im jahr zur krebsvorsorge und lasse dort auch ultraschall des unterleibs und der brust machen (igel).
      in meinem umfeld gibt es einige krebsfälle, von jung bis alt. gerade kürzlich hatten 2 freundinnen, ähnlich alt, brustkrebs.
      ich mache mir nun gedanken, wenn ich zur vorsorge gehe und alles okay ist, kann das 8 wochen später ja schon nicht mehr der fall sein und ich merke es nicht. auf der anderen seite geht man ja nicht alle vierteljahr zur krebsvorsorge.
      meine mutter ist mit 60 an eierstockkrebs erkrankt (und wieder gesund geworden), deshalb bekomme ich von der kk aber nicht mehr vorsorge als jeder andere.
      hofft man nur, dass man's nicht bekommt oder gibt es außer brust abtasten noch andere wege, z.b. blutuntersuchung o.ä.?
      vg

      Hör auf dir so viele Gedanken zu machen und konzentriere dich auf das Leben und genieße es!
      Du wünscht dir eine Sicherheit die dir niemand geben kann!

      Krebs kann jeder bekommen und die Vorsorgen schützen nicht davor!
      Als negative Begleiterscheinung gibt es nämlich dass die Menschen durch Fehldiagnosen unnötige Behandlungen über sich ergehen lassen müssen, zumal es Vorsorgeuntersuchungen gibt die ganz schöne Komplikationen mit sich bringen können!

      An deiner Stelle würde ich ( da dir die VU wichtig sind) die Untersuchungen wie bisher machen lassen , aber danach keinen Gedanken mehr an Krankheiten verschwenden!
      Angst ist nie ein guter Berater und eine Vorsorgeuntersuchung keine Sicherheit!

        • Stimmt!
          obwohl nennt sie sich nicht sogar Früherkennung?#kratz

          • die AOK schreibt es so
            https://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/vorsorge-praevention-krebsvorsorge-28006.php
            >>Deshalb bieten die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten verschiedene Krebsfrüherkennungsuntersuchungen an, die umgangssprachlich auch als "Krebsvorsorge" bezeichnet werden.<<

            Wobei das Wort "Vorsorge" etwas anderes suggeriert, als eine Früherkennung bieten kann-
            Leider ist es sehr oft so, dass Menschen, die sich weigern, an den Früherkennungsuntersuchungen teil zu nehmen, verantwortungslos genannt werden, weil sie sich ja nicht "sorgen" weil sie nicht VORsorgen. Aber eine Vorsorge gibts nicht wirklich. Außer u.U. in Form einer gesunden Lebensführung, was bei familiärem Krebs aber auch nichts nutzt

            • Ich will doch nicht für den Krebs vorsorgen, wenn würde ich die Entstehung verhindern wollen!
              Vorsorge betreibt man doch um später etwas zu bekommen (z.B Rentenvorsorge)

              Manchem hat die Nichtteilnahme an den Untersuchungen das Leben verlängert zumindest lebenswerter gestaltet oder aber auch gerettet.

              Ich denke es soll jeder das tun was er für sein Sicherheitsbedürfnis meint tun zu müssen.

              • >>Ich denke es soll jeder das tun was er für sein Sicherheitsbedürfnis meint tun zu müssen.<<

                absolut!

                >>Manchem hat die Nichtteilnahme an den Untersuchungen das Leben verlängert zumindest lebenswerter gestaltet oder aber auch gerettet.<<

                Ich seh das wie du! Aber den jenigen, die nicht an den Untersuchungen teil nehmen, wird es immer schwerer gemacht. Sie müssen sich recht fertigen, warum sie nicht zur Krebs"vorsorge" gehen

                • Bei meinem Gyn konnte man bei der Anmeldung angeben ob man diese Früherkennungsgeschichten machen will und ob man darüber informiert werden will.
                  Bei beidem ein Nein angekreuzt und fertig wars.
                  Ich wurde nie damit behelligt.

                  Gibt auch Ärzte die so was nur auf Wunsch machen :-)

                  Mir ist es egal was andere dazu meinen. Mir ist es ja auch wurst ob andere diese Untersuchungen mitmachen, Sie müssen sich bei mir nicht rechtfertigen warum sie das tun . Ich muss mich bei ihnen nicht rechtfertigen warum ich dies nicht tue!

                  Aber ich weiß was du meinst. Man schaue mal auf die Bonus oder Prämienprogramme der Krankenkassen#aerger

      ist ja nicht so, dass ich panisch hin- und herrenne ;-), aber man macht sich schon gedanken, wenn es immer mehr um umfeld bekommen - auch jüngere. lg

Hallo!
Ich gehe zu sowas gar nicht mehr hin. Würde ich auch nicht, wenn meine gesamte Familie hat Krebs erkrankt wäre.
Weil bei den 3 Minuten Schallen und abtasten wird meiner Meinung nach eh nichts gefunden.
Ich weiß, dass ich da zu einer Minderheit gehöre, aber ich gehe nur noch zum Arzt, wenn es nicht anders geht.
Das gildet aber nur für mich. Mit meinen Kindern gehe ich eher.
Ich habe viele schlechte Erfahrungen mit Ärzte (Fehldiagnosen....) gemacht.
Igel Leistungen ist Geldmacherei.
Lg Sportskanone

  • will heissen, für dich hältst du es so, wie die Menschen es früher gemacht haben. Zum Arzt gehen, wenn man sich krank fühlt, wenn man möchte, dass einem geholfen wird.

    >>Ich gehe zu sowas gar nicht mehr hin. Würde ich auch nicht, wenn meine gesamte Familie hat Krebs erkrankt wäre.<<

    sich nicht von der Angstmacherei an stecken lassen und sich nicht zur Patientin machen lassen in einer Zeit, wo man (noch) gar keine Patientin ist

    • Jepp, korrekt.
      Ich gehe nur zum Arzt, wenn ich krank bin und auch einen Hoffnungsschimmer, dass der besagte Arzt mir auch helfen kann.
      Z.b. habe ich zur Zeit eine Entzündung am Schleimbeutel der Achillessehne. Damit geh ich nicht (mehr ) zum Arzt, weil die auch NICHTS machen können, außer mit Floskeln umsich zu schmeißen: schonen, Iboprofen..... Was soll ich da zum Arzt??
      Schonen kann ich mich eh nicht mit 4 Kinder, Hund, Arbeit... und Ibu kann ich nehmen, wenn ich die Schmerzen nicht aushalte. Da brauch ich keinen Arzt für. Und für solche Diagnosen brauche ich auch keinen Arzt. Ich habe 20 Jahre Sport Erfahrung/Leistungssport und meist mehr Ahnung als die Ärzte selber.
      Und meine Wehwehchen sind auch ohne Schonung wieder weg gegangen. Sogar schneller.

      Lg

      • ich halte es wie du. Und ich denke, auch du wirst irgend wann mal ein Aha-Erlebnis gehabt haben. Und dann noch eins und noch eins und dann ist man so weit, dass man wirklich nur zum Arzt geht, wenn man möchte, dass er einem hilft. Helfen kann. Und auch helfen will.
        Und ich denke, die Betonung liegt auf "Wehwehchen". Wo bei das ja auch wieder von jedem unterschiedlich empfunden wird. Was für den einen ein Wehwehchen, ist für einen anderen die große Krise, etwas, mit dem man unmöglich weiter leben kann, etwas, wo gegen unbedingt etwas unternommen werden muss.
        Und dann sagt der Arzt: Ab warten und beobachten;-)

        • Genau! Da warten wir mal ab und sehen uns aber dafür wöchentlich.
          Du glaubst gar nicht, wie oft ich schon gehört habe " Hochlagerung, Schonung, Ibuprofen"
          Dabe war es völlig wurscht, was ich wirklich hatte, aber die Ärzte wußten es wohl nicht und damit konnten sie ihrer Meinung wohl nichts falsch machen.

          Ich mache es jetzt meist anders: schnell wieder bewegen und eigentlich gar keine Medis (auf Sportverletzungen alles grad bezogen) und es geht wesentlich schneller mit der Heilung!
          Und wo ich wirklich Hilfe gebraucht habe. Z.b. mit dem geplatzen Blinddarm, haben 6 Ärzte in Krankenhäusern nur auf die Top Blutwerte geguckt und mir gesagt, dass es nicht der Blinddarm sein kann, mit solchen Werten. Da konnte ich schon wochenland nicht mehr aufrecht laufen! Es gibt noch unzählige weitere Beispiele

mutig und nichts für mich :-). lg

  • Wieso mutig?

    Diese sogenannten "Vorsorgeuntersuchungen" sagen absolut nichts darüber aus, ob man gesund ist oder krank. Sie verursachen nur Kosten, verbrauchen Praxiszeiten, die wirklich Kranke bräuchten, suggestieren den Menschen Sicherheit und es gibt sogar Studien, die belegen, dass sie völlig sinnfrei sind.

    Ich verlasse mich, lieber auf mein eigenes Körpergefühl, ob ich krank bin oder gesund.
    Leider haben die meisten das Gefühl verloren und verlassen sich lieber auf "Diagnosen" von anderen Menschen oder auf irgendwelche Untersuchungen.

    • na ja, das blöde an Krebs ist nun mal, dass man sein Entstehen nicht bemerkt.

      Aussagen bezgl. Früherkennung, welche von Ärzten so gut wie fast immer Vorsorge genannt wird (weils halt besser klingt) sind teil weise ganz schön verworren.

      Z. B. das hier
      >>Ab dem 30. Lebensjahr beginnt die von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannte jährliche Brustkrebsfrüherkennungs-Untersuchung bei einem Gynäkologen. Neben einem Zellabstrich zur Vorsorge von Gebärmutterhalskrebs führt der Arzt eine gründliche Tastuntersuchung der Brüste und Achselhöhlen auf eventuelle Veränderungen durch. Wichtig zu wissen ist, dass in etwa 60% der bösartigen Tumore der Brust nicht tastbar sind! Darüber hinaus ist es unbedingt ratsam, dass Frauen einmal pro Monat / pro Zyklus eine Selbstkontrolle von Brust und Achselhöhlen vornehmen.<<

      wenn 60% der bösartigen Tumore nicht tastbar sind, wieso ist es dann unbedingt ratsam, dass die Frauen eine Selbstkontrolle vornehmen?

      >>Bei Frauen unter 50 Jahren ist die Mammographie oft allein nicht ausreichend, da deren Brustgewebe sehr viel dichter ist, so dass man bei der Mammographie in diesen Fällen keine optimalen Bedingungen für die Erkennung verdächtiger Herde hat und quasi wie durch Nebel schaut. Hier ist die Diagnostik deutlich erschwert. <<

      warum dann

      >>Damit das Brustdrüsengewebe und eventuelle Risikofaktoren beurteilt werden können und später Vergleichsaufnahmen vorliegen, empfehlen Experten zwischen dem 30. und 40. Lebensjahren eine Basismammographie durchführen zu lassen. Die so angefertigten Bilder gehen in den Besitz der Patientinnen über. Eine Basismammographie ist allerdings keine Leistung, die die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen. Alle(!) Leistungen, die der Solidargemeinschaft der Krankenversicherten zu Lasten gelegt werden, bedürfen einer sogenannten rechtfertigenden Indikation; einem krankhaften Tastbefund zum Beispiel!<<

      entweder man "schaut quasi wie durch Nebel", dann kann so eine Mammo vor dem 50. Lebensjahr nicht als Vergleich mit einer später durch geführten Mammo (also nach dem 50. Lebensjahr) heran gezogen werden.
      http://www.frauenarzt-hannover-bothfeld.de/index.php?id=4361
      Aber immer hin, IGel-Leistung

(21) 29.01.16 - 00:32

Blutuntersuchungen als Screening gibt es leider bisher nicht

Top Diskussionen anzeigen