Angst Gebärmutterentfernung

    • (1) 10.02.16 - 10:58

      Hallo ihr lieben ich habe vor ca 3 wochen schon einmal gepostet ,nun hattet ihr mir Wirklich mut gemacht diesen Schritt nicht zugehen bzw abzuwarten......nun ja ich war in einer Klinik zwecks Beratung zur steri inkl Planung tja was woll ich sagen meine Gebärmutter ist Kaputt denn die Kaiserschnittnarbe hat sehr große Verwachsungen mit Schleimhaut inkl tumorbildung wovon ich immer meine Probleme(starke blutungen krämpfe) habe diese können nur mit Entfernung der Gebärmutterentfernung beseitigt werden.

      Ich habe Angst wie wird es danach sein? Erfahrungsaustausch ist erwünscht da ich große Angst habe!lg anika

      • Wovor genau hast Du Angst?
        Es kann doch alles nur besser werden! Raus mit dem Teil, was Dir nur Probleme macht, die nur schlimmer werden können.
        Ich habe mich davon schon 1987 verabschiedet und es keinen Tag bereut. Meine Stieftochter ebenfalls nicht - und meine Tochter auch nicht. Dazu kenne ich mindestens noch weitere vier Frauen, die alle dasselbe hinter sich haben, alle aus guten Gründen.
        Und bisher hat KEINE über irgendwelche Probleme erzählt, im Gegenteil, alle sind froh, dass nicht nur immer rumgeschnippelt wurde, sondern eine gründliche Lösung der Probleme erfolgt ist.
        Solange Du hinterher konsequent die 4 Wochen einhältst, nichts Schweres zu tragen, gibt es auch keine Probleme mit der Blase. Auch die Narkose ist absolut heutzutage kein Problem. Also - wovor genau hast Du Angst?
        LG Moni

        hallo,
        meine Freundin hatte es glaub ich, vor 1,5 Jahren machen lassen.
        Sie hatte Angst vor Komplikationen.

        Die Entfernung verlief reibungslos.
        Sie musste sich 6 Wochen schonen. Danach gings schnell bergauf.
        Sie ist froh, dass sie es gemacht hat.
        Anfangs, sofern ich mich richtig erinnere, leichte blasenschwäche, die aber schnell verschwand. Nichts erwähnenswertes.
        Ansonsten mehr positives , als negatives. Keine Regel, Ausfluss, Schmerzen, usw....nur die evtl. früher einsetzenden Wechseljahre,
        alles Gute

          • >>Ich hatte überhaupt keine Wechseljahre <<

            diesen Satz finde ich faszinierend! Beneidenswert, dass du da keinerlei Beschwerden und seien es nur Hitzewallungen od. Schlafstörungen gehabt hast.

            Aber auch dafür gibts eine Erklärung

            >>Sportlerinnen stellen gelegentlich einen niedrigeren Östrogenspiegel fest. Das liegt daran, dass Frauen mit geringem Körperfettanteil größere Schwierigkeiten bei der Östrogenproduktion haben.<<

            und, wie eigentlich immer, eine gesunde Ernährung
            >>Halte eine gesunde Ernährung ein. Dein endokrines System braucht einen gesunden Körper, um richtig zu funktionieren und normale Östrogen-Werte zu produzieren. Frauen können kein Östrogen durch die Ernährung aufnehmen, aber der Verzehr einer breit gefächerten Auswahl an frischen Nahrungsmitteln bietet die besten Chancen, dass der Körper auf natürliche Weise Östrogen produziert. <<

            http://de.wikihow.com/%C3%96strogenspiegel-erh%C3%B6hen

            • Gesunde Ernährung ja - Sport nein ;-)

              Und es stimmt, mir sind sogar Hitzewallungen und ähnliches erspart geblieben.
              Geschlafen hab ich bis vor wenigen Jahren wie ein Stein, spätere Störungen hatten nichts mehr mit Wechseljahren zu tun.
              Meine Stieftochter ist mittlerweile fast 50 und hat ebenfalls bisher nichts mit Wechseljahren zu tun. Am Sport kann es bei ihr auch nicht liegen #rofl ist für sie ein Fremdwort.
              LG

      Danke für die lieben und ehrlichen Antworten ,ich habe Angst vor Narkose und die ersten Tage danach wie lange hat man ca Blutungen?

      • Hallo,

        ch habe mir 2006 die Gebärmutter entfernen lassen und keine Vollnarkose gehabt sondern nur eine PDA. Ich habe mich die ganze Zeit mit der Ärztin und den anderen helfern im OP unterhalten oder Musik gehört. Man hatte mir ein kleines Kissenradio an den Kopf gelegt. Ich war 3 Tage im Krankenhaus und durfte danach 6 Wochen keine schweren Dinge heben oder tagen. Es war die beste Entscheidung überhaupt!

        LG

        Woher sollen denn Blutungen kommen? Da ist doch nichts mehr zum bluten ?!
        Ich hatte auch keine Schmerzen und bin bereits nach wenigen Tagen von der Klinik nach Hause gelaufen, um nachzusehen, ob mein Mann auch alles richtig macht mit den Kindern#cool
        Wenn Du Schiß hast vor der Op, dann lass Dir eine Vollnarkose geben und wenn Du aufwachst, ist alles vorbei - ich hatte erst kürzlich eine und habe aufgrund meines Übergewichts ein erhöhtes Narkoserisiko. PDA ist nichts für mich Schisser.
        Ich hab die Vollnarkose weggesteckt wie nix - nicht schlecht geworden - garnichts.
        Jetzt mach Dich mal nicht so verrückt und denke lieber daran, was Du nachher NICHT MEHR hast. Keine Krebsangst, keine Schmerzen, keine starken Blutungen - und die Verhütungsangst ist auch Geschichte.
        Also - Termin machen und los gehts.
        LG Moni

        • >>Woher sollen denn Blutungen kommen?<<
          na oben, aus dem durch die Entfernung der Gebärmutter entstandenen Loch, welches zu genäht wird. Das ist eine Wunde und Wunden bluten manchmal, während sie heilen.

          >>Jetzt mach Dich mal nicht so verrückt und denke lieber daran, was Du nachher NICHT MEHR hast<<
          ein Supertipp, angesichts der Tatsache, dass du nichts über das sexuelle Empfinden der TE weisst. Es ist überhaut ein Thema, über das unter vielen Frauen nicht wirklich offen gesprochen wird.

          http://www.sexmedpedia.com/artikel/gebaermutterentfernung-und-ihre-auswirkungen-auf-die-sexualitaet

          dass es dir und den Frauen, die du kennst, so gut geht, dass ist so wunderbar!!! Aber leider gehts nach einer Hysterektomie nicht allen Frauen so gut.

          Und dann gibts noch etwas, was man erst in letzter Zeit heraus gefunden hat
          >>Nun hat sich in den Studien gezeigt, dass das Risiko von Herz- Kreislauferkrankungen und Schlaganfällen bei Frauen um 40 Prozent erhöht war, wenn ihnen vor dem 50. Lebensjahr die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernt wurden. Bei einer entfernten Gebärmutter, bei der die Eierstöcke erhalten blieben, stieg die Wahrscheinlichkeit immer noch um fast 20 Prozent <<
          http://www.diametric-verlag.de/Medizin/beitraegemedizin.html#risikogebaermutterentf

          und zum Thema Eierstöcke
          >>Auch wenn die Eierstöcke bei der Gebärmutterentfernung im Körper belassen werden, zeigt sich häufig ein verfrühter Ausfall ihrer Funktion, sodass die Frauen auch in diesem Fall früher in die Wechseljahre eintreten (im Schnitt vier Jahre früher, als Frauen ohne Gebärmutterentfernung). <<

          und nicht außer acht lassen sollte man dies hier
          >>Generell sind die Risiken der Gebärmutterentfernung auch von der Art der Gebärmutterentfernung abhängig.<<
          https://www.dr-gumpert.de/html/gebaermutterentfernung.html

          >>Also - Termin machen und los gehts.<<

          ich würde mich nie wagen, so locker flockig jemandem eine Hysterektomie vor zu schlagen, weil es nicht ab sehbar ist, ob und mit welchen u. U. negativen Auswirkungen jede einzelne Frau danach klar kommen muss.

          • Das liegt aber sicher an Deiner generellen Einstellung zu dem Thema. Ich kenne Deine Ansichten ja auch aus dem Tierforum in Sachen Kastration ;-)...

            Aber:

            Du musst einfach verstehen, dass der Leidensweg oft sehr groß ist und Frau es sich sicherlich nicht leicht macht, mal einfach so ein wichtiges Sexualorgan entfernen zu lassen. Sicherlich sollte man alle Stimmen hören und sich gut informieren aber schlußendlich kann jeder nur aus seinen Erfahrungen sprechen.

            Und die Erfahrung der Frauen sind nun mal nicht immer schlecht. Viele - mich eingeschlossen - haben über Jahre einen langen Leidensdruck aushalten müssen. Da sehnst Du Dich einfach nach einer Lösung, die Dir Schmerzfreiheit gibt. Ich persönlich war soweit, dass meine Lebensqualität so gering war, dass ich mich aus meinem sozialen Leben völlig verabschiedet habe und kurz davor stand auch berufliche Probleme zu bekommen (hohe Fehlzeiten).

            Wenn mich heute jemand fragt, wie ich meine Operationen bislang bewerten würde, kann ich wirklich nur betonen, dass es MIR sehr gut getan hat und ich nicht bereue. Natürlich kann ich nicht in die Zukunft sehen und weiß nicht, was noch kommen kann. Aber ich sehe dem gelassen entgegen, denn ich bin mit meinen OP-Entscheidungen im Reinen.

            LG

            • du, ich verstehe dich absolut! Ich glaub, du schätzt mich falsch ein.

              Aber genau das ist es doch auch, woran man denken sollte. Die Ausgangssituation der jeweiligen Frau
              >>wie ich meine Operationen bislang bewerten würde, kann ich wirklich nur betonen, dass es MIR sehr gut getan hat und ich nicht bereue. <<

              das ist wunderbar!!!

              >>Und die Erfahrung der Frauen sind nun mal nicht immer schlecht. Viele - mich eingeschlossen - haben über Jahre einen langen Leidensdruck aushalten müssen. Da sehnst Du Dich einfach nach einer Lösung, die Dir Schmerzfreiheit gibt.<<

              noch mal. Ich verstehe das! Und dabei ist es ja durch aus im Bereich des möglichen, dass man Veränderungen z. B. im sexuellen Empfinden als nicht weiter dramatisch an sieht u. U. nicht mal bemerkt, weil sich die Lebenssituation insgesamt zum positiven hin verändert hat und es z. B. wieder möglich ist, mehr Sex zu haben und diesen dann auch wirklich zu genießen.

              >>denn ich bin mit meinen OP-Entscheidungen im Reinen.<<

              genau SO muss es sein. So und nicht anders. Aber vor behalt los einer anderen Frau dazu raten und aus zu blenden, dass es nicht jeder Frau hinter her so gut geht, das zu sehen, ist wichtig

          Wenn ich lange genug suche, finde ich im Internet garantiert auch zahlreiche Artikel, in denen dann das genaue Gegenteil steht wie in den von Dir beschriebenen - ist eben so.
          Sexualität war bei mir mit 33 Jahren garantiert vorhanden :-D wie bei allen anderen erwähnten Frauen zur Zeit ihrer Operationen auch. JEDE - ich betone JEDE, war überaus froh, dass ihr auch die Verhütungsproblematik abgenommen worden war. Keine trauerte diesem Körperteil nach.
          Eine Frau zu sein besteht nicht nur aus 250 Gramm Muskelmasse, da gehört schon weitaus mehr dazu.

          Herz/Kreislauf/Schlaganfallrisiko hab ich wahrscheinlich mehr durch mein Übergewicht als durch die fehlende Gebärmutter - ich bin nun 61 Jahre alt - BISHER fällt mein checkup aber in dieser Beziehung auch noch sehr positiv aus. Und wenn ich nun statt 86 Jahren nur 76 werde, naja, dann ist es mir ehrlich gesagt auch ziemlich wurscht. Wenn ich sehe, wie mit alten Leuten umgegangen wird, ist uralt zu werden sicher nicht erstrebenswert. Ist ironisch, aber doch ehrlich gemeint.
          Man kann sich bei jeder Op vorher buchstäblich verrückt machen und Angst vor Narkose verstehe ich auch; aber wenn die gesundheitlichen Einschränkungen, an denen man zu leiden hat, immer schlimmer werden, dann muss man eben abwägen, ob man so weitermachen will.
          Das kann einem ohnehin niemand abnehmen.
          Googeln kann die TE selber, sie fragte nach persönlichen Erfahrungen - und nur von diesen schrieb ich.
          LG

          • >>Wenn ich lange genug suche, finde ich im Internet garantiert auch zahlreiche Artikel, in denen dann das genaue Gegenteil steht wie in den von Dir beschriebenen - ist eben so.<<

            oh, bitte, mach mal. Suche und finde solche Artikel für mich:-)

            >>JEDE - ich betone JEDE, war überaus froh, dass ihr auch die Verhütungsproblematik abgenommen worden war. Keine trauerte diesem Körperteil nach.
            Eine Frau zu sein besteht nicht nur aus 250 Gramm Muskelmasse, da gehört schon weitaus mehr dazu.<<

            bei manchen Dingen bin ich ein Erbsenzähler. Die Gebärmutter ist ein Organ, ein Sexualorgan. Und natürlich muss man diesem Organ nicht nach trauern.

            Und eine Frau ist eine Frau ist eine Frau, auch ohne Gebärmutter, da muss ich nicht drüber diskutieren.
            Für manche Frauen stellt sich die Verhütung nicht als Problem dar.

            >>Sexualität war bei mir mit 33 Jahren garantiert vorhanden <<

            na, da gehe ich doch stark von aus:-) Selbst heute hast du deine eigene Sexualität, warum sollte die jetzt mit 61 weg sein?

            ich glaub fast, du hast den Sexmedpedia-Link nicht an geklickt

            >>sie fragte nach persönlichen Erfahrungen - und nur von diesen schrieb ich.<<

            was ich eigentlich meine ist, dass viele Frauen bei ihren persönlichen Erfahrungen das Sexuelle nicht erwähnen. Nicht wirklich. Keine spricht davon, ob sie einen klitoralen Orgasmus, einen vaginalen Orgasmus od. einen gemischten Orgasmus hat. Wie das sexuelle Empfinden vor und dann nach der Gebärmutterentfernung tatsächlich ist. Ob die Kontraktionen der Gebärmutter während des Orgasmus vermisst werden od. es nichts zu vermissen gibt, weils vorher halt auch nicht so doll war.

            Gerade beim sexuellen Empfinden gibts so große Unterschiede und sie werden unter den Tisch fallen gelassen.

            Oder weisst du von den von dir erwähnten Frauen, wie sich die Gebärmutterentfernung auf ihren Orgasmus aus gewirkt hat?
            Und Gyns erwähnen nur sehr sehr selten, dass sich am sexuellen Empfinden was ändern könnte.

            Noch mal. Es muss sich nicht zwingend was ändern, aber es kann sich was ändern. Das ist von Frau zu Frau eben unterschiedlich.

            Es erst gar nicht zu erwähnen ist unfair den fragenden Frauen gegen über.

            Es ist leider immer noch ein Tabu-Thema.

Top Diskussionen anzeigen