Ständig Druck/Echo auf dem Ohr

    • (1) 16.03.16 - 19:07

      Hi,

      Ich hatte vor einem Jahr den ersten Hörsturz mit fiesem Schwindel, Hörverlust und Tinitus. Letzteren habe ich immer noch, aber so leise, dass er mich nicht so stört. Im September hatte ich dann den zweiten Hörsturz mit Echo/Druck auf dem Ohr und Hörverlust. Beide Male ging es nach Cortisontabletten/-Infusion wieder.

      Vor drei Wochen hatte ich mehrere Tage ziemlich starken Schnupfen, der dafür gesorgt hat, dass die Probleme mit meinem Ohr wieder da sind.

      Die HNO-Ärztin war beim zweiten Mal der Meinung, es könnte Morbus Meniere sein und wollte das beobachten. Da ich aber im Moment nicht unter Schwindel leide, kann ich mir das nicht wirklich vorstellen.

      Mich nervt das mit den Ohren, aber muss ich jetzt wirklich noch mal zum Arzt? Heißt das, ich muss, wenn ich Pech habe, nach jedem Schnupfen Cortison nehmen? Den Schnupfen habe ich seit über einer Woche nicht mehr, aber mein Ohr wird einfach nicht besser. :-(

      Will mir aber nicht vorwerfen müssen, dass es chronisch wird, nur weil ich nichts gemacht habe.

      Ich weiß, Ihr seid keine Ärzte, aber vielleicht hat jemand von Euch mit so was schon Erfahrung und kann mir einen Tipp geben?

      Ciao Jayjayone

      • Hallo!
        Ich habe keine Erfahrung mit Tinnitus, aber mit immer wiederkehrenden entzündeten Gehörgängen, Druck und Echo.
        Ich bin schon als Jugendliche/junge ERwachsene von Arzt zu Arzt gerannt, auch zu Spezialisten. Es wurde nie ein Grund für das Echo (höre meine Stimme dumpf und doppekt) gefunden.
        Gegen die Enzündung muß ich alle paar Tage bis paar Wochen antibiothische Ohrentropfen nehmen.
        Mein Hausarzt verschreibt mir diese mittlerweile ohne reinzugucken, dann gehts wieder besser (aber nie super) und dann kommts wieder.

        Besonders das Echo hat mich früher fast um den Verstand gebracht, jetzt mit den regelmäßigen Ohrentropfen, kann ich es gut verkraften!

        Alles Gute, Sportskanone

        • Das Echo, das ich höre, ist immer nur durch Geräusche "von außen". Meine eigene Stimme höre ich normal. Vor allem tiefe Töne nerven besonders.

          Trotzdem danke für Deine Erfahrungen. Werde mir das merken und bei einem eventuellen Arztbesuch bedenken.

      ich versuch dann immer mit Nasensprays, die Nase frei zu bekommen und mit Inhalieren die Nebenhöhlen. Die sind ja über die Ohrtrompete, glaube ich, mit dem Mittelohr verbunden.

      Wenn die Nebis frei sind mach ich einen Druckausgleich: nase zuhalten und Pusten, bis es knackt..mach ich auch im Flieger, wenn der Schmerz übel wird.

      Dann knackt das, knarzt und es ist so als hätte sich irgendeine Flüsigkeit gelöst....

      Seitdem ich die Hausstauballergie besiegt habe, habe ich selten einen Schupfen, kaum Nebenhöhlen und Mittelohrprobleme.

      Heute hatte ich ein wenig Stress und wieder dieses Echo beim Telefonieren ..reingepustet in die Nase, vorher ein paar Nasentropfen und es war ok..

      • Danke für die Tipps. Ich habe es eben ein paar Mal mit dem Druckausgleich probiert. Es passiert gar nichts, wenn ich das mache. Aber ich werde es die nächsten Tage einfach weiter probieren.

        • Das hört sich aber schon nach morbus meniere an. Gerade das Druckgefühl und das Echo habe ich sehr stark. Tiefe Männerstimmen sind besonders unangenehm. Ich habe auch keinen Schwindel dabei. Also lass das nochmal abklären. Gute Besserung!

          • Ich hatte heute den Termin beim HNO. Die Ärztin ist immer noch der Meinung, es wäre Morbus Menière. Und sie meinte, da der Hörtest heute nicht so schlimm ausgefallen ist wie im August (aber immer noch schlechter als normal): solange es nicht schlechter wird, muss ich mit dem Echo und dem Druck leben. Cortison-Tabletten machen erst Sinn, wenn es noch schlimmer wird. Und das denke ich auch. Will das Zeig ja nicht unnötig nehmen. Auch wenn das mit dem Ohr nervt. Aber es gibt Schlimmeres.

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