Chronische Nasennebenhöhlenentzündung - bin so erschöpft

    • (1) 18.04.16 - 09:37

      Hallo zusammen,

      seit Januar wurde bei mir eine chronische NNH Entzündung diagnostiziert (tatsächlich habe ich diese schon deutlich länger... ).
      Hab dann Antibiotikum bekommen. Ich meine es wäre etwas besser geworden. Seit letzter Woche habe ich wieder ein starkes Druckgefühl im Bereich der Kieferhöhle.

      Ich war beim Arzt, der schickt mich weiter zum Röntgen (dort habe ich am Donnerstag einen Termin).

      Ich bin so dermaßen erschöpft und reibe mich mit dieser Erschöpfung und den permanenten, aushaltbaren aber halt doch permanenten drückenden Schmerz zwischen Arbeitsstress und wenig Schlaf (Kind) auf. Ich frage mich, ob es mal gut wäre, wenn ich mal eine Woche Ruhe hätte. Vll. würde das ganze dann besser werden. Laut HNO ist eine Krankschreibung nicht erfordelrich/möglich/was-auch-immer.

      Versteht mich nicht falsch, ich bin wirkloich selten krankgeschrieben, gehöre zu denen die sich auch mal krank (wenn nicht ansteckend) in die Arbeit schleppen. Aber langsam bin ich an einem Punkt, an dem das alles so zermürbend ist. Und in der Arbeit sitzt man teils in viel zu kleinen Räumen mit sehr trockener Luft (bei 6 Laptops, 2 Druckern und 2 festen PCs im kleinen Zimmer nicht verwunderlich) und ich wundere mich auch noch, warum die Nebenhöhlengeschichte nicht besser wird.

      Würdet ihr euch mal ein paar Tage krankschreiben lassen? Ich hätte auch Urlaub genommen, allerdings bekomme ich den "mitten im Jahr" nicht genehmigt.

      • Hallo, ich würde mich auf jeden Fall mal krank schreiben lassen, denn eine Nebenhöhlenentzündung ist nicht ohne. Aber es nützt nichts, wenn nicht nach den Ursachen geforscht wird, deshalb würde ich mal ein CT machen lassen. Schiefe Nasenscheidewand? Zyste? Auch eine Hausstauballergie ist möglich.
        Ich habe das ganze vor zehn Jahren hinter mich gebracht und habe mich operieren lassen . Hatte aber wohl viel Glück, denn im Nachhinein habe ich erfahren, dass die OP nicht bei vielen Erfolg hat.
        Hast du mal Nasenspülungen gemacht? Auch Gelomyrtol hilft mir jetzt gut, wenn die Nebenhöhlen dicht sind. Gott sei Dank ist das seltenst der Fall.

        Wie schaut es sonst mit Deinem Immunsystem aus? Gerade wenn man kleine Kinder hat, ist man auch anfälliger, bis das Immunsystem wieder gut ist. Als meine Großen alles aus der Kita anschleppten, war ich ständig krank.
        Auch homöopathisch kann man was machen, vielleicht mal zum Heilpraktiker gehen. LG

        • An der ursachensuche bin ich dran. Daher auch am Donnerstag ein zweites Mal röntgen um zu sehen ob es eine Verbesserung gibt. Wegen schiefer Nasenscheidewand wollte ich mal abklären lassen, das liegt bei uns in der Familie...

          Gelomyrtol kenn ich, habe ich eine Zeit genommen, leider ohne nachhaltigen Erfolg.

          Abgesehen von der Nebenhöhlengeschichte ist mein immunsystem eigentlich ganz gut. Das erste Vierteljahr Kinderkrippe war natürlich heftig, aber denke das ist eine Ausnahmesituation.

          Ich denke ich werde morgen (heut ist beim HA keiner mehr da) mal einen Termin beim Hauswarzt machen bzw. wegen Krankschreibung nachfragen.

      (4) 18.04.16 - 14:03

      Huhu,

      Wurde schon abgeklärt, ob Du eine Allergie (Heuschnupfen, Hausstaub, Schimmelpilze, Haustiere,...) hast?

      LG

      Hanna

    Hallo!

    Ich würde mich schon ein paar Tage krank schreiben lassen, weil es ja gerade eben "akut" ist.

    Falls das Ganze aber nicht zügig besser wird würde ich über eine Operation nachdenken. Hatte ich vor 5 Jahren nachdem ich über ein Jahr ununterbrochen eine heftige Nebenhöhlenentzündung hatte: Nasenscheidewand begradigt, Zugänge zu den Nebenhöhlen vergrößert damit Sekrete besser abfließen können, große Polypen aus den Nebenhöhlen entfernt (die waren so groß dass schon alleine davon die Nebenhöhlen komplett voll waren). Die OP war kein Spaziergang, und die Heilung hat nochmal mehrere Wochen gedauert. Es bestehen auch ziemlich reale Risiken, dass etwas schief geht, daher bitte einen erfahrenen Operateur suchen - und es kann durchaus sein, dass man das Ganze alle paar Jahre wiederholen muss.

    Aber mir geht es seitdem wesentlich besser, es kommt auch vor, dass ich nur mal einen Schnupfen habe statt automatisch gleich eine heftige Nebenhöhlenentzündung. Ich bekomme insgesamt besser Luft und bin seltener krank.

  • ich hatte das auch andauernd. Bei mir war es eine 2 x unerkannte Hausstauballergie.
    Mittel gegen Milben auf die Matratze gegeben...seitdem Beschwerdefrei.

    Was mir bei akuten Problemen geholfen hat:

    asprin complex,
    abschwellendes Nasenspray,
    Inhalation mit Bronchicum
    und das o. erwähnte milbopax

    sinupret bachte nicht den erhofften Erfolg. AB auch nicht. wie gesagt, bei mir war es die Hausstauballergie...zur NHE gesellte sich durch die Ohrtrompete noch eine Mittelohrentzündung...also das ganze nervige Programm.

    Krankschreiben lassen würd ich mich immer, wenn ich krank bin. Bei Fieber sowieso Bettruhe.
    Gute Besserung

    Hallo,

    wir haben sehr gute Erfahrungen mit Angocin. Da 90% dieser Infekte viral sind bin ich mit AB´s sehr sehr zurückhaltend.

    Gute Besserung.

    ich schlage mich auch seit 2 jahren damit herum. wenn es richtig akut ist, hilft inhalieren super. das gerät bekommst du als kassenleistung, ich musste nicht mal was zuzahlen.
    aufschlussreich ist auch ein CT, da siehst du genau, was alles so in den nebenhöhlen festsitzt...

    und ansonsten - ja klar solltest du dich mal in ruhe auskurieren...:-p

    Hallo, ich habe auch schon seit Jahren immer wieder eine Nasennebenhöhlenentzündung. Allergietest wurde bereits gemacht - negativ. Polypen hat der Arzt ausgeschlossen, das wäre nämlich auch noch so eine Möglichkeit. Das sind Polypen: http://www.dernasenchirurg.de/hno-arzt/nasenchirurgie/nasenatmungsbehinderung/nasenpolypen
    Es liegt wohl an der etwas gebogenen Nasenscheidewand und der daraus resultierenden Nasenatmungsbehinderung. Was bei mir ein bisschen hilft sind Schüssler Salzburg Nr. 4 (Kalium). Da wird die Nase ein bisschen freier, falls sie mal wieder verstopft ist. Eine Operation käme auch infrage, aber ich hatte in den letzten 3 Jahren schon 3 Vollnarkosen wegen anderer OP´s und ich will nicht schon wieder.

    Viele Grüße#winke

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