Skeptisch gegen die Homöopathie Behandlung - Erfahrung? Seite: 2

      • Ich würde an Deiner Stelle zum Hautarzt gehen und zum Gastroenterologen, ein Kinderarzt ist kein Fachmann für Allergien.
        Gab es denn Pricktest und Blutuntersuchung, sowei Magenspiegelung, Laktosetest etc?

        Ich habe übrigens mit Homöopathie sehr gute Erfahrungen, jedoch nicht aufgeklebt auf die Haut.

        Hallo, noch etwas anderes: mein Sohn hatte in dem Alter Neurodermitis, das fällt mir zu der juckenden Haut ein. Richtig gut kann man da nicht schlafen. Wir waren in der Ambulanz einer Hautklinik, die haben uns da sehr geholfen. Meistens ist die Allergologie zusammen mit der Dermatologie. LG

        (18) 13.05.16 - 13:19

        Darf ich fragen, was diese Behandlungen kosten?

        Ich finde das wirklich lächerlich. Man klebt sich auch kein Medikament auf die Kleidung und glaubt, dass es wirkt.

        Welche Allergien wurden denn festgestellt bei Deiner Tochter?

        • Das Erstgespräch kostete 160 € und jede weitere neue Gabe von Globulis 20€. Wir müssen auch gar nicht dorthin gehen sondern wir können alles telefonisch machen. Wenn Sie mir nicht von einer anderen Allergiegeplagten Mama empfohlen worden wäre, dann hätte ich das für absolut unseriös gehalten.

          lg Kathrin

          • (20) 13.05.16 - 18:23

            Wie lange dauerte denn dieses schweineteure Erstgespräch?

            Ich halte das definitiv für unseriös, und wenn Du kein gutes Gefuhl dabei hast würde ich umgehend abbrechen.
            Denn auch das überträgt sich auf ein Kind.

            • Das Gespräch dauerte 90 Minuten und in den Kosten waren noch die Anamneseerhebungsvorbereitungszeit ( ein 20 seitiger Fragebogen den ich vorher ausfüllen musste) mit eingerechnet. Lt. Internet war der Preis nicht unbedingt ungewöhnlich. Aber dennoch, ich habe mir überlegt einfach mal einen anderen Homöopathen zu fragen ob so eine Praxis (Globulis aufkleben) gängige Praxis ist. Im Netz habe ich sowas zumindest noch nirgendwo gelesen.

      Hallo,

      das, was Du beschreibst, liegt nicht an den Globulis. Sie nimmt sie ja auch nicht ein.

      Ich kann nur sagen, dass Homöopathie bei meiner Tochter hilft. Wenn sie eine Beule hat oder blaue Flecken hat, kommen Arnika-Globulis zum Einsatz und innerhalb von Stunden sind die weg.

      Das, was die Homöopathin da betreibt, ist in meinen Augen unseriös. Was hat sie denn für eine Ausbildung?

      GLG

    Erst einmal danke für eure Antworten.

    Ja, das aufkleben der Globulis fand/und finde ich auch sehr komisch. Dass ist es ja auch was mich so misstrauisch macht. Mir wurde die Homöopathin empfohlen weil sie bei anderen Kindern mit Allergien wohl gute Ergebnisse erzielt hat.

    Meine Tochter hat sowohl Neurodermitis als auch Allergien. Wir haben das gesamte Spektrum der klassischen Medizin durch. Blutabnahme, Pricktest, Hauträtzte, Allergologen etc. Ausser die Hühnereiweißallergie ist nichts wirklich feststellbar. Ich habe noch die Vermutung auf Säurehaltiges Obst (bei Erdbeeren und Kuchen mit Zitronensäure hat sich ein Tag später heftige Schübe gehabt). Aber manchmal sieht sie halt auch so schlimm aus, ohne das ein Auslöser feststellbar ist. Ich habe die Vermutung, dass kaltes Wetter auch dazu beiträgt. Im Winter sah sie täglich ganz schlimm aus. Jetzt, wo es wärmer geworden ist, ist es nicht mehr ganz so häufig. Die Ärzte waren alle mit ihrem Latein am Ende.

    Die Homöopathin meinte, dass nicht Allergien, sondern das Gemüt meiner Tochter auch Einfluss auf die Haut hat. Daher wollte sie ihr Globulis geben, die sie ruhiger machen. Da meine Tochter so sensibel sei, solle sie erstmal die Globulis nur auf der Haut tragen (aber sie trägt die ja gar nicht auf der Haut).

    Ich bin einfach hin und her gerissen. Ich würde gerne dran glauben (bei meiner Schwester mit Neurodermitits hilft Homöopahtie) aber an das was jetzt bei meiner Tochter gemacht wird, Zweifel ich ein wenig.

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