Klumpfuß Teenager- Schmerzen

    • (1) 13.10.16 - 07:57

      Hallo,

      Ich kam mit Klumpfuß beidseitig auf die Welt.
      Jetzt bin ich 16, in den letzten Jahren hatte ich keine größeren Probleme außer bei Schulwanderungen wo ich oft danach Schmerzen hatte.
      Letzten Dezember begann ich meine Kochlehre.
      Ich freute mich sehr da es seit der 1. Hauptschule mein Traumberuf ist.
      Nach 2 Monaten bemerkte ich schon dass ich einwenig Schwierigkeiten bekam, ich hatte Schmerzen aber es wa zum aushalten.
      4 Monate dauerte meinr Lehre dann musste ich abbrechen da ich nicht einmal mehr aus dem Bett kam vo Schmerzen, ich konnte nicht mehr richtig gehen und beim Aufstehen war es am schlimmsten, ich fiel immer wieder ins Bett zurück...
      Ich ging zu dem Arzt der mich als Baby operierte, seine Antwort war: Ich kann meine Lehre nicht fortfahren, operieren ist nicht möglich trotzdem muss ich es einmal.
      ich fühlte mich ganz schön verarscht .
      ich würde gerne meine Lehre fortfahren aber ich weiß es ist nicht möglich..
      ich habe jeden Tag große Schmerzen..
      Mein Wunscj ist es normal gehen zu können ohne Schmerzen..

      • (2) 13.10.16 - 16:35

        Hallo, Du hast ein Recht auf eine zweite Meinung. Vielleicht kannst Du mit Deinen Eltern nochmal intensiver schauen, ob Ihr einen Arzt findet, der viel Erfahrung mit Klumpfüßen hat. Vielleicht weiß die Krankenkasse auch einen Spezialisten. Eventuell brauchst Du spezielle Schuhe oder eine spezielle Krankengymnastik. Vielleicht kann dir auch eine Reha (über die Rentenversicherung) in einer spezialisierten Klinik weiter helfen. Gib nicht so schnell auf! Ich verstehe Deinen Frust sehr gut.

        • (3) 13.10.16 - 18:21

          Bin von Tirol und es gäbe in Innsbruck eine bessere Klinik aber meine Mutter hält nichts davon da sie auf die Meinung vom anderen Doktor hält.

      Wo tut es denn genau weh? In den Gelenken? Unterm Fuß? Hast Du spezielle orthopädische Schuhe oder Einlagen?

      Ein paar mehr Infos bräuchte man schon, um Dir einen Rat geben zu können.

          • nein warum?

            • Weil Dir dann finanzielle Hilfen zur Gestaltung des Arbeitsplatzes angepasst an Deine körperlichen Bedürfnisse zustehen würden. Z. B. bestimmte Sitzhilfen, Umbau von Arbeitstischen etc. auf Antrag zustehen würden.

              Lass Dich mal entsprechend beraten! In Hamburg ist das Landesamt für soziale Dienste zuständig. Versuch mal heraus zu finden, wie der zuständige Träger bei Euch heißt.

              Beantrage einen Ausweis! Ich kann es Dir nur wärmstens ans Herz legen. Gerade in Deiner Situation bist Du auf solche Möglichkeiten angewiesen. Um dauerhaft im Arbeitsleben bestehen zu können. Und damit ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen zu können.

              • was hab ich davon?

                • Einen Arbeitsplatz, den du behalten kannst, weil du körperlich entlastest wirst und damit den Anforderungen gewachsen sein wirst.

                  Vermutlich weniger bis keine Schmerzen.

                  Das wäre es mir schon wert.

                  Medizinische Möglichkeit gibt es kaum. Künstliche Sprunggelenke sind auch heute noch grottenschlecht.

                  Eine andere Wahl wirst du kaum haben.

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