Haarausfall Schilddrüse

    • (1) 13.10.16 - 17:11

      Hallo????
      Ich habe seit ca einem dreiviertel Jahr Haarausfall, mal mehr mal weniger. Irgendwann bin ich zum Hausarzt weil es echt schlimm wurde und der machte eine Blutuntersuchung. Diagnose: Schilddrüsenunterfunktion und Vitamin B12 Mangel. B12 hab ich gleich aus der Apotheke geholt. Dann hab ich vom Nuklearmediziner l-thyroxin 50 verschrieben bekommen. Leider ging es mir damit überhaupt nicht gut. Er meinte ich solle die Dosis auf die Hälfte verringern, 25. Die nehme ich jetzt seit ende August. Nach 2 Wochen besserte sich der Haarausfall für ca 1 Woche und dann ging es wieder los. Ende September War ich zur blutkontrolle. Der Arzt sagte alles grünen Bereich. Ich sagte ihm das mein Haarausfall wieder schlimmer geworden ist und er meinte ich kann ja wenn ich will eine ganze Tablette nehmen. Was ist das für eine Aussage? Wenn alles im grünen Bereich wäre dürfte ich theoretisch doch nicht mehr nehmen. Da besteht doch die Gefahr in eine überfunktion zu geraten oder? Hat jemand ähnliche Erfahrungen zwecks dem Haarausfall? Wann hört das auf?

      Sorry für den langen Text aber danke fürs lesen und Antworten

      Liebe Grüße

      • (2) 13.10.16 - 17:22

        Man darf bei L-Thyroxin nicht ständig zwischen den Dosierungen wechseln.

        Was heißt denn, Dir ging es nicht gut? Nicht gut unter L-Thyroxin kann auch heißen, dass es viel zu wenig war. Man sollte schon ein paar Wochen Dosierungen halten, damit man überhaupt mal weiß ob es passt.
        Wie waren denn die Blutwerte?

        Ich hatte etremen Haarausfall vor der Einnahme von Hormonen, und als ich mit L-Thyroxin angefangen habe, hörte es schlagartig auf. Wenn es wieder anfängt, ist das bei mir ein Zeichen dass ich mehr brauche. Dann pendelt es sich auch immer ganz schnell wieder ein.
        Es dauert mitunter ewig, seine passende Dosierung zu finden und durch manche Symptome muss man dann erstmal durch, ohne immer an den Dosierungen zu drehen.

        B12 bekomme ich gespritzt, als Tablette taugt das so gut wie gar nichts ................ zumindest bei mir, ich hatte extremen Mangel.

        • Danke für deine Antwort. Leider kann ich dir über die blutwerte nichts sagen. Als ich anfangs eine ganze Tablette genommen habe War ich innerlich sehr aufgewühlt, richtig zittrig und doch voll müde. Schwer zu beschreiben aber mir ging es sehr schlecht. Mit der halben geht es eigentlich. Also es War die Müdigkeit erst weg aber mittlerweile fühle ich mich wieder so abgeschlafft. Er hatte ja erst eine ganze verordnet. Meinst du ich sollte die einfach nehmen? Ich fühle mich ehrlich gesagt total alleine mit meinem Problem. Die Hausärztin schiebt mich ab zum nuklearmediziner weil der auch damit angefangen hat aber der hilft mir auch nicht wirklich.

          • (4) 13.10.16 - 17:39

            Direkt mit 50 anzufangen war wahrscheinlich ein Fehler, das sollte langsam eingeschlichen werden.

            Man sollte immer langsam steigern........ Du hättest mit 25 anfangen sollen, und dann Woche für Woche etwas höher. Zur Not auch die Tabletten vierteln
            Ich würde jetzt nicht direkt wieder auf 50 gehen, sondern erstmal ne viertel Tablette dazu nehmen, abwarten und Dich selbst beobachten.
            Man braucht wirklich viel Geduld und Durchhaltevermögen, man muss auch einen Arzt finden der Ahnung hat...... das haben die wenigsten, da habe ich schon einiges erlebt.

            Du solltest Dir alle Blutwerte geben lassen...... immer. Und dann lernen Dich mit den Werten und den Dosierungen selbst zu befassen.
            Ich zum Beispiel, brauche hohe Dosierungen und muss von den Blutwerten an der oberen Grenze sein.
            Manche Menschen fühlen sich an den unteren Grenzen wohl und oben schon überdosiert.
            Das muss man wirklich selbst rausfinden und wirklich auch einen Arzt haben, der den Weg mit einem geht und bereit ist, nicht nur die Blutwerte im Auge zu behalten sondern auch die ..... ganz eigenen.....Wohlfühlwerte.

            Hol Dir die Blutwerte auf jeden Fall. Und denk daran, niemals vor dem Blutabnehmen die Tablette morgens einzunehmen, sondern erst danach.

            • Das mit der Tablette vor der Blutabnahme wusste ich auch nicht. Hatte die Schwester extra gefragt ob ich die nehmen soll und die meinte ja. Ich fass es nicht.
              Morgen früh werde ich mir die werte holen. Ich habe jetzt ein bisschen Hoffnung das es doch irgendwie wird. Werde dann ab morgen eine dreiviertel Tablette nehmen so wie geschrieben hast ?

              • (6) 13.10.16 - 19:17

                Die Tablette vor der Blutentnahme verfälscht die Werte total.

                Dass die Helferin das nicht weiß ist übel, aber auch nichts ungewöhnliches #augen

                Probie es aus mit der dreiviertel Tabltte und nimm das mal für mindestens 4 Wochen und lass dann neue Werte machen.
                Und auch dran denken, dass Du die mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück nehmen musst und auch möglichst immer zur selben Uhrzeit.

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