Erfahrungen Niere Spenden

    • (1) 18.11.16 - 12:30

      Hallo,

      meine Schwester hat seit 11,5 Jahren eine Spenderniere, die nun aufgrund eines Virus sich nicht mehr erholen wird.

      Sie muss nun wieder 3mal die Woche an die Dialyse.

      Ich habe mir natürlich schon Jahrelang Gedanken darüber gemacht und würde Ihr gerne eine Niere spenden.

      Sie möchte sich darüber Gedanken machen und mir Ihre Entscheidung mit Rücksprache meines Schwagers mitteilen.

      Meine Frage wäre jetzt:

      Wie läuft das alles genau ab?
      Wie ging es euch nach der Op?

      An welchen Arzt muss ich mich wenden um die ganzen Untersuchungen in die Wege zu leiten?

      Liebe Grüße

      Steffi

      • Hallo

        Erfahrungen damit habe ich (glücklicher Weise) nicht.

        Aber schau mal hier:

        https://www.organspende-info.de/organ-und-gewebespende/arten/lebendspende

        Wenn die Entscheidung deiner Schwester entsprechend ausfällt, kannst du dich an die Ärzte im Dialysezentrum wenden, wo deine Schwester betreut wird.

        Euch beiden wünsche ich alles Gute.

        Nici

        Hallo,

        frag bei Ihrem Hausarzt nach und der wird Dich dann an die entsprechenden Stellen weiterleiten. Alternative ist das Dialysezentrum.

        VG Geli

        (4) 18.11.16 - 14:05

        Hallo,

        ich denke die erste Anlaufstelle ist dein Hausarzt oder der behandelnde Arzt deiner Schwester. Besser Beide, damit auch deine Interessen gewahrt werden.

        Der Doc kann dir sicher alle nötigen Schritte erklären und hoffentlich auch, in wie weit eine Lebendspende dein weiteres Leben beeinträchtigen kann (nicht muss).

        Aber man sollte schon umfangreichend informiert werden.

        Das fängt damit an, das deine Niere abgestoßen werden kann und die ganze Aktion für die katz war und man sollte auch erwägen, das du unter den zahlreichen Lebensspendern gehören könntest, denen es danach echt dreckig geht.

        Ein frührer Schulfreund hat von einem nahen Verwandten eine Lebensspende erhalten. Was ihm an Lebensqualität gegeben wurde, wurde dem Spender in dem Fall genommen inkl. sozialer Abstieg, durch Arbeitsunfähigkeit.

        Ich will dir das nicht mies reden, aber man sollte auch über die negativen Auswirkungen informiert werden und nicht einseitig.

        LG

        • Hallo,

          aus eigener Erfahrung muss ich leider sagen dass die Ärzte über eventuelle negative Folgen in keinster Weise aufgeklärt haben.

          Informiere dich gut. Google hilft hier. Vor allem im Hinblick auf langfristige finanzielle Risiken solltest du dich gut informieren. Denn wenn es dir nach der Spende gesundheitlich schlecht geht hilft dir finanziell niemand von offizieller Seite.

          Ich weiß nicht wie alt du bist aber es muss wirklich gut durchdacht sein, auch wenn man das ganze von der Gefühlslage her natürlich nachvollziehen kann.

          Viel Glück wünsche ich dir falls du dich zu diesem Schritt entschließt.

          Schöne Grüße

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