Adipositas Kur beantragen?

    • (1) 15.12.16 - 22:04

      hi zusammen,

      hat da jemand erfahrung mit? wo fange ich dan? gehe ich zum hausarzt oder zum gyn?
      ich habe eine stoffwechselstöhrung und ein echtes Zucker-ess-problem. schaffe es in 2-3 wochen 4 kg zuzunehmen. aktuell bin ich wieder in einem echten tief und habe angst dass ich nicht mehr alleine da razs komme. ich möchte hilfe.
      lettes jahr habe ich mit einer stoffwechselkur 14 kg abgenommen. davon sind nun 10 wieder drauf. mein bmi liegt aktuel bei ca 32. ich komme alleine da nicht mehr raus.

      wie klärt man sowas mit seinem arbeitgeber? ich bin gerade so traurig und verzweifelt.

      freue mich über tipp und tricks

      • (2) 16.12.16 - 14:08

        Wenn Du nur eine KUR haben willst, dann geh am Besten zur Diakonie-Station zur Kurberatung, die helfen Dir bei der Antragstellung und machen vorher und hinterher noch Beratung.

        Wenn Du eine REHA haben willst, dann läuft das über die Rentenversicherung. Dazu musst die Unterlagen bei der Krankenkasse oder Rentenversicherung anfordern, Deinen Teil ausfüllen und dann zum Hausarzt gehen. Am Besten gehst Du noch zu einem Facharzt (Internist, Endokrinologe, Orthopäde...), der Dir einen Bescheinigung schreibt, dass er eine Reha befürwortet. (3 Wörter reichen: Reha wird befürwortet). Das kann er in den normalen Bericht für den Hausarzt schreiben. Mit all dem zum Hausarzt, der füllt seinen teil dazu noch aus. Du kannst auch eine Wunschklinik angeben. Und dann alles an die Rentenversicherung schicken.

        Warst Du schon bei Ernährungsberstung, Psychotherapie... zur Unterstützung?

        Dem Arbeitgeber sagst Du erst was, wenn die Maßnahme genehmigt ist. Dazu bekommst Du bei einer Reha extra Formulare, bei einer Kur legst Du das Schreiben der Klinik mit dem Termin vor.

        Liebe Grüße!

        • (3) 19.12.16 - 14:17

          hi,
          also ich möchte eine Reha, ich wusste nicht, dass es Unterschiede gibt.

          Ich bin beim Endo in Behandlung, also dort wurde das alles festgestellt. Eine weitere Betreuung habe ich nicht. Ich hatte das auch ganz gut im Griff, aber aktuell habe ich das Gefühl ich komme aus diesem Teufelskreislauf nicht mehr raus und deswegen möchte ich prof. Hilfe haben. Da kam mir die Idee mit der Kur/Reha. Also von geschulten Leuten betreut werden. Vielleicht auch mal aus dem eigenen Umfeld und dem Alltagstrott raus. Und dann gucken wie sich das entwickelt. Aber alleine schaffe ich das tatsächlich nicht mehr und die Gefahr auf "Zuckerkrank" ist bei mir einfach zu groß.

          Danke für deine hilfe, ich werde das mal bei meiner KK ansprechen und mir die Unterlagen besorgen.

          LG

          • (4) 22.12.16 - 14:41

            Wenn du noch mehr Hilfe bei der Antragstellung haben willst, kannst du mir auch gerne Privat schreiben, ich habe da mittlerweile viel Erfahrung. Noch etwas: pass auf die Wortwahl bei der Rentenversicherung auf: Es darf nirgendwo das Wort KUR stehen, da eine Kur eine Vorsorgeleistung ist, die die Rentenversicherung nicht durchführt. Bei den Diagnosen darf NICHT die Diagnose ERSCHÖPFUNG (F48.-)stehen, das lehnt die Rentenversicherung dann auch gleich ab. Ansonsten können die Reha-Kliniken auch gut bei der Antragstellung helfen, ruf da einfach mal bei Deiner Wunschklinik an.

            Liebe Grüße, Lexa

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