Impfungen nach 1 Lebensjahr, was tun?

    • (1) 29.12.16 - 13:23

      Hallo ihr Lieben,
      bevor mich die Mainstream Papageie und Impffanatiker attackieren will ich gleich klar stellen, dass die folgende Frage sich nur an klardenke, vernünftige und realitätsnahe Personen hier in Forum richtet, die objektiv und sachlich eine bestimmte Fragestellung ausdiskutieren können.

      Meine Tochter ist bald ein Jahr alt. Ursprünglich wollte mein Mann und ich überhaupt nicht impfen, doch dann kam unsere Mutti mit ihrer katastrophalen und zerstörerischen sogenannten “Flüchtlingskrise“ was für klardenkende Menschen natürlich keine ist, sondern eindeutig einen Migrationskrieg darstellt. Nun sind wir besorgt wegen der möglichen Krankheiten durch die sogenannten „Flüchtlinge“, mit nach Deutschland transportiert werden können und würden gerne 3 Impfungen Polio, Tetanus und Diphterie durchführen lassen.
      Unser KA meinte Impfungen nützen nach einem Jahr nicht mehr. Wie soll man das verstehen? Heißt es ab einem Jahr kann man die o.g. Impfungen nicht mehr machen oder besteht da irgendwelches Risiken? Kann man die o.g. Impfungen auch einzeln machen ohne das 6 –faches wahnsinnigem und unmenschlichem Cocktail an Impfungen? Wie sind da eure Erfahrungen? Bin um jeden Rat sehr dankbar.
      Vielen Dank im Voraus.
      MfG
      LG

      Claudia

      • Hallo,
        du wirst dich bestimmt intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben, oder hattest du einfach aus Angst vor den Nebenwirkungen nicht impfen lassen? Ist euer Kinderarzt eher impfkritisch? Mal abgesehen davon, dass ich persönlich die "Wirkung" einer Impfung, egal zu welchem Zeitpunkt, anzweifle, so kann man eine Grundimmunisierung auch nach dem 1. Lj durchführen. Dazu werden die 6fach und 5fach-Impfungen angewendet. Es gibt auch 3fach-Impfstoffe. Diese werdem jedoch erst ab einem Alter von (ich glaube) 6 Jahren empfohlen. Letztendlich solltest du dir auch bewusst sein, dass Tetanus sowieso nicht von Mensch zu Mensch übertragbar ist. Also geht es dir hauptsächlich um Diphterie und Polio? Da gibt es mMn ganz andere Krankheiten, die uns in den nächsten Jahren wieder einholen werden. Umso wichtiger ist ein gutes Immunsystem. Die Frage, ob Impfungen das Immunsystem auf Dauer eher schwächen als stärken, sei mal dahingestellt, letztendlich wäre mir für mein Kind eine Impfbelastung im Vergleich zum Schutz vor diesen 2 Erregern zu hoch. Also, unterm Strich kannst du jetzt noch impfen lassen, allerdings nur 5fach oder 6fach. Dazu fehlt ja auch Masern/Röteln/Mumps und Windpocken. Wenn du impfen lässt, würde ich mir an deiner Stelle einen guten Heilpraktiker suchen, der das Kind homöopathisch begleitet und erst im Frühjahr impfen lassen, wenn die heftige Erkältungszeit rum ist und dein Kind auch gesund ist. Nichtmal bei einem Schnupfen würde ich impfen lassen, denn wenn das Immunsystem geschwächt ist, kann aus einem Schnupfen eine Lungen- oder Hirnhautenzündung entstehen. Und eine Impfung schwächt das Immunsysterm zumindest am Anfang garantiert!

        LG

        • Vielen herzlichen Dank für deine sehr guten Tipps! Ja ich glaube wir sollten uns mal nach einem Heilpraktiker umschauen. Hast du deine Kinder geimpft?

          • Das erste Kind nach Stiko, das zweite Kind alternativ und später, das Jüngste ist mit 8 Jahren noch ungeimpft. Wird auch vorerst so bleiben. Ich habe mich wirklich Jahre intensiv damit beschäftigt und für mich steht der Nutzen ganz klar hinter dem Schaden, den eine Impfung anrichtet. Ich habe aber auch keine Angst vor den Krankheiten und einen super Kinderarzt, der das Ganze unterstützt und den ich wirklich Tag und Nacht erreichen kann, falls was ist. Er ist schon älter und kennt sich halt auch mit den ganzen Krankheitsbildern noch aus. Wenn man einen jüngeren Arzt hast, der kennt die Krankheiten doch hauptsächlich aus dem Lehrbuch. Grundsätzlich finde ich ganz wichtig, ein Kind fiebern zu lassen. Mit dieser Dauersenkerei nimmt man dem Körper die beste Abwehr, die ihm zur Verfügung steht. Dieses "12 Infekte im Jahr sind normal" Gerede finde ich persönlich auch nicht normal. Das gab`s früher nicht zu meiner Kindheit und auch mein ungeimpftes Kind hat ganz selten Infekte. Im Vergleich waren es bei den geimpften Geschwistern deutlich mehr. Und auch kognetiv ist es seinen Altersgeossen weit voraus. Kann aber auch Zufall sein und an den guten Genen liegen ;-)!

            • Wow, danke dir . 3 Kinder und super Erfahrungswerte, bei dir kann man echt sehen, wie die Erfahrung, dich doch gegen das Impfen bewegt hat. Du könntest schon eine kleine Studie machen und ein Bruch schreiben!!!!:-D:-D:-D

              Fiebern lassen finde ich gut. Aber Infekte und Impfungen (abgesehen vom Grippeschutz) haben doch nichts miteinander zu tun. Da ein Zusammenhang herzustellen, ist doch Quatsch - mal abgesehen von dem richtigen Punkt, dass nach Impfungen das Immunsystem geschwächt ist. Aber auf lange Sicht gesehen, gibt es halt keinen Zusammenhang. Manche Kinder (und auch Erwachsene) sind halt empfindlicher, andere werden selten krank. Da gibt es so viele Einflüsse, die zu Krankheiten führen.

              Ich hatte das Glück in einer Gesellschaft groß zu werden, wo annähernd 100% der Menschen geimpft wurden. Manche Krankheiten konnten im Westen nur ausgerottet werden, weil es diese Impfungen gab. Warum soll man diese Krankheiten wie Polio wieder herauf beschwören?

              Wenn ich daran denke, wie lange mein Vater zu kämpfen hatte, weil er seine Tetanus nicht aufgefrischt hat und dann von der Katze meiner Schwester gebissen wurde. Wenn er nicht gleich zum Arzt gegangen wäre, wäre er schnell tot gewesen. Ja, Biss von einer Hauskatze! Oder in seiner Kindheit hatte er lange Hepatitis, weil es damals noch keine Impfung gegen diese Art der Hepatitis gab.

              Ich bin gegen überflüssige Impfungen wie z.B. Grippe, wenn man nicht gerade zur Risikogruppe gehört, aber einige Impfungen müssen nun mal sein. Auch wenn man die meisten Krankheiten heutzutage erfolgreich behandeln kann, so ist eine Genesung ein längerer bis sehr langer Prozess mit Folgen, die man bis ins Greisenalter spüren kann. Wenn man dann vergleicht, wie wenig Menschen schwerwiegende Impfschäden haben, dann sollte man sein Kind impfen lassen. Ein ungeimpftes Kind hat heutzutage gute Chancen, gesund durchs Leben zu kommen. Aber weiß man, was passieren wird?

              Erinnert mich irgendwie an die 5 jungen Männer, die in den 60ern Russen-LkWs mit radioaktivem Inhalt abgespritzt haben. Vier wurden vom Krebs hingerafft und nur einer ist noch am Leben. So ist es auch beim Impfen - die einen haben Glück, die anderen nicht.

            • Das mit dem kognitiv finde ich persönlich völligen Unsinn!

              Meine Tochter ist komplett geimpft und ein Jahr früher eingeschult worden. Zudem bringt sie super Leistungen und ist eine der besten in ihrer Klasse.

              Deine Erfahrungen würde ich ehrer als Zufall in diesem Zusammenhang sehen.

      (8) 29.12.16 - 16:24

      Also grundsätzlich impfen geht auch nach dem 1. Geburtstag, das ist quatsch was dein Kinderarzt erzählt hat.
      Ich glaube nur das es die 3-er Kombi so nicht gibt.
      Wir haben auch lange überlegt wie wir das mit dem Impfen machen. Im Nachhinein, würde ich es aber jetzt beim zweiten Kind auch anders machen als bei meiner Tochter jetzt.
      Wir haben mit 6 Monaten das erste Mal geimpft, dann mit dem 5-fach impfstoff.
      Wir haben auch MMR impfen lassen.

      Nach den Erfahrungen mit der letzten 5-fach Impfung sehe ich aber alles etwas anders. Im August mit 2 Jahren aht meine Tochter die letzte auffrischeung der 5-fach bekommen. Die Impfstelle im Arm war dann dick, blau und auch heiß.
      Naja auf jeden Fall hatten wir anschließend eine Verhaltensänderung unserer Tochter festgestellt, ich habe das aber nicht auf die Impfung geschoben. Sie war sehr anhänglich, viel nölig, schlief nicht mehr so gut wie sonst und war im großen und Ganzen sehr unruhig.

      Ich war dann mit ihr bei meiner super tollen Heilpraktikerin die mit Kinesiologie arbeitete. Kinesiologie arbeitet mit Muskeltest und es werden vreletzungsmuster gesucht, die Beschwerden welcher Art auch immer auslösen. Sie hat dann rausgefunden, das die Impfung, also die Verletzung die dabei entstanden ist meiner Tochter zugesetzt hat und hat es dann behandelt, dabei wird dann über eine bestimmte Behandlung das Verletzungsmuster gelöscht.
      OK man kann sich jetzt drüber streiten ob man an sowas glaubt, aber ich lasse mich auch von ihr behandeln und habe selber nur positive Erfahrungen gemacht.
      Aber nach der Behandlung war meine Tochter wieder die alte und alles was ihr sonst so zu schaffen gemacht hat war weg. Also es lag an der Impfung.

      Zusammenfassend: Gar nicht impfen, ich weiß nicht das traue ich mich irgendwie nicht.
      Ich würde auch im ersten Lebensjahr nicht mehr impfen und dann würde ich glaube ich aber 6-fach impfen, weil ob 5-fach oder 6-fach, da wäre mir persönlich lieber die Hepatitis B direkt mit zu impfen, wenn wir jetzt wollen, dass unser Tochter die erhält müsste sie ja wieder spritzen bekommen, etc.

      Wenn ihr wie auch immer impfen lasst würde ich auch gucken, dass ihr das gut mit Heilpraktiker begleitet.

      • (9) 29.12.16 - 17:28

        Vielen lieben Dank für deinen langen und guten Bericht. Ja das Thema Impfen ist echt schwierig, ich denke aber die Behandlung durch Heilpraktikerin ist immer noch glaubwürdiger als das ganze Impfkonstrukt. Was empfiehlt den deine Heilpraktikerin bezüglich des Impfens?Danke dir für die Sachlichkeit und Objektivität!

        • (10) 29.12.16 - 17:58

          Also meine Heilpraktikerin die auch mit Kinesiologie arbeitet, ist gegen Impfen. Sie sagt sie hat einfach schon zu viele Impfschäden behandelt.

          Ansonsten kann man aber auf jeden Fall bzgl. der ganzen Zusatzstoffe die in der Impfung ja enthalten sind, das kann man ausleiten.
          Ich meine aber auch das es z.B. Globulis oder so gibt, die man vor der Impfung geben kann zur besseren Verträglichkeit.

    Ich kann dir den impf Kongress empfehlen. Das ist ein online Portal das eine Mutter aufgezogen hat und unterschiedliche Personen zum Thema impfen befragt hat.

    Da gab es ein Interview mit einem Kinderarzt der impfkritisch ist und dieser hat erwähnt, wenn man einzelne Impfungen machen möchte, sollte man dies nicht vor dem 3. 4. Lebensjahr tun, da das Gehirn bis dahin noch einen reife Prozess macht, der durch Impfungen blockiert werden könnte. Ich kann es jetzt leider nicht mehr ganz genau wieder geben. Du kannst ja mal danach Googlen.
    Einige Interviews waren sehr interessant allerdings fand ich die Moderatorin schlecht. Sie hat zu wenige fragen gestellt auch kritische fragen, die ich mir persönlich gewünscht hätte.

Hallo,

ich finde das sehr vernünftig von euch. Die Grundimmunisierung sind 3 Impfungen, die zweite 4 Wochen nach der ersten und die dritte nach 3 Monaten.

Ich weiß nicht, was es aktuell gibt, aber die 5-fach-Impfung ohne Hep B ist sehr gut verträglich.

Auffrischen muss man glaub erst 7 Jahre später, bin aber nicht sicher, hatte das zuerst vergessen bei meinem Sohn.

Ich habe bei ihm auch erst mit einem Jahr angefangen zu impfen. Ich würde aber im Sommer anfangen, wenn die Erkältungszeit vorbei ist.

LG

Hallo,

Auffrischung fünf Jahre nach der letzten Impfung.

Also normalerweise (nach Stiko) mit 6 Jahren und mit 11 Jahren - danach alle 10 Jahre.

Liebe Grüße Andrea

(19) 29.12.16 - 23:44

Die Impfung gibt es in der Kombination und natürlich geht das auch noch nach dem ersten Lebensjahr. Nur wird das Immunsystem dann schon träger, die Immunantwort geringer, der Impfschutz vielleicht nicht so lange.

Wenn ihr euch aber nur aus Angst vor den Flüchtlingen dazu entschieden habt und nicht aus der prinzipiellen Sorge dass das Kind Wundstarrkrampf oder Kinderlähmung bekommt kann ich dich etwas beruhigen: Wenn es irgendwie geht werden alle Flüchtlinge geimpft wenn sie keinen Impfpass aus ihrem Heimatland dabei haben. Syrien hat eh ein gutes Gesundheitssystem (bzw ein eher übertriebenes was Medikamente angeht), Afghanistan in vielen Teilen auch. Problematisch eher Afrika, da gelten Impfungen teils als Teufelszeug....

(20) 31.12.16 - 12:24

Hallo

Meine beiden sind komplett ungeimpft.
Beim ersten kind hab ich immer gesagt, ab dem ersten geburtstag werde ich mit gewissen impfungen an. Jetzt wird sie heuer schon vier......
Als das mit den flüchtlingen angefangen hat und dann auch noch die masern in unserer nähe verhäuft auftraten hab ich dann schon überlegt ob wir was impfen sollen ( hab da grad mein zweites kind bekommen, also sozusagen als schutz für ihn ) war denn beim ha und hab lange damit gesprochen und mich dann gegen die impfungen entschieden (er ist eher fürs impfen)

Das impfungen nach dem ersten jahr nix mehr nützen ist meiner meinung nach quatsch.
Einzelimpfungen werden meist erst später empfohlen, was ich jetzt weiß

Tetanus finde ich hat jetzt nix mit den flüchtlingen zu tun.

wenn du impfst bitte nicht in dieser jahreszeit. Besser ist es im sommer(jetzt sind viele verkühlt oder es "steckt was" und nicht dass in einen beginnenden infekt geimpft wird) ich persönlich würde vorher sogar blut abnehmen lassen

Wünsch dir alles gute für deine entscheidung und einen guten rutsch

(21) 31.12.16 - 17:36

Hallo,

ich schreibe Dir als dreifache Mama und jedes Kind hat einen anderen Impfstatus. Unsere Tochter ist komplett durch geimpft.

Unser erster Sohn ist ein Frühchen - wurde deutlich zeitverzögert geimpft und das war auch gut so. Unser zweiter Sohn normal geboren hat auch einige Impfungen - aber nicht alle da chronisch krank.

Was ich heute machen würde wenn ich nochmal einen Säugling hätte? Ganz klar die dreier oder vierer Impfung wo der Tetanus mit drin ist um zumindest im Kindesalter eine Grundimmunsierung hinzubekommen. Solange das Kind noch nicht in die Kita geht würde ich mir viel Zeit lassen. Da zumindest bei uns im Kindergarten eine Grundimmunsierung vorliegen sollte wäre das der Zeitpunkt um mir Gedanken zu machen. Jedoch sollte erwähnt werden dass es unserer Kitaleitung hauptsächlich um die Tetanusimpfung geht -alles andere ist ihr weitestgehend egal. Das ist auch die einzige Impfung die sie haben möchte.

Mein zweiter Sohn hat eine chronische Bronchitis - hier bewusst die Pneumokokkenimpfung, mein großer Sohn hat die nicht. Als er die Windpocken bekam war ich froh dass mein großes Kind die Windpockenimpfung schon hinter sich hatte da mein zweites Kind extrem lange mit den Windpocken zu kämpfen hatte - auch bedingt durch seine chronische Bronchitis.

Beide Jungs haben nur eine MMR Imfpung. Seit Jahren versuche ich beim Kinderarzt einen Impfstatus machen zu lassen weil mir der direkte Sinn einer zweiten Impfung nicht erscheint, es sei denn es ist nachgewiesen dass hier eine Immunlücke vorliegt. Bei der MMR Impfung ist die einzige Impfung die ich getrost vertreten kann die Masernimmunisierung. Alle anderen Krankheiten sind nicht schön aber durchaus vertretbar.Leider war bisher der einzelne Masernimpfstoff nicht bestellbar von der Apotheke.

Ich habe im Zuge der Windpockenerkrankung meines Sohnes mal meinen Impfstatus machen lassen da es in der Zeit wo ich geimpft wurde "Impfversager" gab. Ich hatte Glück. Als es um die Auffrischung ging hatte ich Glück dass ich erfuhr dass Chirurgen noch die Einzeldosis Tetanus spritzen dürfen - was der Hausarzt nicht macht sondern die volle Dröhnung verabreichen möchte. Mein Mann und ich sind dann mit dem Impfbuch zum Chirurgen und der hat ohne Probleme uns die Einzeldosis Tetanus gespritzt.

Ärzte verdienen an Impfungen recht schnell und einfach Geld. Das Deine Mutter der "Flüchtlingskriese" kommt ist traurig. Ich kann Dich beruhigen - wir haben seit Jahrzehnten Flüchtlinge in Deutschland. Ich wuchs als Kind neben so einem Erstaufnahmelager auf .Das Einzige was sich verändert hat sind die Herkunftsländer. Wir als Anwohner waren froh dass wir nicht immer wussten was an Krankheiten bei uns in der Nachbarschaft spazieren gegangen wurde. Hunde hatten viele Leute in der unmittelbaren Nachbarschaft - meist hatten mehrere Häuser die Gartenzäune zwischen den Grundstücken freigelassen damit das Tier genügend Auslauf hatte ;-)

Vg Geli

  • (22) 03.01.17 - 15:32

    Die Rötelnimpfung macht schon auch Sinn...
    Nicht dass er seine zukünftige schwangere Frau die leider nicht auf die Impfung reagiert hat ansteckt.

    Hausärzte dürfen natürlich auch Tetanus Solo impfen und bekommen für die Kombi nicht mehr Geld. Aber die meisten orientieren sich halt an den offiziellen Empfehlungen.

(23) 01.01.17 - 16:30

Vorab, meine Kinder sind weder komplett durchgeimpft noch komplett ungeimpft. Ich habe meine eigene Risikenabwägung vorgenommen und entsprechend entschieden. Ich würde mich als durchaus impfkritisch bezeichnen.

Was ich jedoch immer äusserst befremdlich finde, ist, wenn man zuerst nicht impft, und dann mit Argumenten wie beispielsweise "Flüchtlinge" doch noch impft oder zumindest das als Grund sieht es doch noch zu tun.
Denn eigentlich bedeutet es nichts anderes, als dass man aufs Impfen verzichtet im Wissen, dass die Umwelt alles dafür tut, dass das Risiko zu erkranken äusserst gering ist und die medizinische Versorgung im Krankheitsfall bestens ausgebaut ist. Sprich ich verzichte auf die Impfung und die eventuell damit verbundenen Nebenwirkungen, profitiere aber vom mich (und meine Kinder) umgebenden quasi Vollschutz. In meinen Augen ein ziemlich egozentrisches Weltbild.

Wenn jemand in einem Umfeld lebt in welchem er (und seine Kinder) ohne entsprechenden Impfschutz tatsächlich grossen Risiken ausgesetzt ist, Impfungen erhältlich wären und das Gesundheitssystem schlecht ausgebaut ist, wer von den jetzigen "Impfgegnern" würde dann tatsächlich derselben Meinung sein wie in ersterem Fall?

Was ich positiv anmerken muss: trotz einiger impfkritischen Antworten kam bis jetzt das unsäglichste aller Totschlagargumente, dass Impfen Autismus zur Folge haben kann noch nicht. Danke ;-)

(24) 06.01.17 - 09:10

Hallo,

ich finde es erstens verachtend, daß Du Impfungen nur wegen der "Flüchtlinge" vornehmen lassen möchtest und zweitens verantwortungslos, über ein Nichtimpfen gegen Kinderkrankheiten zu entscheiden. Es gibt Impfungen, die sind nicht um sonst empfohlen, die Nebenwirkungen gibt es so, wie bei unterschiedlichen Medikamenten, der eine reagiert, der ander nicht und wirkliche Impfschäden sind nicht wirklich als Solche belegt worden, bzw. gab es möglicherweise noch andere Komponenten, die bei einem Impf-geschädigtem Kind mit eingespielt haben. Du möchtest also 3 Impfungen vornehmen lassen, aber warum bspw. keine MMR-Impfung? Die Spätfolgen dieser Krankheiten können gravierend sein. Dein Kind könnte ebenfalls mit diesen Kranheiten andere Kinder anstecken, Säuglinge, schwangere Frauen oder Kinder, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können.
Jede Mutter ist besorgt, was das Thema angeht, aber jede vernünftige Mutter schiebt solche Impfentscheidungen nicht auf die "sogenannten Flüchtlinge".
Meine Tochter ist durch geimpft, die gängigen Impfungen, 6-fach gab es nie, unser KiA des Vertrauens hat 5-fach und den Rest einzeln geimpft. Grippeschutzimpfung gibt es bei uns nicht, aber gegen die gängigen Kinderkrankheiten, Windpocken lasse ich mal außen vor, oder Tetanus, Polio sollte man sein Kind auf jeden Fall schützen.

LG

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