Mir geht's gerade nicht gut.ich weiss nicht warum ich so fühle.

    • (1) 05.01.17 - 10:21

      Hallo.
      Mir geht es gerade echt schlecht und ich würde mich über Rat freuen.
      Ich mache seit ein paar Wochen eine verhaltenstherapie wegen panikattacken. Ich hatte eine extrem schlimme kindheit .Von Schläge,missbrauch und später habe ich nachdem ich 3 mal versucht habe mir das Leben zu nehmen war ich für einige Monate in einer Klinik. Das ist jetzt alles 17 jahre her.ich hatte nie wirklich jemandem zum reden und habe auch niemandem vertraut.
      Jetzt habe ich eine super liebe therapeutin und habe ihr schon einiges erzählt.ich fühle mich verstanden und es tut mir auch eigentlich sehr gut

      Montag hatten wir wieder so ein intensives Gespräch und seitdem fühle ich mich richtig schlecht. Schlecht deshalb weil ich ihr einiges erzählt habe.ixh verstehe mich gerade selber nicht m auf der einen Seite tut es sehr gut mit jemanden darüber zu reden. Aber auf der anderen Seite fühle ich mich schlecht weil ich es ihr erzählt habe.sie weiss soviel wie niemand anderes von mir und das macht mir auch irgendwie angst.ich verstehe meine Gefühle gerade nicht. Ist sowas überhaupt normal?
      Dann hat sie beim Antrag bei der Krankenkasse angegeben therapie wegen panikattacken. Jetzt nachdem der Antrag durch ist und ich etwas offener bin kam raus das ich wohl auch eine posttraumatische belastungsstörung habe.kann sie das direkt mitbehandeln oder geht das nicht mehr.?Ich wollte sie das jetzt nicht fragen Würde mich über Antworten sehr freuen

      • Normalerweise kann eine attestierte Krankheit ja auf der anderen beruhen bzw zusammenhängen.deine PTBS hängt ja mit deiner Kindheit zusammen.genau wie deine Angststörung.
        Da musst du deine Therapeutin fragen, bzw wenn sie beides festgestellt hat und gut ist, wird sie beides zusammen behandeln.

        Ich vermute,dass du dich schlecht fühlst, da du so viel von dir Preis gegeben hast und dich dadurch verletzlich fühlst.

        Das wird besser mit der Zeit. Du musst wahrscheinlich lernen deiner Therapeutin UND dir selbst zu vertrauen.
        Alles gute für die Zukunft und viel Geduld!

        Ich denke, du solltest dich an deine Therapeutin wenden, mit deinen Fragen und auch mit deinen derzeitigen Gefuehlen!
        Alles Gute!

        Salina,

        vielen die eine ähnliche Vorgeschichte haben geht wie dir. Sie trauen sich lange nicht mit jemand über erlebtes zu reden. Wenn sie dann den Mut finden und auch einen geeigneten Gesprächspartner gefunden haben dem sie Vertrauen können um über das Erlebte zu reden bekommen sie nach einiger Zeit ein ungutes Gefühl und Angst macht sich breit. Angst davor das der Gesprächspartner zu viele weiß und das Wissen missbrauchen könnte.

        Ich denke du solltest deiner Therapeutin vertrauen.

        MfG Blaue-Rose

      • Ja, absolut normal. Du hast gelernt, dass dich zu verschließen überlebenswichtig ist. Und diesen Reflex abzulegen, der dich einst schützen sollte, aber jetzt hinderlich wäre, ist schwer.

        Die Diagnose an sich nicht so wichtig, um dich richtig zu behandeln. Zumindest, wenn die Symptome ähnlich sind. Spätestens bei der Verlängerung der Therapie (nach 25 Stunden), kann die Angabe sicher auch modifiziert werden.

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