Habt Ihr für eure Nachsorgeuntersuchung was zahlen müssen?

    • (1) 09.02.17 - 21:46

      Hallo Ihr lieben,

      ich habe am 21.11.16 meinen Sohn spontan entbunden. Heute endlich meinen Termin zur Abschluss / nachsorge Untersuchung gehabt.

      Dachte mir das ist eine ganz normale routine Untersuchung...alles schön und gut.. wurde abgetastet an der brust und am Bauch. Nur dann wurde ich gefragt ob ich einen Vaginalen Ultraschall haben möchte, der kostet allerdings 40 Euro??????? Kann das sein??????#gruebel

      Da frage ich mich, gehört das nicht eigentlich dazu und zahlt sowas nicht eigtl. die Kasse? Ich kenne mich da überhaupt nicht aus und wollte einfach mal wissen ob jemand auch evtl. was zahlen musste. Habe dann natürlich ja gesagt weil ich einfach wissen wollte ob alles okay ist." Gesundheit geht ja vor" ... aber der Ultraschall ging dann eine gute Minute und es war schluss? - Ist das so in ordnung? #zitter

      Liebe Grüße =)

      • Hallo,

        bei der ganz normalen Krebsvorsorge muss ich auch für Brust- und Vaginalultraschall bezahlen. Kostet bei meinem Arzt 39 €, eine so genannte IGEL-Leistung.

        Lt. ihm übernimmt die Kasse nur den Abstrich und die Tastuntersuchung.
        Ich kann mir vorstellen, dass es bei deiner Nachsorgeuntersuchung genau so ist.

        LG

        Nici

        oh weh, auf so Menschen wie dich hoffen viele Ärzte.
        >> Habe dann natürlich ja gesagt weil ich einfach wissen wollte ob alles okay ist." Gesundheit geht ja vor" ..<<

        wäre der Ultraschall auf grund irgend welcher Anzeichen nötig gewesen, dann hätte das die Krankenkasse bezahlt.

        Dir wurde eine sog. individuelle Gesundheitsleistung an geboten. Und, wenn ich deinen Post richtig interpretiere, wurdest du nicht richtig darüber auf geklärt.

        Statt sich zu wundern, solltest du dich informieren.
        Hier mal was für den Anfang
        >>Im GKV-Leistungskatalog sind nur Leistungen enthalten, deren medizinischer Nutzen nachgewiesen wurde, die dem Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen und das Wirtschaftlichkeitsgebot erfüllen.<<
        https://www.vdek.com/presse/glossar_gesundheitswesen/individuelle_gesundheitsleistungenigel.html

        http://www.igel-monitor.de/

        Alles Gute dir!

        • Sollte in der Regel so sein, ist aber nicht immer so. Ich hatte viele Jahre Beschwerden bei der Mens. Mein Verdacht war Endometriose (familiär bedingt). Ich wollte es abgeklärt haben . Meine FÄ sah keinen Anlass für einen Ultraschall und hatte es als Igel gerechnet. Raus kam eine Schokoladenzyste und ansatzweise eben auch der Verdacht auf Endometriose (was sich später bei der Bauchspiegelung bestätigt hatte).

          • Sollte in der Regel so sein, ist aber nicht immer so.<<
            doch, ist so.

            ich schrieb
            >>wäre der Ultraschall auf grund irgend welcher Anzeichen nötig gewesen, dann hätte das die Krankenkasse bezahlt.<<

            ob etwas tatsächlich nötig ist, oder nicht, das entscheidet so eigentlich der Arzt (er ist ja der Fachmann) und er kann eine Untersuchung, welche gemacht werden MUSS auch aus reichend medizinisch begründen.

            >> Ich wollte es abgeklärt haben . Meine FÄ sah keinen Anlass für einen Ultraschall<<

            siehst du, deine FÄ sah keinen Anlass für diese Art der Untersuchung, was evtl. (und das ist das eigentlich fiese) auch darin begründet sein kann, dass es für einen "Kassenultraschall" weniger Kohle gibt, als für einen IGeL-Ultraschall. Privatleistungen können immer "besser" ab gerechnet werden.

            Wenn also bei einem IGeL-Ultraschall eine Zyste fest gestellt wurde, dann hättest du die Rechnung für diesen Ultraschall deiner Krankenkasse vorlegen können und hättest zu mindest den Kassenanteil, erstattet bekommen.

            Kommt auf die jeweilige Krankenkasse und die Durchsetzungskraft der Patientin an. Bei solchen DIngen gilt aber immer, dass es einen Versuch wert ist!

            • Ich war damals noch recht jung und eben unerfahren. Heute würde mir das auch nicht mehr passieren. Bei der Ärztin war ich nicht mehr. Es ist kein Wunder, dass bei Endometriose so viele lange Jahre vergehen, bis eine Diagnose gestellt wird. Und bei mir hat es eben schon einen Anlass gegeben. Klar kommt so mehr Geld rein, wenn es als Igel abgerechnet wird.

              • >>Es ist kein Wunder, dass bei Endometriose so viele lange Jahre vergehen, bis eine Diagnose gestellt wird<<
                das hat nichts damit zu tun, dass diese Ultraschalluntersuchung nicht routine mäßig von den Krankenkassen bezahlt wird.

                >>Und bei mir hat es eben schon einen Anlass gegeben.<<

                tja, da liegt meiner bescheidenen Meinung nach u. a. auch der Hund begraben. Gerade Gyns finden lieber selbst was, stellen etwas per sog. Vorsorgeuntersuchung fest od. haben selbst eine Idee, als dass sie echten Beschwerden der Patientinnen interessiert und besorgt auf den Grund gehen. Ja ich weiss, ich lehne mich grad weit aus dem Fenster. Aber bei den ganzen Erfahrungen, die ich bis jetzt gemacht habe, komm ich halt zu diesem Schluss. Finds ja auch traurig, diese ganze Entwicklung im "Gesundheitswesen".

                >>Klar kommt so mehr Geld rein, wenn es als Igel abgerechnet wird. <<

                ich frag dich, wie soll eine Patientin da ein gutes Vertrauen zum Arzt auf bauen?

                Nachtrag
                wo kommen wir eigentlich hin, wenn die Frau eine Vermutung äußert, was sie haben könnte? Die Frau soll das alles dem Arzt über lassen, der ist immer hin studiert und hat Ahnung von der Materie
                Ironie OFF

                • Ja, wo kommen wir da hin? Ich auf jeden Fall zu einem anderen Arzt bzw. gehe ich nicht regelmäßig zum Frauenarzt. Warum auch? Die scheinen sich bei nichts auszukennen, was mich betrifft. Kinderwunsch > Kinderwunschklinik. Hormone > Endokrinologe. Endometriose > Spezialist. Sonst hätte ich bisher weder nen Pilz noch ne Infektion. Allerdings habe ich einen Arzt, der auf mich "hört" und mir zuhört, wenn ich Beschwerden habe. Das war mit schon eine Lehre

          Dann hättest Du aber nichts zahlen müssen, wenn sich der Verdacht bestätigt hat. War das so?

          LG Moni

          • Sie hatte von Anfang an (vor dem Ultraschall) klar gemacht, dass ich den zahlen muss und ich den nicht bei der KK einreichen kann. Damals vor etwa 10 Jahren hatte ich ihr das so geglaubt. Trotzdem war ich froh meinem Verdacht gefolgt zu sein.

            • Das war eine Unverfrorenheit. Meine Krankenkasse hat mir ausdrücklich erklärt, dass der Arzt die Gebühr für eine Igel-Leistung zurückerstatten muss, wenn es eine Diagnose gibt, was er dann ja mit der Kasse abrechnen kann. Allerdings bekommt er dann nur eine festgelegte Pauschale, und die ist nicht so hoch wie die Igel-Leistung. Aber.....die rechnen dann locker doppelt ab und Kassenpatienten können das nicht kontrollieren. Neee mit mir nicht mehr. Augenärzte versuchen die gleiche Abzocke mit den Glaukom-Untersuchungen! Man ist nur noch Melkkuh, auch bei Zahnärzten....schlimm.
              LG Moni

              • Damals hat man auch nicht mal schnell im Handy im Internet nachschauen können, ob das auch alles so stimmt. Heute passiert mir sowas nicht mehr. Heute informiere ich mich sehr genau und ich lasse nichts machen, was ich nicht will (z.B. Mammographie :-p )

                • Ich will auch vieles nicht, aber zur Mammografie gehe ich. Ich gehe zu keinem Gyn mehr(nicht zuletzt wegen der Abzocke) weil der nach meiner Op eh nix mehr untersuchen kann;-) und so ist wenigstens mit dieser Untersuchung das abgedeckt. Einer Kollegin hat die Mammo eine Mords-Op erspart, früh gefunden, gut behandelbar und dann war Ruhe, nun schon 6 Jahre. Selbstuntersuchung ist nur bei kleineren Formaten gut, ansonsten schwieriger#schwitz
                  LG

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