Migräne mit Aura- wie lebt ihr damit?

    • (1) 25.02.17 - 08:59

      Guten Morgen!

      Leider ist es bei mir wieder soweit, ich habe mit Mgräne/ Aura zu kämpfen.

      Dienstag Nachmittag fing es an mit den typischen Sehstörungen, Übelkeit , Kopfschmerzen etc...., Mittwoch Vormittag wieder massive Sehstörungen anschließend wieder das " übliche" Programm..., Donnerstag Ruhe, gestern Nachmittag wieder Sehstörungen , aber keine Kopfschmerzen, heute morgen wieder flimmern....????????????????????.

      Ich kann und mag nicht mehr.....

      Als Schmerzmedi nehm ich ibu 600-800 mg, hilft meist ganz gut.
      Habe sumatriptan hier, trau es mich aber nicht zu nehmen ( ich finde die Nebenwirkungen so beängstigend, vorallendingen steht bei " sehr häufig " Atemnot und engegefühl in der Brust und da krieg ich schiss) .

      Vorbeugend nehm ich nen Betablcker.

      Ich habe sonst so ca. alle sechs Wochen ne Attacke, aber ca. einmal i. Jahr bekomme ich ne " Migränewoche" ( davor war es im März 2016 soooo schlimm).

      Ich bin total neben der Spur deswegen....
      Wie geht ihr damit um?

      Hat das auch jemand so schlimm?

      Was hilft euch?

      Habe noch zwei kleine Kinder ( 3 und fast 6 ) hier und nen Mann der viel arbeitet. Keiner der uns die Kinder abnimmt, also heißt es für mich an solchen Tagen immer nur " überleben" ....
      Das ist doch nicht schön.....

      Also, ich ich wäre über alle Tipps dankbar! ????????

      Lg, Kristina

      • Guten Morgen,

        Leider kenne ich das auch. Ich bin aber sehr gut leidensfähig was Kopfschmerzen betrifft. Das heißt, ich warte zulange bis ich was nehme. Nehme auch keine triptane aus Angst vor Nebenwirkungen.

        MCP tropfen und eine halbe Stunde später 1000mg paracetamol Wirken ganz gut bei mir.
        Bei mir ist der Auslöser, wenn ich Blockaden in der HWS habe.

        LG joshmom

        • Vielen Dank für deine Antwort.

          Ich habe auch den Verdacht, dass die hws mit schuld sein könnte. Bevor so eine Migräne- Serie beginnt, bin jetzt ch extrem verspannt und es kommt gerne nach dem aufstehen....

          Sowas braucht kein Mensch....????????

      Hi,

      das kenne ich leider auch zu gut.

      Das sumatriptan hab ich einmal genommen und danach nie wieder. Ich hab gedacht ich sterbe. Engefühl in der brust und heftige atemnot.

      Jetzt nehme ich seit ca. 4wochen auch betablocker und ich muss sagen seit dem hatte ich keine migräne mehr. Morgens und abends 1 10mg tablette.

      Für den notfall hab ich naproxen 500 immer in der tasche. Sobald das flimmern anfängt nehm ich davon eine.

      Lg

    • Ich versuche immer ohne Triptan aus zu kommen. Mir hilft oft Diclofenac ganz gut wenn ich es früh genug nehme. Wenn das aber nicht reicht leide ich hier nicht ewig, dann nehme ich Almorotriptan. Beim 1. mal habe ich es erst genommen als mein Mann hier war, wegen der heftigen möglichen Nebenwirkungen. Aber außer so ein bisschen pelziges Gefühl in den Händen für eine kurze zeit habe ich keine Nebenwirkungen, bin aber ca 30-45 Minuten nachdem ich es genommen habe wieder unter den Lebenden, heißt ich habe keine Schmerzen mehr, keine Übelkeit, keine Licht und Geräuschempfindlichkeit mehr. Ich fühle mich dann nur noch leicht angeschlagen, ähnlich wie nach ner Nacht mit deutlich zu wenig Schlaf. Und ganz ehrlich, das ist es mir wert. Denn ohne Triptan habe ich auch wie du dann 3 Tage Schmerzen und alles drum und dran. Und das kann ich mir nicht leisten. Ich habe 2 Kinder und einen großen Hund die versorgt werden wollen, einen Mann der gute 12 Stunden am Tag außer Haus ist und daher nicht viel helfen kann und lebe auf dem Dorf ohne große Infrastruktur, ich bekomme hier im Ort nicht mal ein Brot (aber ne Schule und nen Kindergarten haben wir. Vor 30 Jahren gab es hier auch noch zig Läden, aber der letzte Bäcker hat vor 12 Jahren zu gemacht). Sprich ich muss in der Lage sein Auto zu fahren, für die Hobbies und Termine der Kinder, zum Einkaufen usw. Wenn ich 3 Tage flach liege wird es schon schwierig hier.

      wenn sich die migräne mit aura verändert, solltest du sie immer neurologisch abklären lassen.

      Bei mir ist der Auslöser im Nacken/Becken. Ich bin letztes Jahr einige Male beim Ostheopaten gewesen. Das hat schon viel geholfen - ich mache jetzt auch mehr sport. Die Zeit musst du dir einfach nehmen.
      Ich habe auch imemr gedacht, dass das nicht geht, aber ich habe jetzt meine Wege gefunden. Und es ist oft mehr möglich, als man denkt.

      Ansonsten schau noch mal zurück, was anders ist, seit du diese "Migräne-Serien" hast. Ist deine Brille gut eingestellt? Hast du die Pille gewechselt? Seit wann nimmst du die Beta-Blocker? etc. Ich hatte mal 4 Wochen Migräne. Schuld war ein Antidepressivum. Es sind einfach von monat zu monat neue nebenwirkungen dazu gekommen, und letzten endes eben die dauermigräne.

      Ich nehme übrigens beim ersten Flimmern 1000mg Aspirin. Das geht zwar ganz schön auf den Magen, aber die Anfälle sind deutlich schneller weg.

      Die Aura darf nicht länger als 1h dauern. lass dich untersuchen!

      • Vielen Dank für eure Antworten!

        Bei meiner letzten heftigen Mäigräneserie bin ich nachts ins Krankenhaus gefahren.
        Ich muss dazu sagen, dass ich beim ersten Auftreten meiner Migräne im Sommer 2014, von einem Notarzt zu Hause abgeholt wurde, da mein Mann bei meiner Beschreibung an einen Schlaganfall dachte. Ich wusste ja auch nicht, was los war.
        Das mal vorweg- so ich war also letztes Jahr, nach einer Woche fast Dauermigräne/ Auren wieder im Krankenhaus und wurde lapidar mit einem " es ist doch bekannt, dass sie Sehstörungen haben. Was wollen sie denn hier?!? "

        Hausarzt hat betablocker verschrieben, Neurologe sagt, muss man mit leben, auch wenn es sich immer wieder verändert.
        Schädel MRT wurde gemacht und es wurde ein Tumor an der Hypophyse gefunden- der soll harmlos sein und nichts mit den Auren/ Migräbe zu tun haben.

        Es beruhigt mich, dass auch andere damit zu tun haben....

        Lg, Kristina

        • Arzt wechseln.

          Mir hat mein neurologe eingeschärft, dass ich untersucht werden muss, wenn die aura komische ausmaße annimmt.

          Mir hatte das auch sehr große angst gemacht und deine symptome sind auch so schwer, dass hier ganz konsequent diagnostiziert werden müssen. Bleib hartnäckig! Es ist dein kopf, der die verrückten sachen macht. Nicht der Kopf vom krankenhauspersonal.

    (9) 27.02.17 - 11:27

    Hallo!

    Ich selber bin keine Betroffene aber meine Mutter war bestimmt 25 Jahre Migränepatientin. Sie hatte vielmals nach Stress solche Attacken. Richtig 2-3 Tage, Erbrechen ohne Ende, nur im abgedunkelten Zimmer liegen. Meine Mutter hatte auch damals sehr oft Halsschmerzen. Seit sie die Mandel-OP hatte sind auch die Attacken weg. Sie fühlt sich wie ein neuer Mensch.

    Ich kann dich gut verstehen, mir tat meine Mama auch immer sehr leid.

    Hast du schon mal bemerkt ob es vielleicht mit speziellen Lebensmitteln oder Stress oder Schlafmangel zusammenhängt?

    Liebe Grüße
    Gabi

    Hallo Kristina,

    du wirst es vllt nicht glauben aber mir hilft Magnesium sehr gut. Hab die Migräne auch erst nach der Geburt meines Kindes bekommen, dafür aber alle vier bis sechs Wochen. Während der Aura war ich so gut wie blind und saß ewig auf dem Klo (hab dann immer Durchfall, was mir allerdings 1000x lieber als übergeben ist).

    Mein Hausarzt (Chiropraktiker) gab mir dann den Tipp mit dem hochdosierten Magnesium. Ich hab ihm nicht geglaubt, hab mir dann aber gedacht, dass ich nix zu verlieren habe. Und seit dem sind die Attacken viiiiiiiiieeeeel seltener, vllt einmal im Jahr ne Schlimme.
    Ich nehme jeden Morgen 400mg in Drageeform.
    Wenn ich merke, dass eine kommt nehme ich sofort weitere 400mg als Pulver und ne Ibu. Damit gehts ganz gut (toitoitoi).

    Studien haben ergeben, dass bei fast allen Migräneattacken Magnesiummangel im Hirn herrscht. Probiere aus!

    LG

Hallo Kristina,

Ich leide auch seid mittlerweile 30 Jahren an Migräne. Hauptsächlich hormonell, aber auch bei Stress, Wetterumschwung usw. Ich erhandle hauptsächlich mit Ibu.
Habe mehrere Schmerztsge im Monat bis zum kompletten Flachliegen mit Erbrechen im 10-Minuten Takt bis zu 30 Mal ????

Ich bin dann bei Facebook auf einen Piercer aufmerksam geworden, der durch Zufall mit einem Kundem etwas entdeckt und ausgearbeitet hat. Gepierct wird der sogenannte Nullpunkt im Ohr. Er misst den Punkt aus.

Ich habe mir den Punkt im September stechen lassen, nachdem ich mir ein halbes Jahr lang die Ergebnisse angeschaut habe.
Mir geht es deutlich besser. Migräne mit Erbrechen hatte ich das letzte mal im November. Da lag ich auch nur einen Tag flach und nicht 2-3. Die Schmerztsge haben sich deutlich verringert und wenn dann reicht eine geringe Dosierung IBU.
Guck mal bei Facebook unter Piercingpunktur, der Piercer heißt Steve Pierce ????

Lg

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