Brustdrüse / Brustkrebs?

    • (1) 04.03.17 - 16:52

      Hallo,
      bei einer Routinevorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen vor ca. 3 Wochen wurde bei mir an der rechten Brust rechts aussen/oben eine Stelle festgestellt, die sich wie ein Knoten anfühlt. Gynäkologe hat Ultraschall gemacht und gemeint, dass das von der Brustdrüse kommen könnte (wenn ich mich nicht irre hat er von Fibroadenom gesprochen, bin mir aber nicht mehr sicher weil ich das dann abgehakt habe nachdem er meinte, dass das nichts schlimmes ist und auch nicht weiter beobachtet werden muss).

      Seit gestern tut es mir an dieser Stelle aber komisch weh (bzw. weh tun ist das falsche Wort, es zieht eher so - vergleichbar wie in der Stillzeit bzw. als ich mal Hormone bzgl. Kinderwunschklinik genommen habe.

      Kennt das jemand? Kann das das sein, was der Arzt gemeint hat (also dass es harmlos ist)?

      Als ich dort war habe ich keinerlei Beschwerden gehabt, hatte davon nichts gemerkt.
      Oder soll ich nächste Woche nochmal zum Arzt?

      Wenn es Brustkrebs wäre, hat man dann solche Beschwerden, also so ein Ziehen?
      Viele Grüße
      10petra

      • Nein, Brustkrebs spürt man nicht.

        Trotzdem würde ich es beobachten evtl. hängt es mit deinem Zyklus zusammen.

        Ich gehe davon aus, dass der Arzt auch nur beim geringsten Verdacht, dass noch was abzuklären ist, weitere Untersuchungen angeordnet hätte. Kein verantwortungsvoller Arzt sagt, dass es nicht beobachtet werden muss, wenn er was anderes annimmt. Ich würde nicht gleich nächste Woche hingehen, sondern erst, wenn wirklich noch länger schmerzhafte Probleme auftreten, vielleicht in 2-3 Wochen. LG Moni

        (4) 04.03.17 - 21:35

        Fibroadenome sind harmlos. Sie sind (in ihrem Wachstum) hormonabhängig.

        Ich habe auch eines und da ich 53 bin wird es lt. FA nicht mehr wachsen und ist nicht behandlungsbedürftig.
        Das du jetzt plötzlich Beschwerden hast (oder hattest du die auch vorher schon?) ist wol eher zyklusabhängig oder "Kopfsache".

        Vertrau deinem FA, wenn er einen anderen Verdacht hätte, hätte er dich zu weiteren Untersuchungen geschickt.
        Ich will dir nicht zu nah treten, aber da du letztens schon in einem anderenThread deine Angst vor Krebs erwähnt hast: ist das eine Angst die du öfters hast? Bist du familiär vorbelastet oder woher rührt diese Angst?
        VG Rudyline

        • Hallo,
          mein Vater hatte Krebs, aber man hört es ja immer im Bekanntenkreis dass jemand Krebs hat. Insofern denke ich, dass diese Angst vor Krebs vermutlich viele Leute (ja, ich leider auch!) haben, oder?
          Okay, wenn es hormonell bedingt ist, dann könnte es passen. Denn ich bin bereits fast mit den Wechseljahren durch obwohl "erst" 42....

          Also eine Entzündung der Brust kann es also dann eher nicht sein, sonst wäre die Brust gerötet, nehme ich an (und das ist nicht der Fall).
          Nein, vorher hatte ich keine Beschwerden. Es ist erst durch die Vorsogeuntersuchung aufgefallen und danach hatte ich 3 Wochen keine Beschwerden und hatte die ganze Zeit auch keine Angst, dass es was sein könnte. Erst jetzt als ich dieses Ziehen bemerkte, wurde es mir etwas mulmig.
          Vielen Dank für Deine Antwort. Nein, Du bist mir nicht zu nahe getreten. :-)
          Kann es auch ein Progesteron- oder Östradiol-Mangel sein? Das würde dann auch passen bei mir. Habe schon überlegt Utrogest (ist ja Progesteron) zu nehmen und zu schauen ob es dann besser wird.
          Viele Grüße

          • (6) 06.03.17 - 13:45

            Hallo,

            "Insofern denke ich, dass diese Angst vor Krebs vermutlich viele Leute (ja, ich leider auch!) haben, oder?"

            Nein, ich habe diese Angst (zum Glück) nicht. Nutzt dir ja auch nichts zu wissen, ob andere diese Ängste haben, oder nicht. Was in dir vorgeht und ob du darunter leidest ist (d)ein Maßstab.

            "Kann es auch ein Progesteron- oder Östradiol-Mangel sein?"

            Diese Frage hast du in diesem Thread 5 verschiedenen Leuten gestellt.

            Davon abgesehen das die meisten hier Laien sind kennst du doch deine Werte, hast sie in einem anderen Thread gepostet.
            Ich denke du solltest solche Fragen wirklich mit deinem FA besprechen. Und ganz besonders die einer Hormonsubstitution! Da würde ich nicht auf eigene Faust mit (Jahre alten?) Medikamenten experimentieren.
            Such dir evl. einen Arzt der sich mit bioidentischen Hormonen auskennt, falls du substituieren möchtest?

            Und vielleicht kannst du ja auch mal auf dich und dein Inners hören? Es ist gut und kann hilfreich sein sich Infos im Aussen zu holen, aber dann sollte man Verantwortung tragen und (für sich selbst) entscheiden. Zu viele Infos könne auch verwirren und Ängste schüren.
            Alles Gute
            Rudy

      Hi,

      Ich habe diese zyklusbedingten Veränderungen auch. Danach kann ich mittlerweile die Uhr stellen und dieser Knoten ist auch schmerzhaft. Beobachte das ganze mal. Bei mir treten die Schmerzen immer eine Woche vor meiner Periode auf. Dann ist der Knoten auch besonders gut zu ertasten. Die Schmerzen verschwinden wieder nachdem meine Periode einsetzt, was typisch für diese Art der Veränderung ist.

      Brustkrebs hingegen verursacht keinen Druckschmerz und der Knoten wäre immer gleich gut tastbar.

      Gruß

      Jule

      • Danke für Deine Info.
        Das klingt doch sehr beruhigend.
        Allerdings habe ich meine Periode nur noch ganz selten und ganz schwach (nur noch alle 6 Monate eine leichte Schmierblutung.... ) da ich mit den Wechseljahren schon sozusagen "durch" bin (obwohl erst 42 Jahre).
        Insofern habe ich überlegt ob es auch ein progesteron- oder Östradiol-Mangel sein kann?
        Viele Grüße

        • Hi,

          Wenn du schon in den Wechseljahren hängst, dann ist eine hormonelle Ursache sehr wahrscheinlich. Die Schmerzen können dich auf jeden Fall eher beruhigen als beunruhigen auch wenn sie selbstverständlich unangenehm sind.

          Wie die anderen schon angemerkt haben.... Dein Arzt hätte mit Sicherheit auch weitergehende Untersuchungen veranlasst würde der geringste Verdacht auf Brustkrebs bestehen.

          Gruß

          Jule

          • (10) 05.03.17 - 11:49

            Danke Dir. Und kann es sein, dass es Progesteron- oder Östrogen-Mangel ist und ich die Beschwerden verbessern könnte indem ich Utrogest (also Progesteron) nehme? Habe ich noch vorrätig aus der Kiwu-Zeit.
            Viele grüße und schönen Sonntag

            • Das weiß ich nicht. Meine Frauenärztin meinte nur dass das typisch bei Hormonschwankungen ist. Also in der Schwangerschaft, kurz vor der Periode (PMS), oder in den Wechseljahren.

    Klingt typisch nach Fibroadenom. Ich habe auch zwei, die man ertasten kann. Sie schmerzen immer mal wieder. Manchmal merke ich wochenlang gar nichts, und dann wieder vermehrt.

    • Hallo babywish,
      kann dieses Fibroadenom auch hormonell bedingt sein (z.B. Progesteron- oder Östradiol-Mangel)?

      Bringt Utrogest (Progesteron) was gegen das Ziehen?
      Viele Grüße

      • Ich denke schon, dass es hormonell beeinflusst wird, da ich meist Ende des Zyklus mehr Probleme damit habe.

        Ob Progesteron hilft, kann ich dir nicht sagen. Ich muss in Kuerze mit Progesteron anfangen. Wuerde den FA fragen.

Wenn Dein FA auch nur irgendwie den Verdacht hätte, dass es sich um Krebs handeln könnte, hätte er weitere Untersuchungen veranlasst. Ich musste im Februar nach "unklarem

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