Impingement-Syndrom Schulter - Erfahrungen ?

    • (1) 05.03.17 - 12:19

      Hallo,

      seit November 2016 habe ich mit Schmerzen in der rechten Schulter und Bewegungseinschränkung beim Strecken des Armes und vor allem bei der Rotation zu kämpfen. Im Januar war ich dann endlich beim Orthopäden und habe jetzt ordentlich Schmerzmittel genommen und Manuelle Therapie bekommen. Die ist jetzt noch einmal verlängert worden, und ich mache auch brav meine Übungen, aber so wirklich gut ist es noch nicht.

      Hat jemand Erfahrungen? Als alternative Behandlungsmethoden hat der Arzt vorgeschlagen, dass er gegen die Entzündung spritzen kann oder ein MRT machen lässt und evtl. sogar eine OP erforderlich ist. Der Schmerz ist ja nicht unerträglich, aber es ist schon blöd, dass Schulter und Arm besonders morgens nach dem Aufstehen weh tun und ich keinen BH hinten zumachen kann ...

      LG

      Anja

      • Ein Impingement der Schulter braucht vor allem eines: Geduld! Meist verschwindet es innerhalb von 2 Jahren wieder. Mach nicht zu früh eine OP, auch danach braucht es viele Wochen, bis Du die Schulter wieder frei bewegen kannst! Ein MRT wäre eventuell hilfreich, damit genau klar ist, was tatsächlich los ist.

        • Ja, Geduld ist nicht so meine Stärke! Bei der manuellen Therapie hatte ich zuerst einen sehr vorsichtigen Jungen Mann, der mir nur wenige leichte Übungen gezeigt hat; der Arzt hat mir aber da gute Anweisungen gegeben. Und klar, ich schöpfe erst mal die konservativen Therapien aus, danach würde ein MRT gemacht.

          Liebe Grüße
          Anja

      (4) 05.03.17 - 19:37

      Wie genau wurde das Inpingement denn diagnostiziert? Und wurden andere Ursachen ausgeschlossen (HWS, Kalkschulter (war's dann bei mir) z.B). Wurde geröntgt, Ultraschall gemacht?
      Wichtig ist auch, dass du die richtigen Übungen machst! Es gibt Übungen die kontraproduktiv sind, weil sie den Oberarmpkopf noch näher ans Schulterdach ziehen.
      Und wie schon geschrieben: es dauert. Bei dir sind es ja gerade mal 2 Monate. Spritzen und besonders OP sind nun wirklich das letzte Mittel der Wahl. Erst würde ich alle konservativen Therapien ausschöpfen. Zur Not noch mal eine 2. Meinung einholen.
      Viel Geduld und gute Besserung

      • Hallo, es geht ja schon besser, aber es braucht halt Geduld - bin schon froh, dass ich jetzt fast keine Schmerzmittel mehr nehmen muss. Bei der Physio werde ich mehr Eigenübungen einfordern, der erste Therapeut war sehr vorsichtig, der zweite ein echter Grobmotoriker, aber nächste Woche gibt es einen neuen.

        Diagnose wurde über Röntgenbild gestellt, HWS und Kalkschulter ausgeschlossen. Und klar, wenn die konservativen Methoden nicht anschlagen, würde ich erst ein MRT machen lassen.

        VG
        Anja

        • (6) 06.03.17 - 10:52

          Dann wünsch ich dir mehr Glück mit dem neuen Physio als du es mit den alten hattest. Mit einem guten Physio steht und fällt wirklich viel, weiß ich auch aus Erfahrung.
          Gute Besserung
          Rudy

    Hallo

    was wurde denn gemacht an Diagnostik beim Orthopäden?
    MRT, Röntgen oder Ultraschall?
    Wurde ein Kalkdepot ausgeschlossen und eine Schleimbeutelentzündung?

    Vor einer bildgebenden Untersuchung würde ich über eine OP noch nicht mal nachdenken.

    L.G.

Kann dir leider nicht allzu viel hoffnung machen - bei mir war jetzt fast 1 Jahr ruhe und nun fängt es wieder an!

Komme mir derzeit sooo alt vor #heul

Bekomme jetzt auch wieder Krankengymnastik, mal sehen. Aber da liegt es wirklcih am Therapeuten - ich bin auch froh, dass die eine, die ich damals zwei oder dreimal hatte wohl nicht mehr da ist.

Alle Gute,

LG

Irina

  • Ja, ich komme mir auch vor wie eine alte Frau ... Mit dem neuen Physiotypen ist es schon etwas besser geworden, und ich mache auch brav meine Übungen, aber mir ist schon klar, dass das Zeit braucht.

    Natürlich ist mir meine Gesundheit wichtig, aber die Zeit, die ich bei der Physio verbringe, muss ich nacharbeiten, dann habe ich noch einen pubertierenden Sohn, der mir den letzten Nerv raubt #heul

    Die beste Krankheit taugt nix, wie man hier so sagt :-)

    • Hallo, ich bin auch mit dabei in eurer "Alte-Frauen"-Truppe! Ebenfalls seit November 2016 habe ich diese Schmerzen. Habe einen echt guten Physiotherapeuten und es wird trotzdem nur sehr sehr langsam - also eigentlich kaum merklich - besser. Ich hatte sogar ein MRT und auf dem war nichts zu finden. Aber es tut echt weh besonders nachts. Es hat mir jetzt echt geholfen, hier zu lesen, dass es ein Jahr lang dauern kann. Und dann wieder nicht, zu lesen, dass es auch wieder kommen kann....

      Machst du eine Sportart oder hast einen Beruf, der das Ganze ausgeloest hat? Also ich nicht. Ich hab nur Stress und passiert ist es beim Yoga. Das macht es auch noch schwieriger, weil ich so gern wieder Yoga machen wuerde aber daran im Moment nicht zu denken ist :-(

      Wiebke

      • Ich mach überhaupt keinen Sport (außer mal Radfahren), und mache auch keine körperliche anstrengende Arbeit (Büro Büro). Aber es ist jetzt echt deutlich besser geworden: Meine Physiotherapie ist jetzt zu Ende, ich mache zu Hause regelmäßig Übungen mit Hanteln und Theraband. Kann schon gut sein, dass Stress bei mir auch mit ein Auslöser war, denn den hatte ich nicht zu knapp (beruflich und privat), aber das hat sich jetzt deutlich entspannt. Wichtig war dabei, dass ich mir in den letzten Monaten einfach bewusst Auszeiten genommen habe und nehme, was nur durch Unterstützung meines Mannes so möglich war.

        Dir alles Gute, viel Geduld und Achtsamkeit mit Dir selbst!

        Anja

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