Menstruationstasse

    • (1) 15.03.17 - 20:30

      Guten Abend,

      ich habe mir vor knapp sechs Monate eine Menstruationstasse gekauft und kommt mit dem Ding nicht zurecht. Ich führe sie ein, fühle, ob sie richtig sitzt und bin zufrieden, wenn sie das tut. Dennoch merke ich kurze Zeit später, dass das Teil nix auffängt und ich auslaufen. Circa jedes dritte mal klappt es, dass es nicht ausläuft. Ich bin total angenervt und benutze mittlerweile schon fast nur noch Tampons, weil ich keine Lust habe mich ständig umzuziehen.

      Was mache ich denn falsch? Ich habe bei der Bestellung auf die Größenhilfe des Herstellers geachtet und es ist auch schon die 2., da die erste zu groß war.

      • Hast du Kinder (vaginal geboren) ?
        Da "verformt" sich durchaus auch der Geburtskanal, bzw. ist nicht mehr ganz so straff, dass diese "Tasse" auch verrutschen kann, obwohl sie anfangs gut saß.
        Meine FA meinte nach meinem 1. Kind (Brocken mit über 4 kg ;-)), dass ich zumindest erstmal nicht mit Diapragma verhüten sollte, denn da wo es sitzen sollte, hätte es derzeit oder evtl. auch dauerhaft #kratz keinen Halt. Danach hab ich ehrlich gesagt nie wieder nachgefragt, weil ich ehrlich gesagt nach dem 2. Kind eigentlich keines mehr wollte und von daher so eine doch nur mäßig sichere Methode ablehnte - und inzwischen mein Mann sterilisiert ist.

        Hallo,

        was für eine Tasse hast du denn?

        LG
        Ina

        (4) 17.03.17 - 14:31

        Ich habe mich über die Menstruationstasse auch mal informiert. Ich finde das einfach nur unhygienisch und unangenehm. Warum steigst du nicht wieder auf Binden oder Tampons um?

        • Zarella gerade Tampons und Binden sind im Gegesatz zu der Menstruationstasse unhygienisch. Die Tampons vorallem, aber beides, Binden und Tampons sind voller Pestizide, das nicht an der Packung angezeigt wird oder unter anderen Namen versteckt wird. Die Tasse ist aus Silikon, die Vagina "atmet" ganz normal im Gegenteil zu Tampons. Das Blut kommt auch nicht in Kontakt mit der Vaginalwand wie bei Tampons(was ideal für Bakterien ist) sondern bleibt in der Tasse. Es wurde auch bestätigt dass Tasse hygienischer, ökologischer und ökonomischer ist als die beiden.

      Ich hatte mich auch mal erkundigt und habe im Netz von Frauen gelesen die nie wieder Tampons oder Binden benutzenwürden weil die Tasse ja soooo viel hygienischer sei.

      Ich habe da große Zweifel aber wäre froh wenn es stimmen würde.
      Dein Beispiel klingt ja nicht gerade danach. Schade eigentlich.

    • (7) 20.03.17 - 21:48

      So, erstmal danke für eure Antworten. Ich war ein paar Tage nicht online, deswegen antworte ich erst jetzt.

      Ich habe eine Lunette und mein Kind wurde per Kaiserschnitte geboren.

      Es hat nach meinem Thread hier, tatsächlich alles geklappt. Ich habe einfach meine Falttechnik geändert. Jetzt klappt es endlich.

      Ich finde die Menstruationstasse total praktisch. Man braucht keine Tampons, spart Geld und Müll. Sie wird nach und vor der Periode heiß ausgekocht. Und ich gehe total gern schwimmen. Dafür ist sie halt echt super, weil sie sich nicht mit Wasser vollsaugt.

    "Der Mooncup ist im praktischen Stoffbeutel jederzeit einsatzbereit und kann immer mitgenommen werden. Er lässt sich je nach Stärke der Blutung bis zu 12 Stunden am Stück verwenden. Du brauchst ihn also nur zweimal bis viermal am Tag wechseln. Es wird allerdings etwa drei Monate dauern, bis du dich richtig an den Cup gewöhnt hast. Das berichten zumindest viele Nutzerinnen. Wichtig ist bei der ersten Anwendung:"
    Quelle: https://www.menstruationstassen.net/mooncup/

    Wie Du siehst, dauert das einfach. Klar, bei dir ist jetzt schon 6 Monate her, aber gib dem Ganzen noch 2-3 Monate. Und wenn es dann nichts wird, dann kannst du auch wieder ganz normal auf Tampon umsteigen :)

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