Was genau bedeutet dysplastischer naevus?

    • (1) 31.03.17 - 19:16

      Hallo,
      Ich habe letzte Woche 3 Muttermale entfernt bekommen. Alle 3 waren wohl dysplastisch. Die Ärztin meinte nur es war kein Krebs aber gut das sie raus sind. Ich solle ab jetzt auf Sonne verzichten und 1 mal im Jahr zur Kontrolle.
      Ich war irgendwie so geschockt das ich nichts gefragt habe.. die Befunde habe ich mir dann aber abgeholt. Ich habe so wahnsinnig Angst dass ich noch mehr von den dingern habe und eins nicht rechtzeitig entfernt wird. Da ich nicht so ganz zufrieden war mit der Art der Ärztin habe ich mir nun bei einer anderen Ärztin einen Termin gegeben. Um den Befund mal richtig zu besprechen und nochmal ein hautscreening zu machen. Der Termin ist aber erst Anfang mai. Bei google lese ich nur Horror Geschichten. Ich bin wirklich richtig am Ende. Habe seit gestern kaum mehr gegessen. Nur 3 Stunden geschlafen. Ich hab zwei kleine Kinder... bin erst 25! Kennst sich vielleicht hier jemand aus? Was genau bedeutet dysplastisch?

      • Das bedeutet einfach nur, dass die Muttermale nicht so typisch sind und du eventuell ein hoeheres Risiko fuer Hautkrebs haben kannst. Die Muttermale sind aber kein Krebs.

        "Ein Dysplastischer Nävus (auch Clarkscher melanozytärer Nävus) gehört zu den pigmentierten und umschriebenen Fehlbildungen der Haut (Pigmentnävi), die umgangssprachlich „Muttermale“ oder „Leberflecken“ genannt werden. Im Gegensatz zu den anderen derartigen Hautveränderungen, die aus normalen Melanozyten oder Nävuszellen aufgebaut sind, kommt es hier zu einer Vermehrung von atypischen Zellen mit unregelmäßigem Aussehen. Die Auffassung, Dysplastische Nävi seien Vorläufer des superfiziell spreitenden Melanoms ist mittlerweile als veraltet aufzufassen, da dies in keiner prospektiven Studie nachgewiesen werden konnte. Die Mehrzahl der Melanome entsteht de novo auf normaler Haut und nicht aus einem präexistenten Nävus. Das Vorhandensein mehrerer Clark-nävi kann allerdings ein Zeichen (nicht jedoch ein Grund) für ein erhöhtes Melanomrisiko darstellen. Dies ist durch die Gemeinsamkeiten in ihrer Ätiologie begründet" (Wikipedia).

        Lg babywish

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