Arthose/Frührente

    • (1) 09.05.17 - 15:56

      Hallo, ich hab mal eine Frage, meine Mutter arbeitet in einem Altersheim, jetzt hat sich herausgestellt hat die Arthrose an den Händen hat. Nun ja manche bekommen Frührente wegen psychischen Problemen und so....könnten wir versuchen für sie sowas zu beantragen?

      • (2) 09.05.17 - 16:15

        Kann sie denn aufgrund der Arthrose ihren Beruf nicht mehr ausüben? Und auch keinerlei andere Tätigkeiten?

        Eine Erwerbsunfähigkeitsrente wird erst dann gewährt, wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, um jemanden in der Berufstätigkeit zu halten.

        Mein Vater leidet unter schweren Depressionen und wurde entlassen. Erst nach fast 5 Jahren wiederkehrender Krankschreibungen und diverser fehlgeschlagener Jobvermittlungen durfte er einen Antrag auf EU-Rente stellen. Dabei hätte er eigentlich gerne noch gearbeitet.

        • (3) 09.05.17 - 19:59

          Ja das wird sie auf jeden Fall nachfragen ob sie was anderes machen kann, aber da sie in einem Altersheim Arbeitet wird das schwer, jeden Tag ältere teilweise schwere Menschen heben, waschen usw...

          • Hat deine Mutter eine Ausbildung als Altenpflegerin oder Altenpflegehelferin?
            Dann könnte sie versuchen in die Dementenbetreuung zu wechseln und vielleicht sogar in diesem Haus bleiben.

            • Klar hat sie eine Ausbildung

              • Nein, so klar ging das aus deinem Eingangstext nicht hervor. Da schriebst du nur sie arbeitet in einem Altenheim. Aber es gibt auch angelernte Kräfte ohne Examen oder Fachausbildung.
                Dashalb habe ich nachgefragt.
                Wenn sie die Rente nämlich nicht durchbekommt oder vielleicht gar nicht komplett aufhören möchte, sondern "umsatteln" will, wäre das in der Betreuung eine Alternative.
                Aber dafür braucht man auch eine Qualifizierung und die hat sie ja somit
                Ich kenne einige Kolleginnen /Kollegen die das gemacht haben, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Pflege arbeiten konnten.
                Du kannst sie ja mal fragen sie mal, ob "§§87b" was für sie wäre.
                Dann kann sie weiterhin mit alten Menschen arbeiten wenn sie das mag, muss aber nicht mehr pflegen, heben, waschen ect.
                Kommt ja auch auf ihr Alter an.

      Vergiß es. Ich kenne einige Fälle, die wirklich nichts mehr arbeiten können und die EU-Rente und ähnliche Formen glatt abgelehnt wurden. Eine Schlaganfallpatientin, die halbseitig komplett gefühllos ist, weder Bus fahren kann noch selber Auto o.ä. bekam letzte Woche den Bescheid, sie könne 4-5 Stunden täglich arbeiten.....im Einzelhandel, den ganzen Tag stehend.#klatsch
      Wegen Arthrose in den Händen seh ich schwarz - leider. Und die psychischen Probleme muss sie beweisen - aber nicht mit eigenen Ärzten, da werden fremde Gutachter eingeschaltet usw.
      LG Moni

      ging meinem Vater auch so. Schlaganfall, halbseitig gelähmt.
      Führerschein wurde ihm weggenommen, aber als Beifahrer bei Testfahrten sollte er arbeiten. Pflegestufe hat er nicht bekommen. Wurde erst mal abgelehnt, vor dem Widerspruch starb er.

      Er sei zwar eingeschränkt, aber nicht erwerbsunfähig.

      Auch private Vorsorge griff nicht. Er könne ja noch arbeiten und außerdem seien es ja nur noch 6 Jahre bis zur Rente. #klatsch

Ich denke es wird schwer werden die Erwerbsunfähigkeitsrente durchzusetzen. Ich bin 46 habe bereits die zweite Hüftprothese rechts, einen genagelten Oberschenkelhalsbruch links, einen total kaputten Rücken und Knie. Bin also so gut wie gar nicht mobil und wenn nur unter starken Schmerzen. Ständig wiederkehrende Perianalabzesse und dadurch so vernarbtes Gewebe das ich kaum länger als eine Stunde sitzen kann. Durch div. Umstellungs-Op´s beider Hüften beginnend im Kleinkindalter (29 Wochen von den Eltern getrennt, Aufwachen in mitten der OP etc.) schwerst traumatisiert und Depressionen. Selbst ich hab drei Jahre bittere Kämpfe führen müssen, bevor ich die Rente durchbekommen habe.

Top Diskussionen anzeigen