14jähriger mit Kopfschmerzen und tauben/kribbelnden Arm

    • (1) 06.06.17 - 15:04

      Hallo,

      mein ältester Sohn leidet genau wie der Mittlere an Kopfschmerzen/Migräne.
      Beides oftmals stressbedingt, aber auch wenig trinken und starke körperliche Belastung können den Schmerz auslösen.
      Jetzt hat mit der 14jährige gestern "gestanden", dass er vor ca. einem Monat einen tauben, kribbelnden Arm hatte während der Kopfschmerzen.

      Da ich selbst eine Hirnblutung hatte, allerdings mit ungeklärter Ursache, bin ich etwas nervös.

      Soll ich auf ein MRT drängen?

      LG Schnabel

      • Mein Bruder hat komplizierte Migräne (Migräne accompagne), er hat richtig Lähmungserscheinungen, lallt nur noch usw. Wir haben einige Erfahrung mit Migräne, leider. Meine Omas hatten es beide, meine Mutter hatte es bis zu den Wechseljahren (ich hoffe darauf) schlimm mit Erbrechen und nur liegen können usw jeden Monat und Wetterabhängig, ich habe es alle paar Monate Zyklusbedingt aber nicht ganz so heftig, mir geht es dann nicht gut aber ich bin auch nicht voll außer Gefecht. Aber beim 1. Anfall meines Bruders haben wir den Notarzt gerufen. Glück im Unglück war das der selber Migräniker war. Er hat nach dem Ablauf gefragt und 2. Frage war dann "Hat irgendwer in der Familie Migräne?" im Krankenhaus gab es dann ein Nasenspray "Wenn das hilft ist es Migräne. Das gibt es aber nur in der Klinik, das ist so stark, das darf nur unter medizinischer Überwachung gegeben werden".....2 Minuten später konnte mein Bruder wieder klar reden, sich bewegen und nach 20 Minuten war der Schmerz weg.

        Heute nimmt er dauerhaft Betablocker um Migräneanfälle gar nicht erst auftreten zu lassen. Bei ihm vergeht nämlich nur 1 Minute zwischen kribbeln im Arm und halbseitiger Lähmung und dann kommt schnell der schmerz und das Erbrechen. Doof wenn das im Auto passiert oder auf der Arbeit wenn er gerade auf Leitern rumturnt. Damit lebt er gut und fast anfallsfrei, kommt doch mal einer ist der nicht so heftig

        • Hallo!

          Ich kenne Migräne von meiner Mutter noch. Sie hatte auch immer wieder Anfälle. Fast jeden Monat. Sie konnte nur noch liegen, Erbrechen bis zur Bewusstlosigkeit. So was ist echt schlimm. Seit meine Mama die Mandeln rausoperieren hat lassen ist das Theater weg. Sie hatte viele Jahre bestimmt 2-3 Mal im Jahr eitrige Angina sogar im Sommer. Jetzt ist Ruhe.

          Die Geschichte von deinem Bruder ist echt heftig. Zum Glück geht's ihm besser.

          LG Gabi

      Ob ein MRT hilft, weiß ich nicht. Abklären lassen würde ich es auf jeden Fall.

      Bei meinem Vater fing es ähnlich an. Schwindel, Kopfschmerzen, kribbeln. Arzt meinte immer nur sei nicht so schlimm oder Kopfschmerzen kämen vor. Sicher nur der Kreislauf.
      Nach dem Schlaganfall sagte der gleiche Arzt: kein Wunder, die Vorboten seien ja da gewesen :-[

      Andere Verwandte (männlich) haben Migräne. Da wurde dann IN der Klinik die Medikamentendosierung eingestellt. Bzw. die Dosierung / Nebenwirkungen getestet. Sind zwar "nur" Notfallmedikamente, aber ohne diese geht es nicht. Wenn ein Migräneanfall kommt, dann extrem.

      Abklärung ist immer mal wieder notwendig, um nichts zu übersehen. (Schlaganfallrisiko erblich bedingt relativ hoch).

    • Ich weiß nicht, ob das nach so langer Zeit noch irgendwie aussagekräftig ist. Ich würde mit ihm eher zu einem Arzt gehen, der auf Migräne spezialisiert ist und der euch genau erklären kann, ob sowas vorkommen kann. Migräne hat ja im weitesten Sinne mit Nervenstörungen zu tun (laienhaft ausgedrückt) und da KÖNNTE ich mir vorstellen, dass da auch Nervenbahnen betroffen sein können, die mit dem Arm zu tun haben. Ohne begründete Diagnose wirst Du kaum eine Überweisung zum MRT kriegen, wobei mir ein EEG logischer wäre, da man hier besser sieht, ob irgendwelche Gehirnareale Probleme haben. Ist mir alles noch bekannt aus der Schlaganfallnachsorge meines Mannes. Seine "eingeschlafenen Finger" kamen aber eindeutig von der HWS, das stellte der Neurologe fest. LG Moni

      Hi,

      wichtig ist wohl zuerst, dass dein Sohn vertrauen hat und soetwas gleich erzählt.
      Um Dein Kind jetzt nicht zu beunruhigen, kann du erst einmal alleine das Gespräch mit dem Arzt aufsuchen und nachfragen, was das gewesen sein kann und wie du beim nächsten Anfall Deinen Sohn beobachten kannst, um so etwas evtl. auszuschliessen.

      lg
      lisa

    • Hallo!

      Ich würde es mit Arzt besprechen. Deine Geschichte erzählen und ich denke der Arzt wird ein MRT bewilligen.

      Alles Gute für Euch
      Gabi

      Hi,

      ich habe seit meiner frühsten Kindheit Migräne mit Aura.
      Ich habe Sprachstörungen, sehe als würde ich in einen zerrsprungenen Spielen schauen und bin total wirr im Kopf.

      Außerdem habe ich taube Lippen, einen taube Nase, eine taube Hand oder auch Arm.

      Was du beschreibst kann von der Migräne kommen.

      Ich würde aber einen Neurologen aufsuchen.........sicher ist sicher!

      LG Dany

      Hallo,

      danke für eure Antworten! Mein Mann hat auch eine komplizierte Migräne und lag schon 2 mal mit Verdacht auf Schlaganfall im Krankenhaus.
      Wahrscheinlich ein Erbstück von ihm :-(
      Ich werde mal mit seinem KiA darüber sprechen.

      LG Schnabel

      Ich hatte in dem Alter auch mit heftiger Migräne zu kämpfen. Mit viel Glück wird es wie bei mir besser, wenn er etwas älter wird.

      Ich würde ihn aber auch vorsichtig mal in Richtung Neurologe schicken. Nur zur Abklärung.
      Dass er nicht gleich was gesagt hat, liegt wohl teilweise auch einfach am Alter. Da würde ich ihm aber auch versuchen klar zu machen, dass er egal was sonst gerade ist, er so was bitte immer gleich sagen soll.

      Was ich evtl. auch noch machen würde, wäre ein Borreliose-Test. Ein Kollege von mir hat da eine sehr lange Leidensgeschichte hinter sich, bis endlich klar, was wirklich der Auslöser war.

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