Schlafstörungen - Hochsensibilität Auslöser?

    • (1) 26.06.17 - 10:06

      Hallo zusammen,

      ich traue mich einfach mal, hier in die Runde zu fragen, ob jemand Erfahrungen mit Hochsensibilität und Schlafstörungen hat?

      Ich bin Hochsensibel. Nehme Reize stärker wahr und in mir auf und kann sie schwerer verarbeiten als normal sensible Menschen. Ich habe daher ein größeres Bedürfnis nach regelmäßigen "Auszeiten", in denen ich mich seelisch wieder "entlade", entspanne und herunterfahre.

      Diese Auszeiten waren in Single- und Alleinerziehenden-Zeiten kein Problem. Ich konnte mir die Zeit dazu nehmen und musste niemanden vor den Kopf stoßen. So konnte ich in diesen Lebensphasen immer normal schlafen.

      Jedoch habe ich ein großes Problem in Beziehungen. Bzw. ist es jetzt die 2. feste Beziehung mit Zusammenwohnen, in der das selbe Problem auftritt. Anfangs ist man verliebt, im Rausch der Hormone und sieht alles rosarot. Man genießt die neuen Reize und Gefühle und schläft glücklich neben dem neuen Partner.

      Doch bereits nach 2 oder 3 Monaten geht es los. Ich fühle mich überreizt, nervös und habe Probleme mit dem Schlafen neben dem Partner. Ich kann mich abends nicht mehr richtig "runterfahren", mir fehlen die regelmäßigen "Alleinzeiten", und nachts schrecke ich bei jeder Bewegung und jedem Geräusch des Partners hoch. Ist er Schnarcher, brauche ich an Schlaf gar nicht erst zu denken. Das wird dann so schlimm, dass ich wochenlang fast gar nicht mehr schlafen kann, und erst wieder ein bißchen zur Ruhe komme, wenn ich ein eigenes Schlafzimmer habe und mir abends vor dem Schlafengehen eine Stunde Zeit für mich alleine nehme.

      Dennoch finde ich in einer Beziehung nie wieder zu dem Entspannungszustand, den ich in Singlezeiten normalerweise erreichen kann, und den ich irgendwie auch brauche, um mich zu regenerieren. Auch in anderen Bereichen reagiere ich empfindlicher oder ärgerlicher als "normale" Menschen.

      Dass das alles nicht unbedingt für eine Beziehung förderlich ist, kann sich sicher jeder denken. Ich schwanke zwischen Traurigkeit, unnormal zu sein, schlechtem Gewissen meinem Partner gegenüber und Resignation, eben keine Beziehung führen zu können.

      Manchmal denke ich, ich bin einfach nicht in der Lage, Beruf, Kind, Haushalt und noch eine Partnerschaft zu stemmen. Obwohl ich kein hilfloses Dummchen bin und sehr gut zupacken und arbeiten kann. Aber ich kann die Menge an Reizen und Anforderungen nicht verarbeiten und bin so permanent im Stress-Modus. Nach einem langen Arbeitstag und dem Kümmern um mein Kind und den Haushalt verspüre ich oft größeres Verlangen nach Rückzug und Stille als danach, Zeit mit meinem Partner zu verbringen. Wenn ich überreizt bin, mag ich weder Gespräche führen, noch körperliche Berührungen - dies würde den Reizpegel nur noch erhöhen.

      Ach, ich bin manchmal so unglücklich. Ich fürchte, ich werde auch diesen Partner wieder verlieren, weil ich keine adäquate Partnerin sein kann... :-(

      Was ich mir hier erhoffe? Vielleicht Erfahrungsberichte, Tips für Behandlungsmöglichkeiten von zu hohem Stresshormonpegel, sonstige Tips, die mir weiterhelfen könnten....

      Danke für's Zuhören!

      • >> Ich fürchte, ich werde auch diesen Partner wieder verlieren, weil ich keine adäquate Partnerin sein kann... :-(<<
        weisst du, es macht sich nicht dran fest, eine adäquate Partnerin zu sein, wenn man im gemeinsamen Bett schläft
        Viele Paare, meist erst, wenn sie länger zu sammen sind (weil sie es sich dann erst trauen), haben getrennte Schlafzimmer. Das ist nichts schlimmes und nichts, was einen zu einem schlechteren Partner macht.

        • Hallo,

          ich denke alles ist miteinander verquickt.

          Die Reizüberflutung versetzt sich in Stress, bei Stress kannst du nicht abschalten und dementsprechend kommen deine Auszeiten zu kurz bzw. sind von minderer Qualität. Ein Teufelskreis.

          Wäre es für dich denkbar eine Beziehung zu führen, wo jeder seine eigene Wohnung hat und ihr euch gegenseitig "besuchen" kommt?

          Bei dieser Variante hättest du deinen Bereich um runter zu kommen und nicht nur dein Zimmer, wo du gedanklich weißt, dass der Partner nebenan ist und dich das , auch unbewusst, wieder in Stress versetzt.

          Ob hochsensibel oder nicht, bei schnarchenden Partnern kommt der nicht schnarchende meist immer mit einer weniger guten Schlafqualität davon.

          Bist du mit Achtsamkeit vertraut? Mir hilft es ungemein ein achtsames Leben, bin aber noch in der Lernphase, zu führen. Stress treibt mich inzwischen nicht mehr in den vollkommenen Wahnsinn, ich lerne damit umzugehen. Das erhöht die Lebensqualität.

          Schlaflosigkeit ist mir absolut vertraut, aber mit Achtsamkeit treibt auch diese mich nicht mehr in Wahnsinn.

          Kannst mich gerne per PN anschreiben. Ich antworte, klappt aber nicht immer sofort.

          VG

      (4) 26.06.17 - 16:26

      Das ist ein riesengroßes umfangreiches Thema, das man sicher nicht in ein, zwei Sätzen auch nur annähernd beantworten kann.

      Trotzdem ein paar Grundgedanken dazu:

      1. Deine Beschreibung ist typisch für eine hochsensible Person (Abkürzung HSP) und nichts ungewöhnliches.

      2. Ein HSP, die geräuschempfindlich ist, kann idR nicht mit einem schnarchenden Partner das Schlafzimmer teilen. Das wäre eine Überforderung.

      3. Es gibt Hilfe in Seminaren, Büchern,... für HSP, um zu lernen wie man mit der Reizüberflutung umgehen kann, wie man auch als hochsensibler Partner in einer Beziehung leben kann. Einfach ist es nicht, für beide nicht. Kennst du ein paar gute Bücher zum Thema?

      4. Finde heraus was du brauchst und was dir gut tut. Und dann lebe entsprechend. Das Pensum, das du beschreibst, ist nicht wenig: " Beruf, Kind, Haushalt und noch eine Partnerschaft". Hoffentlich ist es nicht so, dass das Kind klein und der Beruf Vollzeit ist. Mute dir das zu, was zu dir passt und was du stemmen kannst, ohne abends wach im Bett zu liegen vor Sorgen.

    • Hallo,

      "Alleinezeiten" nenne ich das auch #liebdrueck.

      Mir hilft das hier:

      https://www.amazon.de/MOLDEX-Geh%C3%B6rschutzst%C3%B6psel-Spark-Plugs-Spenderbox/dp/B000SDRXXQ/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1498508659&sr=8-2&keywords=Ohrst%C3%B6psel+Moldex+500

      ;-)

      und ein wirklich breites Bett mit meiner eigenen Matratze, die nun mal nur meine eigene ist. Da wird nicht über die Mitte gerückt #zitter, wenn geschlafen wird.

      Mein Mann ist auch Gelegenheitsschnarcher (wenn er die Gelegenheit hat ... #zitter).

      Einmal schnarchte er so laut, dass ich - obwohl absolut abdichtende Ohrstöpsel - geträumt habe, mein Bett fährt auf der Autobahn zusammen mit einer Horde Motorädern #rofl#rofl#rofl#rofl.

      Dann bin ich aufgewacht und habe festgestellt, dass das mein Mann ist, der da so sägt #schock#schock#schock.

      Ich hab mir einen abgelacht ... das hat ihn dann geweckt, weil vor lachen das Bett so gewackelt hat #schein.

      Nein, im Ernst - ich bin da auch empfindlich wie Du und ein großes Bett mit ausreichend Platz und den Ohrstöpseln hilft sehr gut. Die sitzen auch nicht zu eng, sobald man sich dran gewöhnt hat. Ich benutz diese jetzt seit 10 Jahren (wir sind seit 15 Jahren zusammen, vorher hatte ich so ne doofen aus Wachs).

      Und ansonsten nimm Dir Deine Alleinzeiten - es hilft nix, wenn Du sie Dir nicht freiwillig nimmst, bricht sich das Bahn. Sprich mit Deinem Partner darüber, dass Du das brauchst und gut.

      Verständnis kann der Partner nur aufbringen, wenn Du ihm erklärst, wie es Dir geht.

      Übrigens sucht man sich den Partner ja nach "Nase" - die Chancen stehen also gut, dass er Dich besser versteht, als Du vermutest, weil er Dir vielleicht etwas ähnlich ist (also gefühlsmäßig vor allem).

      Ich wünsch Dir alles Gute!

      LG

      • Ohrstöpsel einer Hochsensiblen zu empfehlen - da kann ich wiederum nur lachen. Du hast keine Vorstellung davon wie so jemand empfindet, und welches Ruhebedürfnis wirklich vorhanden ist.

        • Oder anders herum ;-).

          Ich bin selbst hochsensibel - natürlich gibt es verschiedene Abstufungen.

          Aber deshalb habe ich ja auch diese speziellen Stöpsel empfohlen - aufgrund des Gefühls, wie sie sitzen und wie dicht sie abschließen.

          Für mich als hochsensible Person wirken diese Stöpsel wunder.

          Dass Du darüber "nur lachen" kannst, ist negativ und von oben herab, wie so oft hier im Forum. Schade und kontraproduktiv.

          LG

          • Sorry, ich wollte dich nicht auslachen. Aber diese Stöpsel hab ich selber (für berufliche Zwecke), und ich find sie sehr störend. Das ist ein sehr merkwürdiges dumpfes Gefühl unter den Stöpseln, sie fallen mir auch im Bett immer aus den Ohren raus und natürlich sind sie nicht so dicht, dass man einen Schnacher neben sich nicht weiterhin hören würde. Ich wünschte, sie würden mir so helfen wie sie dir helfen.

            Anscheinend sind die Empfindungen sehr verschieden.

            Dafür kann ich Gerüche idR gut aushalten, und auch kratzende Pullover machen mir weniger aus.

            Bist du wirklich auf Geräusche hochsensibel, und stört dich das auch sonst im Alltag oder nur im Bett beim Schnarchen?

            • Immer.

              Ich gehe oft nur mit Musik in den Ohren raus - halt kontrolliertes hören anstelle von unkontrolliertem.

              Beim Arzt in Wartezimmer dreh ich durch, weil es so laut ist. Ich kann die ganzen Schnief- und Umblättergeräusche, Husten und Fußscharren, Knistern usw. einfach nicht ab. Persönliche Hölle!
              Dann helfen die Stöpsel - oder im Zug usw.

              Anfangs fand ich sie etwas drückend. Das lag daran, dass ich sie nicht richtig tief drin hatte. Sie fielen da auch raus.

              Ist vielleicht Gewöhnung - das ist schon so lang her...

              LG

              • (10) 27.06.17 - 22:07

                Mit Musik in den Ohren rausgehen hat was für sich - allerdings hört man dann auch die schönen Geräusche wie Vogelstimmen, Wassergeplätscher, das Rauschen der Blätter im Wind auch nicht mehr. Das finde ich schade. Und das was so richtig stört, hört man trotz der Musik.

                Was du vom Wartezimmer beschreibst, ist schon krass. Das geht mir (zum Glück) nicht so.

                Wie machst du das auf Familienfeiern mit 20-30 Gästen, die alle gleichzeitig am Tisch reden, schlürfen, schmatzen, lachen ......? Wenn noch Musik im Hintergrund gedudelt wird?

                Ich weiß nicht, wie man die Stöpsel noch weiter reinkriegen könnte, so dass sie nicht rausfallen .... Wie machst du das?

                • Nabend ;-),

                  da ich in einer größeren Stadt wohne, höre ich fast nur Musik oder konzentriere mich auf ein Hörbuch, wenn ich unterwegs bin. So höre ich die "lauten" Umgebungsgeräusche nicht so stark. Es geht. Ich höre immer wieder das gleiche, das beruhigt mich. Macht mein Sohn auch so.

                  Wenn ich Wochenende in den Wald gehe, natürlich nicht ;-). Da mag ich auch die Ruhe und das Blätterrauschen und Vogelstimmen hören.

                  Wenn ich auf der Arbeit bin (Bürofenster zum Park raus), gibt es da allerdings so einen Kackvogel, der das Geräusch einer Alarmanlage fürs Auto aufgeschnappt zu haben scheint #schock - das geht dann die gaaaanze Zeit: uiuiuiuiuiuiuiuiuiui... #schock.

                  Kannst es Dir ja vorstellen.

                  Wenn wir auf Feiern eingeladen sind, mach ich mir immer schon vorher Gedanken, was ich auf dem Weg dort hin und zurück anhören will, sonst kann ich nicht schlafen später. Ich geh aber super selten und hau immer früh ab, vor allem bei Menschenmengen. Es ist laut, voll, heiß und ich hab oft ein Problem mit Gerüchen (Parfum, Grill usw. - alles oft überwältigend viel). Ich hatte auch mal einen komisch riechenden Kollegen - Hölle, leider.

                  Ich hab auch Probleme, wenn ich z. B. Türklinken usw. anfasse, die zuvor jemand mit eingecremten Händen angefasst hat (die Creme kann komplett eingezogen sein, die Textur der Klinke fühlt sich trotzdem anders an).

                  Also die Stöpsel drückt man mit den Fingern ganz spitz zusammen (wie einen Keil/Nagel. Dann mach ich die mit so einer komischen Drehung in meinen Gehörgang und bums: Ruhe is!

                  Aber jedes Ohr ist anders, mir ist auch eingefallen, dass es anfangs gedrückt hat, wenn die Stöpsel sich ausgedehnt haben. Aber die Ruhe war soooo schön #verliebt, dass ich sie trotzdem behalten hab.

                  Das Drücken merk ich gar nicht, meine Ohren haben sich dran gewöhnt. Ohne will ich nicht mehr, sonst bräucht ich ne Gummizelle ;-).

                  LG

                  • Wenn ich auf der Arbeit bin (Bürofenster zum Park raus), gibt es da allerdings so einen Kackvogel, der das Geräusch einer Alarmanlage fürs Auto aufgeschnappt zu haben scheint #schock - das geht dann die gaaaanze Zeit: uiuiuiuiuiuiuiuiuiui... #schock

                    Da würde ich mich über das Bürofenster zum Park freuen, anstatt Bürofenster zur Straßenkreuzung.

                    Der Vogel ist vermutlich ein Star. Die machen die Geräusche der Umgebung oder anderer Vögel nach und das klingt mega lustig, weil sie es natürlich nicht ganz echt hinbekommen.

                    Gerüche, klebrige Türklinken, .... du scheinst wirklich sehr stark sensibel zu sein in diesen Bereichen.

                    Immerhin hast du dich an die Stöpsel gewöhnen können - das ist eine starke Leistung. Weil sie doch drücken und dröhnen (so empfinde ich das und kann mich nur schlecht damit anfreunden).

    (16) 29.06.17 - 15:46

    Hallo, ich kenne diese Gefühlslage nur zu gut. Ich bin hochsensibel und seit 9 Jahren mit meinem Partner zusammen (nebenbei berufstätig und alleinerziehend, er ist nicht der Vater meines Sohnes) und tatsächlich habe ich erst jetzt verstanden, was ich brauche und was mir gut tut, vor allem in puncto Abendgestaltung und Schlafverhalten, der Weg war steinig und zuletzt waren es ungeplante Dinge, die zu unserer jetzigen Situation geführt haben.

    Wir leben nicht zusammen (haben wir mal versucht, ich bin aber nach einem Jahr wieder ausgezogen, dafür waren mehrere Faktoren verantwortlich, sicher aber auch mein Bedürfnis nach Ruhe und dem Alleinesein).

    Bis vor 1 1/2 Jahren hat er meist 1-2 Nächte unter der Woche bei mir verbracht und natürlich die Wochenenden. Ich habe schon immer gemerkt, dass mich diese Abende und Nächte stressen, habe es aber nie weiter hinterfragt. Nun hatte mein Partner letztes Jahr eine größere OP und aufgrund der Schmerzen vorher und hinterher haben wir beschlossen, nicht beieinander zu übernachten. Kaum war er gesund, ging es bei mir los. Ich musste mehrfach operiert werden, war 5 Monate ausgeknockt. Auch da gab es keine gemeinsamen Nächte und so hat sich das eingeschlichen, dass wir uns zwar abends sehen, aber spätestens 20 Uhr geht er und verbringt die Nacht bei sich... Und was soll ich sagen? Es geht mir so unfassbar gut damit. Ich habe den Abend zum Runterkommen, ich brauche die Alleinezeiten so dringend und durch diese Zeit für mich und die Möglichkeit, den Tag zu verarbeiten, kann ich auch wieder schlafen. Ich hatte früher massive Schlafstörungen, konnte nicht ein- und schon gar nicht durchschlafen, gg. 4 Uhr war die Nacht vorbei, ich lag wach und nichts ging mehr. Das ist alles vorbei. Ich bin ein ganz anderer Mensch, ich wache entspannt und ausgeruht auf und kann auch tagsüber mit allem, was so auf mich einprasselt, viel besser umgehen. Kürzlich meinte er, dass wir ja mal wieder beieinander übernachten könnten, dieser Vorschlag hat mich schon fast panisch werden lassen. Er hat offensichtlich gemerkt, dass ich das so gar nicht möchte und seither nicht mehr gefragt #schwitz

    Nun gut, ein wirkliches Beziehungsleben haben wir nicht mehr, also nicht im klassischen Sinne. Aber das brauche ich auch nicht. Wir nutzen die Zeit, die wir gemeinsam verbringen, sehr intensiv und dann bin ich aber auch froh, wenn er sich verabschiedet und ich wieder alleine sein kann. Das ist für Außenstehende oft nicht nachvollziehbar, aber auch das ist mir egal, weil es UNS gut geht.

    Sicher ist dieses Konstrukt nicht mit jedem Partner "lebbar", aber mein Lebensgefährte ist eher Einzelgänger und wahrscheinlich ganz froh, nicht konstant jemanden an der Backe zu haben ;-)

    In Deinem Falle, Ihr wohnt ja zusammen, können sicher nur getrennte Zimmer Abhilfe schaffen... Und natürlich viel Verständnis von Deinem Partner. Alles andere wird langfristig nicht funktionieren, ich spreche da aus Erfahrung, in dem Jahr, in dem wir zusammen gelebt haben und ich keinerlei Rückzugmöglichkeit für mich hatte, bin ich durch die Hölle gegangen, nie wieder würde ich das machen. So schön Zusammenleben sein kann, für mich ist das nichts, zumindest nicht ohne einen klar abgesteckten eigenen Bereich.

    Du kannst Dich gerne per PN an mich wenden, solltest Du noch Fragen haben.

    Ganz liebe Grüße von Dani

    Ich glaub auch, dass bei dir ein Problem zum nächsten führt. Eines führt zum anderen, du machst dir selbst Stress, der Stress lässt dich unruhig werden und an dir selbst zweifeln. Dadurch machst du dir wieder über alles Gedanken und kannst nicht schlafen.

    Wie weiter oben schon geschrieben wurde: Viele Paare schlafen in getrennten Schlafzimmern und führen trotzdem eine glückliche und intakte Beziehung. Es ist vielen einfach nicht möglich, mit jemand neben sich zu schlafen, da sie ihre Ruhe brauchen oder beim Schlafen keinen Körperkontakt haben können. Da gibt es verschieden Ursachen, aber das könnte bei dir auch der Grund sein.

    Ich würde dir aber auch empfehlen, dass du gegen deinen Stress und die damit verbundene innere Unruhe vorgehst. Ich zB. nehme Sedariston gegen meine Unruhe. Das gibt es rezeptfrei in der Apotheke und ist ein pflanzliches Produkt. Hilft genau dort, wo du deine Probleme hast. Es gibt dir deine innere Ruhe zurück und lässt dich somit auch wieder besser schlafen. Schau einfach mal bei www.innere-stärke.info vorbei und hol die nähere Infos zum Thema.

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