Amalgam oder Kunststoff - Zahnfüllung

Welche Füllung habt oder würdet ihr nehmen?

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    • (1) 24.08.17 - 03:33

      Hallo

      In 2 Monaten kommt meine provisorische Füllung raus und soll dann endlich nal durch was langlebigeres ersetzt werden.

      Ich hab seit Ewigkeiten keine Füllung mehr im Backenzahn benötigt und war daher über die Frage welche Füllung denn darein soll verwubdert.

      Standart sei wohl noch immer Amalgam.... ich dachte das wird wegen dem Quecksilber garnicht mehr gemacht. Naja hab ich mich wohl getäuscht.

      Ich hab vor 3 jahren am 2. Schneidezahn eine füllung bekommen weil mir da was hinten weggebrochen war. (War allerdings der notfallvertretungsarzt weil mir so ein scheiß immer an feiertagen passiert) da wurde ich garnicht nach der art der füllung gefragt. Der hat einfach was da dran gemacht mit einem blaulicht gehärtet, geschliffen. Der schiene angepasst und fertig. Nie waren kosten oder andere möglichkeiten im gespräch.

      Probleme hab ich mit der füllung bisher nicht gehabt.

      Joar jetzt steht wie gesagt eine füllung im backenzahn an er fragte ob ich mir scjom gedanken gemacht hätte und als ich fragte was für möglichkeiten es gebe wurde mir gesagt die krankenkasse übernimmt die amalgamfüllung und das sei beim Bckenzahn auch noch das häufigst verwendete.

      Es gibt aber auch die möglichkeit was zuzuzahlen und dann wäre kunststoff keramik gold etc möglich.

      Keramik und gold kommt aus finanziellen gründen nicht in frage.

      Nun schwanke ich zwischen amalgam kostenlos und kunststoff ca. 80€ für den besagten zahn....

      Ich habe aus meiner kindheit noch 2 weitere backenzähne mit amalgamfüllungen. Probleme hab ich so keine aber der srändige metallische geschmack nervt halt schon öfters.

      Er meinte kunststoff sei nicht so langlebig wie amalgam und die chance das sich da schneller karies bildet sei auch gegeben. Der zahn wird in mehreren etappen gefüllt und gehärtet aber die füllung schrumpft jedes mal und wird bei der weiteren etappe wieder aufgefüllt. Bei der letzen etappe könnte in dem "schlitz" eher karies entstehen als in einer durchgänigen füllung. Natürlich wird die vorige füllungsschicht "angerauht" das sich beide etappen möglichst effektiv verbinden aber es ist halt keine 100% zusammenhängende masse.

      Hmm ich bin hin und her gerissen. Der geschmack und das quecksilber schreckt mich ja etwas ab. Andererseits stehen mir bald dank dauerübelkeit und inzwischen magensäure erbrechen noch einige zahnärztliche behandlungen bevor.

      7 meiner zähne sind wohl mitten im zahnschmelzabbau.

      Das wird finanziell vermutlich nicht ganz ohne werde.

      Zudem hab ich keine lust das der zahn in 2, 3, jahren schon wieder, dann wegen karies behandelt werden muss weil die füllung halt aus "mehreren Teilen" besteht.

      Karies hatte ich da übrigens nicht es hat sich einfach eine alte füllung verabschiedet.

      Empfohlen hat der zahnarzt auch wegen der reststabilität der seitenwämde dieses zahns die kostenlose amalgamfüllung...

      Stimmt doch mal bitte ab wie ihr euch entschieden habt oder entscheiden würdet.
      Ich hab zwar noch knappe 8 wochen. Aber dennoch beschäftigt mich das.

      Achso die KK würde auch zement zahlen allerdings sei das wohl nicht langlebig und mir ständigen kontrollen wegen abrieb verbunden.

      Daher kommt zement nicht in frage.

      Danke euch und LG

      • Mich wundert es das Amalgam überhaupt noch verwendet wird?! Ich hab selbst meine Ausbildung beim Zahnarzt begonnen und auch wenn ich später gewechselt bin ins Büro, hab ich bei (auch danach als Bürokauffrau) 3 Zahnärzten gearbeitet -KEINER verwendet mehr Amalgam... im Gegenteil wenn es vorhanden ist und z.b. durch ne Wurzelbehandlung etc. die Füllung entfernt werden muss und erneuert wird eigentlich standardmäßig zu Kunststoff gewechselt. Jedes Füllmaterial hat seine Tücken. Aber Amalgam wird in modernen Praxen eigentlich gar nicht mehr verwendet einfach weil man mittlerweile festgestellt hat, das Quecksilber nicht gerade gut für die Gesundheit ist und Amalgam hat als wesentlichen Bestandteil Quecksilber enthalten - und das gilt als der gesundheitsgefährlichste Teil des Materials auch wenn nur zu bis zu 3 % enthalten. Quecksilber ist hochgiftig und gibt kontinuierlich dieses Gift an den Körper ab - über JAHRE.

        Erstmal würde mich interessieren warum du eine PROVISORISCHE Füllung hast. Provisorische Füllungen kenne ich eigentlich nur im Zuge einer Wurzelbehandlung. Kariesbehandlung wird in der Regel direkt abschließend permanent gefüllt. Hattest du ne Wurzelbehandlung ist ne Amalgamfüllung genauso blödsinnig. Nach ner Wurzelbehandlung bekommt man gewöhnlich direkt nen Kostenvoranschlag für die KK bzgl. ner Kronenweiterbehandlung. Denn ein wurzelbehandelter Zahn ist Tot und damit allgemein MÜRBE und kann jederzeit brechen. Passiert das und der Bruch geht bis zur Wurzel runter, kann man nur noch ziehen und entweder Implantate setzen oder ne Zahnprotese anfertigen lassen. Um das zu vermeiden wird direkt ein HKP (Heil- und Kostenplan) erstelllt und binnen eines Halbjahres weiterbehandelt. Dazu wird der Zahn bis auf einen Stumpf abgeschliffen und bekommt eine Krone.

        Hatte man eine Kariesbehandlung (frag ich mich immernoch was dann das Provisorium sollte?) kann man Keramik, Kunststoff oder Amalgam einsetzen. Das hochwertigste und auch gleichzeitig teuerste ist, ist Keramik. Amalgam verwendet man aufgrund der Quecksilberbelastungen eigentlich nicht mehr (ich war auch in der Berufsschule und hab einige Freundinnen die immernoch aktive Helferinnen sind) und ich kenne keine Praxis die tatsächlich noch Amalgam einsetzt. Durch die enthaltenden Schwermetalle (neben Amalgam auch Zink, Kupfer und Silber) ist längst nachgewiesen, dass viele Krankheiten aufgrund dieses Materials später resultieren. https://equapio.com/gesundheit/amalgam/

        Klar Keramik ist nicht so stabil wie Amalgam und neigt zum arbeiten, weshalb es manchmal einige Wochen dauern kann, ehe sich ein mit kunststoff gefüllter Zahn wieder beruhigt. Aber Amalgam ist gesundheitsgefährlich und daher wird es in seriösen modernen Praxen wo sich die Ärzte immer auf den neusten Stand der Wissenschaft halten und ihr neues Wissen auch umsetzen gänzlich nicht mehr verwendet.

        Auf gar keinen Fall Amalgam... ich zahl auch je nachdem wie viel Flächen benötigt werden - je Fläche 30 Euro zuzahlung. Was mich bei meiner größten Füllung (einer dreiflächigen) regulär 90 Euro gekostet hätte, ich aber "nur" 60 hab zahlen müssen weil mein Zahnarzt mein alter Chef ist und ich genau wie bei meiner Wurzelbehandlung meist eine Fläche bzw. Wurzel weniger berechnet bekomm als es tatsächlich ist.

        • Ach ich hab jetzt erst gelesen, dass dir ne Füllung flöten gegangen ist. Allerdings check ich auch da nicht warums da erst ein Provisorium gab?

          Nun ja... ich weis zwar auch das ich ne Seite verlinkt hab, die allgemein sehr übertrieben und teils nicht bewiesene Dinge mit Dingen vermischt die wirklich bewissen wurden. Aber im Punkto Amalgam haben sie in großen Teilen wirklich recht. Es gibt atequate Alternativen zu Amalgam und von demher sollte man es meiden sich Quecksilber dauerhaft in den Körper einzupflanzen wenn man es vermeiden kann. Was nämlich wirklich und wahrhaftig der Wahrheit entspricht ist das 70% der eigenen Gesundheit vom Kiefer ausgehen. Jeder Zahn hat ne Querverbindungen zu bestimmten Organen, Stoffwechsel etc. wenn man da Quecksilber einbaut hat das oft andere Folgen... auch wenn man nicht gleich krebs kriegen wird davon... aber es belastet den Körper.

          Nebenbei ist es auch schwierig so - wenn von Nöten MRT Aufnahmen machen zu lassen, Weil Metalle sind bekanntermaßen magnetisch und ein MRT ist irgendwie nix anderes als ein riesengroßer XXL Magnet. Im schlimmsten Fall zieht es einem da die Füllungen heraus oder es sprengt den Zahn, alles schon vorgekommen. Auch wenn das nicht passieren muss. Die haben bei mir ja schon bei nem CT (was nicht wirklich was mit Magneten zu tun hat) rumgeeiert weil ich mein damaliges Ohrpiercing nicht entfernt bekommen hab.

          • Hallo

            Das provisorium wurde gemacht weil ich schwanger bin und eine zahnfleischentzündung habe.

            Die füllung wurde rausgebohrt wegen der schmerzen ein medikament reingegeben und alles provisorisch gefüllt mit so einem zementgemisch.

            6 wochen später sollte eine allgemeine kontrolle gemacht werden. Und eg dieser zahn gefüllt werden.

            Kontrolle wurde gemacht. Entzpndubg war weiter vorangeschritten und die zahnschmerzen noch nicht dauerhaft weg. So wollte er das provisorium nach möglichkeit bis zur geburt drin lassen das der zahn sich erstmal beruhigt.

            Er meinte wenn er immer weiter dran rundoktort dann kommt das zah fleisch und auch die zahnsubstanz nicht zur ruhe.

            Da ich mit dem provisorium klar komme ist das noch drin.

            Zahnschmerzen hab ich nach wie vor noch immer. Nicht durchgänig aber ständig. Allerdings ein ziehen kein pochen. Sonst hätte er den zahn direkt wohl wieder aufmachen müssen...

            Naja jedenfalls entbinde ich in ca 4 wochen und in 8 wochen sollte mein zahngleisch wohl wieder besser sein so das man sicher gehen kann das meine zahnschmerzen nicht von der zahnfleisch entzündung ausgehen.

            Sollten dann noch schmerzen sein wird zunächst ein röntgenbild gemacht und geguckt ob da mehr ist als vermutet und sind die schmerzen weg wird der zahn ahlt zugemacht.

            Also ich hab bei 4 zahnarztpraxen angerufen die hier in der nähe sind. Alle verwenden amalgam. Und als ich bei der kk anrief und fragte sagten sie sie wprden auch nur amalgam übernehmen. Praxen die das nicht verwenden würden müssten dann (wenn man die kosten nicht selbst tragen wilm oder kann) dauerhaft so ein provisorium reingeben.... das kanns ja aber auch nicht sein oder.

            Im mrt war ich lfter schon meine amalgamzähne sind noch heil. Aber nach den neuen erkenntnissen ist es mir eben nicht geheuer.

            Die letzte backenzahnfüllung bekam ich mit 12 odet so da war das noch üblich.

            Danke für den link das les ich mir in ruhe heute abend durch.

            LG

        Weil mein Zahnarzt aufhörte, war ich danach auf der Suche. In 5 Zahnarztpraxen wird noch Amalgam verwendet, weil das die Krankenkasse übernimmt.

        Kunststoff oder andere Materialien haben 3 davon nur auf Nachfrage angeboten und mit der Betonung, dass es zuzahlungspflichtig ist. Weiters versuchten sie mich von den Vorteilen von Amalgam zu überzeugen - Haltbarkeit und zahlt die Krankenkasse.

        Da ich selbst Amalgam ablehne, habe ich weiter gesucht und nur EINEN Zahnarzt gefunden, der das nicht einsetzt bzw. der direkt auch ohne Amalgam berät.

        Erschreckend aber wahr. Auch von Freunden hörte ich, dass deren Zahnärzte zu Amalgam raten oder anderes gar nicht erst anbieten (entsprechend habe ich diese Praxen direkt ausgeklammert bei der Suche).

        Was ich nicht verstehe, ist, dass es noch von Krankenkassen zuzahlungsfrei übernommen wird, während anderes Material teurer ist. Zählt da wirklich nur die Haltbarkeit und nicht die Gesundheit in anderen Bereichen auch? :-(

        • Echt jetzt.... ich kann mir nicht mal vorstellen das das Regionale Ursachen hat. Amalgam wird von modernen Praxen wirklich nicht mehr verwendet. Die Ärzte sind auf dem neusten Stand was die Folgen angeht und nutzen schlicht und ergreifend nicht mehr. Ich lebe in München und ich kenne keinen mehr der heute ernsthaft noch Amalgam eingesetzt bekommen hat (so in den letzten 10 Jahren) - die wo welche haben, wie meine Mutter, haben noch Altbestand im Mund. Aber auch meiner Mutter ist schon ne Amalgamfüllung rausgeflogen und diese wurde durch Kunststoff ersetzt. Es gibt allerdings tatsächlich Patienten die vertragen kein Kunststoff. Mein Ex-Chef und eigener Zahnarzt (und nicht nur der auch viele Kollegen von ihm die ich kennengelernt habe oder auch frühere Praxen wo ich gearbeitet habe oder spätere) verwenden es schlicht und ergreifend nicht mehr. Letzlich kann aber der Zahnarzt nichts dafür, wenn er sich weigert schlechte Lösungen umzusetzen - nur weil die KK lieber das billigste bezahlen wollen und letztlich draufzahlen weil es langfristig andere Folgen hat (die auch wirklich erwiesen wurden - deswegen ist es unter Ärzten extrem Oldschool und out). Der Böse ist damit nicht der Arzt sondern die KK. Allerdings kannst du mal bei unterschiedlichen Ärzten Kostenvoranschläge einholen was Behandlungskosten angeht. Denn Zuzahlungsbeiträge sind von Arzt zu Arzt vollkommen verschieden. Hängt auch von den Umlaufkosten ab die einzelne Ärzte haben aber auch wie viel Geld er gerne extra verdienen will an der Behandlung. Die Zuschüsse der Kasse bleiben gleich, egal was der Arzt individuell veranschlagt. Wenn der für SICH beschließt das ne Kunststofffüllung z.b. 100 Euro kostet, die Kasse ist aber nur bereit 30 Euro dazu zugeben dann zahlt man in der Praxis 70 Euro dazu. Andere Ärzte verlangen aber vielleicht nur 80 Euro, was dann abzüglich der 30 Euro Kassenübernahme dann 50 Euro Zuzahlungen sind. Mein Chef ist die letzten Jahre um einiges teurer geworden, auch wenn ich Rabatte hab als Exmitarbeiterin. Wo ich 2006 da gearbeitet hab hat ne z.b. ne PZR noch 63 Euro gekostet, jetzt kostet sie regulär etwas über 90 Euro. Füllungen hab ich einst pro Fläche 40 Euro zugezahlt... jetzt sind es 50. Gibt sogar Ärzte die verlangen noch mehr. Sprich man kann auch Geld sparen, wenn man Preise vergleichen lässt.

          Ich musste zuletzt auch 140 Euro für ne Wurzelbehandlung zahlen... dabei wurde mir schon ein Kanals nicht mal berechnet sonst wären es 210 Euro gewesen. Warum? Weil er seine Praxis modernisiert hat und mit nem Gerät arbeitet, welches nur eine Vorher und eine Abschlussaufnahme (Röntgen) benötigen... damals als ich noch da gearbeitet hab mussten die Patienten mit den Feilen in den Zähnen steckend gefühlte 100 mal zwischengeröntgt werden um zu kontrollieren ob er wirklich bis zur Spitze gekommen ist. Jetzt arbeitet er mit so nem Gerät das Pipst wie ne Einparkhilfe und damit anzeigt ob er bis ganz runter gekommen ist oder nicht. Diese Gerätkosten werden dann auf Zuzahlungen umgeschlagen. Ich hab gar nicht mehr die Option bei ihm das auf Oldschool-Art machen zu lassen weil er das schlicht nicht mehr anbietet, ist ihm zu aufwendig und belastet den Patienten unnötige häufig mit Röntgenstrahlen. Und genauso ist es mit Amalgam. Er bietet es wie viele seiner Kollegen schlicht und ergreifend gar nicht mehr an. Ich kenne auch keien Zahnarzthelferin (hab 5 im Freundeskreis die alle in unterschiedlichen Praxen arbeiten und 2 davon auch schon einige male gewechselt haben) die überhaupt noch weis wie man Amalgam anmischt und vorbereitet. Auch in der Berufsschule wurde das schon 2006 nicht mehr im 1. Jahr beim Thema Füllmaterialien und wie man sie vorbereitet, was es gibt und worauf man achten muss groß thematisiert. Wir wussten alle was Amalgam ist am Ende des Unterrichts, aber da es schon länger nicht mehr empfohlen wird und selten praktiziert (zumindest im Raum München) wurde das anmischen davon gar nicht mehr im Lehrstoff aufgenommen.

          Aber vielleicht ist das echt ne Reginoale Sache... obwohl ich immer dachte das Bayern als letztes auf Neuheiten aufspringen egal um was es geht... in Gesundheitsdingen scheint das eher umgekehrt der Fall zu sein. #hicks

          Ah ok dann kann ich die Provisorische Lösung natürlich verstehen... ich wusste natürlich nicht (oder hab es überlesen) das du Schwanger bist - das hatte ich als Option gar nicht im Kopf. :-D

          Ganz ehrlich ich würde die Zuzahlung leisten auch wenns weh tut im Geldbeutel. Amalgam ist gesundheitsschädlich und kann (alles was schädlich gilt ist meist nur ein KANN und kein MUSS) sogar ungeborene schädigen. Gut Quecksilber ist auch in Impfungen drin und in Meeresfrüchten. Aber auf letzteres habe ich z.b. während der Schwangerschaft drauf verzichtet und auch impfen hätte ich mich schwanger nicht gelassen. Aber für das Impfen außerhalb der Schwangerschaft und das von Kindern - gibts einfach noch keine Alternative. Wenns den Impfstoff auch ohne Quecksilber als Lutschpastille gäb und das ebenso effizient wäre - würde ich natürlich zu dem Mittel greifen. Aber hier gibts leider keien Alternative aufm Markt und das Risiko was den Krankheiten anhaftet ist um ein vielfaches höher was Komplikationen betrifft als es Impfungen je sein könnten. Zumal sich Quecksilber insofern es nicht wie ne Füllung im Körper verbleibt auch wieder abbaut - auch wenn nur seeeehr langsam. Für Zahnfüllungen gibt es alternativen. Kunststoff oder Keramik bzw. Provisorische Lösungen aber wie der Name schon sagt ist das nix halbes und nix ganzes. ;-)

          • Schwanger ist die TE ;-)

            ich selbst bin schon seit Jahren gegen Amalgam.

            Der Zahnarzt bei dem ich bis vor 5 Jahren war, hat mich immer aufgeklärt: Zuzahlung kostet xy pro Füllung, Amalgam zuzahlungsfrei. Einfach um es zu wissen. Amalgam hätte er nur auf Patientenwunsch eingesetzt.

            Danach war/bin ich auf der Suche. In den Paxen wie beschrieben, habe ich dann selbst! nach Alternativen gefragt. 2 von 5 haben sich geweigert anderes als Amalgam zu verwenden, 3 von 5 haben auf Nachfrage immerhin reagiert.

            Das Alter der Ärzte sehr unterschiedlich, teilweise auch recht neue Praxen dabei. Eine hat erst vor zwei Jahren den Standort gewechselt und ihr Personal erweitert.

            Von den Folgen von Amalgam weiß ich schon seit ca. 20 Jahren. Zumindest hat meine Mutter meinen damaligen Zahnarzt schon darauf angesprochen, der NUR Amalagam oder Gold verwendete und den ich mit 18 Jahren sofort den Rücken zukehrte.

            Entsprechend entsetzt-überrascht bin ich immer wieder, wenn es heute noch häufig vorkommt.

            Da ich ja sowieso jährlich zur Vorsorge muss/sollte, habe ich so die Chance genutzt mir verschiedene Praxen anzuschauen und eben auch nachzufragen.

            Behandlungsmethoden, Behandlungsdauer, Füllungen, Zuzahlungen

            Selbst zahle ich lieber etwas mehr dazu, als dass ich unnötigen Schmerzen ausgesetzt bin.

            Allerdings eine Praxis fiel sofort raus: "also da müssen ALLE Füllungen komplett erneuert werden, weil man die nicht so gut auf dem Röntgenbild sieht. Den Termin machen Sie am besten noch im Dezember, weil im Januar kommen ganz viele und bringen das Weihnachtsgeld zu uns, da werden Sie dann keinen Termin mehr bekommen" #schock #schock

            schwarze Schafe gibt es überall, der hat mich nicht wieder gesehen.

            Hier ist es wirklich nicht einfach einen Zahnarzt zu finden. Die in den umliegenden größeren Städten haben oftmals Aufnahmestopp und die Hinfahrt wäre schon zeitaufwendig.

            Immerhin einer ist hier erreichbar, der auf Amalgam verzichtet.

            Dein Beitrag ist sehr hilfreich, werde einiges sacken lassen und auch beim nächsten Zahnarztbesuch mitnehmen bzw mich da mal mehr schlau machen. Jetzt habe ich ja ein paar Infos, die ich hilfreich finde #danke

    Hallo,

    Ich lasse mir inzwischen bei meinen Füllungen wieder Amalgam einsetzen. Zum einen halten die Füllungen bei mir länger mif Amalgam , zum anderen habe ich mit Kunststoff mehr Probleme. Besonders bei tiefen Füllungen hatte ich über Wochen einen Schmerz weil der Kunststoff die Nerven reizen kann.
    Einen Metallgeschmack habe ich nicht. Der kann vielleicht bei dir davon kommen dass die Füllung zu alt ist.

    Viele Grüße geli

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