Erfahrungen mit Schlaflabor?

    • (1) 22.09.17 - 11:56

      Hallo!
      Vielleicht kennt ja die eine oder andere auch das Problem, ich habe eigentlich immer schon einen leichten Schaf gehabt, aber seit geraumer Zeit wird das mit dem Schlafen immer schlechter, ich schrecke sehr leicht hoch auch bei den geringsten Geräuschen und schlafe kaum durch, bin am Morgen dann immer sehr fertig und kaum ansprechbar, irgendwie kann das so auch nicht weiter gehen. Jetzt habe ich mal überlegt man könnte sich das doch in einem Schlaflabor ansehen, aber wie kommt man dazu, was sind die Voraussetzungen, Überweisung vom Hausarzt?
      Habt ihr sowas schon mal gemacht und Erfahrungen wie denn das abläuft? Ach ja und wenn jemand Tipps hat für den Wiener Raum, gerne!

      • Hallo,

        ich war letztes Jahr in einem Schlaflabor, da ich kurze Atemaussetzer in der Nacht habe.

        Ich habe meinem Hausarzt geschildert, das ich schnarche und mein Mann sagt, dass ich Atemnaussetzer hätte.
        Mein Hausarzt hat mich dann zu einem Pneumologen (Lungenfacharzt) überwiesen.

        Der hat mir dann so ein tragbares Messgerät für zuhause mitgegeben.
        Das habe ich nachts angelegt und am nächsten Tag wieder zum Lungenfacharzt zurückgebracht.
        Der Arzt hat die Ergebnisse dann gleich ausgewertet und mir eine Überweisung für das Schlaflabor, das bei uns in Krankenhäusern ansässig ist, mitgegeben.

        Mit denen hab ich dann einen Termin vereinbart und habe dort 2 Nächte verbracht. D. h. ich habe abends um 20.00 Uhr "eingecheckt", bin verkabelt worden, habe dort übernachtet und durfte morgens um 6.00 Uhr nach Hause bzw. bin ich danach gleich zur Arbeit gefahren.
        Das gleiche Prozedere dann nochmal am Abend bis zum nächsten Morgen.
        Die Ergebnisse und die weitere Behandlung hab ich dann mit meinem Pneumologen besprochen.

        Vielleicht hilft Dir das ein bißchen weiter.

        LG
        Lisa

      Wenn du in Österreich lebst ist doch die Prozedur der Anmeldung evtl. eh anders?
      Ich war im Schlaflabor wegen Verdacht auf Narkolepsie, der sich allerdings nicht bestätigt hat. Meine Synkopen hatten andere Ursachen. Ich war stationär in der Neurologie und wurde dann für eine Nacht und einen Tag ins Schlaflabor geschickt.

    Hey alarmaaa,
    solche Schlafstörungen können ganz schön belastend sein und ich finde es gut, dass du etwas dagegen unternehmen möchtest. Meiner Schwester ging es so ähnlich, sie hat nicht durchschlafen können und es wurde immer schlimmer, je mehr Zeit verging. Sie hatte dann Konzentrationsprobleme bei der Arbeit, oftmals Kopfschmerzen und natürlich auch ganz schön schlechte Laune. Sie hat sich dann glücklicherweise an ein Schlaflabor gewendet und wurde mal untersucht. Sie hat 2 Nächte da verbracht und mittels bestimmter Geräte wurde ihr Schlaf – Wachrythmus bemessen. Bei ihr wurde dann diagnostiziert, dass die Ursache ihrer Schlafstörungen psychischer Natur ist. Sie ist ein sehr gestresster, nervöser Mensch, sie zerbricht sich über alles und jeden den Kopf, vor allem in ihrem Job als Sozialpädagogin. Mit einer Entspannungstherapie hat sich ihr Problem sehr gebessert. Momentan schläft sie wieder gut, soweit ich das weiß. Wir wohnen übrigens auch beide in Wien, sie war im Schlaflabor des Rudolfinerhauses, einem Privatspital im 19. Bezirk. Vielleicht sagt dir das ja was, das ist ziemlich bekannt. Ich glaube nicht, dass man da eine Überweisung des Hausarztes benötigt, aber du kannst ja sicher mal da anrufen, da wird man dir bestimmt Auskunft geben! :-)

    • Danke Dir, kannst du sie denn auch nochmals fragen wie ihr denn das Krankenhaus gefallen hat? Ist aber doch ein privates, oder? Kann denn da jeder hin?

      • Hey, also ihr hat das Spital sehr gefallen. Das Personal war freundlich, ihr wurde alles ganz genau und leicht verständlich erklärt. Sie hat außerdem erwähnt, dass die Atmosphäre im Haus eine sehr entspannte ist und man sich wirklich Zeit für sie genommen hat. In ein Privatspital kann jeder kommen. Man zahlt die Untersuchung selbst, oder die Zusatzversicherung übernimmt das, wenn man eine hat. Aber der Vorteil ist, dass man wirklich toll betreut wird.

        • Danke Dir, ja die Gesundheit soll einem das eben wert sein, das denke ich mir auch auf jeden Fall. Gut aber zu wissen, dass man das kann, noch eine Frage, könnte man dort im Haus direkt auch weiterverwiesen werden in Falle einer Diagnose, also verfügen die über mehrere Abteilungen?

          • Hey, das ist eine gute Frage. Soweit ich das weiß, ist das Haus für mehrere mögliche Diagnosen für Weiterbehandlungen ausgestattet. Abteilungen gibt es sogar einige. Ich würde dir empfehlen, einfach mal auf die Homepage zu schauen und dich ein bisschen durchzuklicken. Was du auch machen könntest, wäre, mal anzurufen und dir das alles am Telefon erklären lassen! :-)

            • Ja himbeermarmelade, das habe ich auch gemacht, und die waren sehr nett und freundlich und haben mir das alles erklärt, das alles in einander greift, verschiedene ÄrtzInnen und dass man da durchaus weiterbegleitet wird.

              • Hallo, also das klingt ja wunderbar! Freut mich, dass das Gespräch positiv war. Dann nehme ich an, dass du dir dann demnächst mal einen Termin ausmachen wirst? Wenn ja, wünsche ich dir auf jeden Fall, dass dein Problem dadurch gelöst wird!

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