Unfall

    • (1) 23.09.17 - 12:21

      Hallo ihr Lieben ich bin etwas verzweifelt.
      Mein Mann hatte einen Arbeitsunfall er ist war Dachdecker.
      Nun wurde er an der Schulter operiert und schon zwei Chirurgen meinten das er den Beruf nicht mehr ausüben kann da der Arm eingeschränkt bleibt ...
      Nun hatten wir am 4.9. Einen Termin wo ein Physiotherapeut der Mensch von der BG und jemand der für die Eingliederung in den Beruf zuständig ist . Der behandelnde Chirurg war auch dabei.
      Ich kam mir irgendwie verarscht vor es hieß am Anfang man könne sich aussuchen in welcher Klinik er eine reha macht dem war nicht so dann die Entscheidung ob stationär oder ambulant ...mein Mann entschied sich für ambulant was dem Herren von der bg schon mal gar nicht passte denn laut seinen Aussagen wäre Familie und zudem noch Kinder nur Ballast
      Ich war echt erschrocken und stink sauer.
      Naja der Chirurg meinte mein Mann könne seinen Beruf als Dachdecker nicht mehr ausüben darauf hin der Herr von der Bg schroff das werden wir ja mal sehen...ich war wie vorm Kopf gestoßen...wie unmenschlich ist das denn weder hört man und zu noch dem Chirurgen ....
      Die Op ist jetzt genau 7 Wochen her und er bekam auch Physiotherapie...
      Nun muss er die Reha machen ab dem 26 .9. 17 dann wollen sie weiter schauen .
      Meine Angst ist halt das sie alles auf biegen und brechen herstellen wollen und mein Mann sich allem fügen muss .
      Das kann doch alles nicht sein er hat doch auch Rechte und es ist doch auch seine Entscheidung alles wird aber als Befehl ausgesprochen...
      Wer hat denn schon Erfahrung mit der BG..
      Ich habe mich zwar bei Freunden und Verwandten erkundigt und da waren die Aussagen nicht gerade positiv also lass ich im Internet und auch da mehr negatives als positives und auch über die Reha Maßnahmen negatives....
      Ich habe echt Angst und bin völlig unsicher .
      Wer kann mir helfen ?? 😣😣

      • 7 Wochen ist für eine Schulter-OP doch noch gar keine Zeit.

        Ich weiß von einem Schulterunfall, da musste die betreffende Person monatelang Schmerzmittel nehmen, so schwer war die Verletzung. Ja, da ist eine Einschränkung geblieben. Aber das sieht man erst im Laufe der Zeit, wie es heilt und was zurückbleiben wird.

        Da es ein Arbeitsunfall war, muss die BG einspringen. Aber die möchte natürlich genau prüfen, ob Langzeitfolgen bleiben und ob es zu einer Berufsunfähigkeit kommt oder nicht. Schließlich soll die BG die eingezahlten Gelder gut verwalten. Würde sie leichtfertig damit umgehen, würde das niemandem nutzen.

        Ich sehe jetzt kein wirkliches Problem. Der Chirurg hat eine schlechte Prognose gegeben und die BG möchte jetzt keine endgültige Beurteilung akzeptieren. Ganz normaler Vorgang. Oft hört man sich doch auch erst die Meinung mehrerer Ärzte, bevor man eine schwerwiegende Entscheidung trifft. Warum nicht auch hier? Es geht hier um hohe Kosten, und es muss die Frage geklärt werden, ob die Kosten vermieden werden können oder nicht. Und wenn dein Mann nach 1 Jahr wieder als Dachdecker arbeiten kann, warum denn nicht? Der Beruf ist gefragt und gut bezahlt.

        Dein Problem ist, dass deine Nerven blank liegen, dass du von der Aussage deines Mannes verletzt bist und deine emotionale Krise dir die sachliche Sicht auf die Dinge versperrt.

        • Ja die Op ist erst 7 Wochen her der Unfall jedoch war Ende April...
          Klar liegen die nerven blank so wie bei meinem Mann und auch mir ..ob man darüber glücklich sein kann das es über die bg läuft ist Ansichtssache ...
          Es nervt wenn man permanent gesagt bekommt macht dies und das und dieser Umgang ist nicht normal ...
          Sicherlich möchte ich das es meinem Mann wieder gut geht aber muss dann alles leiden ..wenn ich schon höre mal schauen was am 1.11 .ist und sollte es nicht besser werden gäbe es ja noch ne Op Möglichkeit wird mir schlecht ...mein Mann sagte auch schon das eine weitere Op nicht in Frage kommt da meinte der Herr das werden wir ja sehen wenn die was bringt warum nicht...nicht normal finde ich ...
          Da kann man ihn ja nicht zwingen ...
          Wir haben in der Zeit schon einige Ärzte durch ....

          • Der Ton scheint nicht gut gewesen zu sein - auf allen Seiten, euch eingeschlossen.

            Ein Unfall ist immer unangenehm, oft sehr schlimm. Man muss nun das Beste draus machen, und die besten Konditionen habt ihr immer noch mit der BG.

            Aber auch hier gilt: so wie man in den Wald hineinschreit, .....

            • Ich bin von Haus aus immer freundlich erwarte das dann aber auch von anderen .
              Und wenn man dann fragen hat erwarte ich auch eine Antwort nur das kam nicht sondern nur ne Gegenfrage.
              Das man positiv mitwirken sollte ist ja klar aber bestimmt nicht alles auf biegen und brechen.
              Nun macht er ja die angeordnete ambulante Reha weil die Heilung nicht schnell genug geht laut dem Herren der BG. Es ist 7 Wochen her die Op
              Mit dem Spruch " da sie keine stationäre Rehe wollen müssen sie zu sehen wie sie hier her kommen und die Fahrtkosten werden nicht erstattet "darf er das so sagen ? Denn schließlich hieß es ja von dem Herren entweder stationär oder ambulant !!!!
              Aber dann zu sagen ach der Beruf wird schon wieder finde ich an den Haaren herbeigezogen..
              Letztendlich muss mein Mann wissen und spüren inwieweit sein arm noch geht oder auch nicht .wenn er dann sagt er möchte keine zweite Op sollte das auch respektiert werden nur scheint das der Herr nicht zu hören und das macht mich sauer kann er ihn zu ner zweiten Op zwingen ?? Muss er alles in der Reha machen auch wenn er starke Schmerzen hat denn es heißt ja bis zum Schmerz und nicht drüber hinaus??? .denn woher möchte der Herr wissen wie es ihm geht?? Sorry etwas durcheinander hoffe ihr steigt durch ...
              Ich möchte halt nur das es ihm besser geht

      Die Aufgabe der gesetzlichen Krankenkasse ist die Wiederherstellung der Gesundheit oder Besserung des Zustands (laut Sozialgesetzbuch V). Die Aufgabe der Berufgenossenschaftlichen Versicherung ist die Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit, daher sind die Versicherungsleistungen der BG deutlich umfangreicher (Reha, Wiedereingliederung, Umschulung, Rente etc). Das ist für Euch sehr gut.
      Die BG hat stellt gewissen Anforderungen an ihre Vertragskliniken, daher kann man sich die Klinik nicht frei aussuchen.
      Seid froh dass ihr in diesem Versicherungs verfahren seid, auch wenn der Ton evtl. blöd war, das tut mir leid für Euch. Die Regeneration bzw. endgültige Beurteilung der Arbeitsfahigkeit im Beruf kann bei einer Schulter Verletzung bis zu einem Jahr dauern. Bewertungen im Internet über Krankenversicherungen und Ärzte würde ich nicht sonder beachten, da meistens Leute schreiben sie mit irgendetwas unzufrieden sind. Drücke Euch die Daumen, liebe Grüße!

    • Ich kenne mich damit gar nicht rechtlich aus, aber eine Freundin ist aus großer Höhe auf die Schulter gestürzt und das war ziemlich schwer verletzt. Das hat ein jahr gedauert, bis es wieder okay war. Also lieber etwas Geduld haben. Gute Besserung!

      Sei froh, dass das alles über BG läuft. Dein Mann hat so viel mehr und viel länger Therapien als über die Krankenkasse. Bei der Krankenkasse gibt es nach Katalog eine gewisse Menge an Anwendungen . Was danach nicht gut ist - Pech gehabt. Wenn man dann nach einer gewissen zeit nicht arbeiten gehen kann - Pech gehabt. Bei der BG geht es darum, die Berufsfähigkeit wieder zu erlangen, egal wie lange Therapien benötigt werden. Seid froh darum. Auch BG Kliniken haben viel mehr Geld zur Verfügung also normale Kliniken, können also viel mehr machen, als normale Kliniken. Seid froh!! Ihr habt den "Mercedes" und nicht nur den "Opel". Auch in Bezug auf Langzeit-Folgeschäden seid ihr über die BG gut abgesichert. Und dass ihr nicht immer frei entscheiden könnt, ist aus BG-Sicht natürlich klar, denn Dein Mann soll ja wieder berufsfähig werden! Und das sollte auch Euer Ziel sein.
      Dass bei Euch die Nerven blank liegen, ist klar. Aber wir sind hier nicht bei "wünsch Dir was", sondern es geht um die Wiederherstellung der Berufsfähigkeit Deines Mannes! Und das kostet halt auch für Euch viel an Nerven und Geduld. Aber es ist gut, dass es bei Euch über die BG läuft, da habt Ihr eindeutig die bessere Versorgung!

      Kann doch vollkommen heilen. Mein Mann hatte auch einen Schulterblatt Bruch. Wurde genagelt und nach ein paar Monaten war alles wieder ok. Kann dein Mann denn umschulen? Hat er Lust dazu?
      Warum bist du so pessimistisch?

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