Schlimme Schlafstörungen - was hilft?

    • (1) 24.10.17 - 07:11

      Hallo,

      (ich bin 47 und seit über eine Jahr in den Wechseljahren.)

      ich kann keine Nacht mehr schlafen.
      Ich schlafen schon seit 16 Jahre keine Nacht mehr durch. Dies wurde aber immer schlimmer. Damals war ich meistens 1x die Nacht wach.

      Dies hatte sich gesteigert, sodass ich seit Anfang des Jahres oft 2x die Nacht wach war.

      Seit ein paar Monaten, bin ich fast jede Nacht alle Stunde wach.
      Das Problem ist, ich stehe außerdem eh jeden Tag um 04:50 Uhr auf, weil ich zur Arbeit muß. Meine Schlafenszeit ist sowieso schon nicht lange und diese paar Stunden schlaf ich dann nicht mal richtig oder so gut wie nicht.

      Ich lag die letzten zwei Nächste wieder wach und kann kaum noch aus den Augen gucken.

      Ich war auch schon beim FA und habe mir Hormone verschreiben lassen. Auch diese hab nichts geholfen.

      Alle "Mittelchen" helfen nicht.
      Ich bin körperlich und nervlich total am Ende und könnte nur noch heulen!

      Hat jemand ne Idee was man da machen kann bzw. was helfen könnte?

      Bitte keine Tipps wie "heiße Milch mit Honig" oder lüfte den Raum gut durch (ich schlafen bei 17 Grad)

      LG Dany

      • Hm,

        welche Tipps möchtest Du denn haben, wenn keine "Hausmittelchen"?

        Mir hilft eine regelmäßige Routine für einen tiefen Schlaf:

        - gesunde Ernährung mit viel Flüssigkeit am Tag
        - moderat Sport für ca. 20 Minuten ca. 1 Stunde vor dem Abendbrot
        - leichtes Abendessen fett- und kohlehydratarm
        - Lavendeltee jeden Abend zur Beruhigung und besserem Durchschlafen
        (Lavendel baut sich im Körper über den Zeitraum von ca. 2 Wochen auf und hilft, tiefe Schlafphasen leichter zu erreichen)

        zusätzlich in Phasen stärkerer Schlafstörungen:

        - kein Bildschirmlicht am Abend
        - Herr der Ringe Hörbuch (#rofl - da bin ich immer sofort weg)
        - kein Kaffee, auch nicht morgens
        - kein Zucker
        - Alltag und Stress unbedingt überdenken und auch mal eine Auszeit nehmen

        Wie sieht denn Dein Tag/Ernährung/Gewohnheiten so aus? Es hat ja nicht alles etwas mit der Menopause zu tun.

        Viele Grüße
        mari

        (3) 24.10.17 - 08:38

        Hast Du schonmal an körperliche und räumliche Störfaktoren gedacht?
        - viel Amalgam?
        - wenig Sport?
        - Strahlen von z.b. Radiowecker?
        - Metallbett?
        - Handy auf Nachttisch?
        - WLAN nachts an?

        usw

        Hmmm, nunja, auch ich weiß nicht recht, was Du hören möchtest.
        Der Arzt ist die eine Anlaufstelle. Der kann alle medizinischen Faktoren abklären und ggf. entsprechend behandeln.
        Wenn dort das Problem nicht gelöst werden kann, mußt Du schauen, was Du durch Deinen Lebenswandel beeinflussen kannst.
        Was könnten denn mögliche Auslöser der Schlaflosigkeit sein?
        Streß?
        Überbeanspruchung?
        Schlecht abschalten können?
        Gegen diese Sachen helfen gezielte Entspannungstechniken, Yoga und Autogenes Training. Kurse dazu werden von den Krankenkassen gezahlt oder bezuschusst.
        Streß solltest Du (sofern vorhanden) stark reduzieren.
        Sport ist ganz, ganz wichtig, um gut schlafen zu können. Die Bewegung sollte möglichst moderat und regelmäßig sein. Super wären 30-45 min jeden Tag, mindestens aber 3x pro Woche.
        Ernährung: Weizen und Zucker meiden, leichte, warme (!) Kost abends, nicht zu knapp vor der Schlafenszeit.
        Ein warmes Fußbad oder noch besser: warmes Bad (super sind Lavendel oder basische Zusätze).
        TV und Internet 1-2 h vor dem Schlafengehen meiden, lesen dagegen ist super.
        Atemübungen direkt vor dem Einschlafen im Bett (dazu reicht schon 5-10 mal kurz/kräftig einatmen, Luft kurz anhalten und laaaaaaaaaangsam ausatmen.)
        Keine Probleme mit ins Bett nehmen, lieber einen Stift und Block neben das Bett legen, um so alles aufzuschreiben, was einem noch durch den Kopf geht.
        Auch beruhigende Musik (Traummusik oder Musik mit leisen Naturgeräuschen) direkt vor dem Einschlafen können helfen.
        Im Zweifelsfall alle Tipps auf einmal ausprobieren. ;-)

      (6) 24.10.17 - 10:10

      Ja, das kenne ich auch....und es wir von Jahr zu Jahr schlimmer.

      Bei mir hildt nur eins, nämlcih etwas komplett anderes als immer bei Schlafstörungen geraten wird. Ich wäre das perfekte Versuchsobjekt für jeden Schlafforscher#rofl. Jder schüttelt über meine Methode den Kopf.

      Merke ich, das nachts nichts mehr geht, dann stehe ich rechtzeitig auf (alles andere würde mich wahnsinnig machen). Ich mache mir einen Kaffee mit Milch und Zucker, stelle die Gltze an und schaue eine bestimmte Serie. Nach ner halben Stunde werde ich schläfrig, das ist der Moment wo ich den Timer am TV auf 30 Minuten stelle und mich einkuschel. Und weg bin ich im Traumland, richtig tief. Nicht wirklich lange, aber dieser Schlaf reicht für mich aus. Manchmal räume ich auch etwas auf, sortiere Papiere.

      Ich weiß, das für jeden Menschen diese Vorstellung völlig absurd klingt, aber es funktioniert wirklich....zumindest bei mir.

      Was ich eigentlich damit sagen will, probier doch einfach mal Dinge aus, von denen jeder abrät. Hauptsache nicht im Bett bleiben und sich rumwälzen.

      • Hallo,

        so ungefähr macht es auch meine Mutter, die, seit ich denken kann, an massiven Schlafstörungen leidet.
        Meine Mutter steht auch nachts auf, wenn sie gar nicht mehr schlafen kann und sich nur rumwälzt, und macht sich ne Tasse Kaffee und isst ein Brot. Danach, so sagt sie, kann sie meistens einigermaßen schlafen.

        LG Sabine

    (8) 24.10.17 - 12:06

    Versuch es mal mit 47/11. Du atmest 11Minuten lang 4 Sekunden ein und sieben Sekunden aus. Das entspricht in etwa der Atmung im Schlaf (du kannst etwas rumexperimentieren, was sich für dich angenehm anfühlt. Ich atme eher 69/11, wichtig ist, dass die Ausatmungsphase länger ist als das Einatmen. Und atme schön entspannt tief in den Bauch).
    Effekt 1: Du kommst durch die Konzentration aufs Zählen und Atmen gar nicht dazu, dich zu ärgern, dass du nicht schlafen kannst, oder über irgendeinen Quatsch nachzudenken.
    Effekt 2: Du beruhigst über deine Atmung dein vegetatives Nervensystem und fährst dich runter.

    Sollte das nicht helfen, was ich nicht glaube, versuch mal dir bei youtube eine Vipassana-Meditation (z.B. einen Bodyscan) über Kopfhörer anzuhören und mitzumachen. Auch wenn es nicht Zweck solcher Meditationen ist, dabei einzuschlafen, funktioniert das ganz wunderbar.

    Ich hab dir mal beispielsweise eine verlinkt:
    https://youtu.be/TWg6yiP_Jbs

    Gute Nacht!!

    #winke Die Alltagsprinzessin

(12) 24.10.17 - 15:14

Was ist denn die Ursache?

Ist es, weil der "Kreislauf" schon chronisch ist?
Hast du Schmerzen?
Hast du Angst vor dem "du könntest wieder aufwachen"?

Was war denn damals der Auslöser? (falls du das noch weißt)

Hast du andere gesundheitliche Probleme? Bluthochdruck, Diabetis, Probleme beim Liegen, Schilddrüse usw.?

Könntest du dich mittags mal zwischendurch ausruhen?
Wenn ja, ist die Nacht dann schlechter?
Wenn nein, wie hältst du dann durch?

Schnarchst du oder hast andere Atemwegsprobleme?

Wenn du aufwachst, schläfst du dann schnell wieder ein oder bleibst du dann lange wach?

Manche wachen 20 mal pro Nacht auf, schlafen sofort wieder ein...
andere wachen 1 mal pro Nacht auf und schlafen dann erst wieder bei Wecker klingeln für 5 Minuten ein #schwitz
Daher meine Frage ;-)


Wie geht es dir, wenn du nachts aufwachst/wach liegst?
- hast du dann Angst
- zu viele Gedanken
- bist völlig übermüdet und kommst daher nicht mehr in den Schlaf
- ist die Hauptschlafphase vorbei und daher der leichtere Schlaf schwieriger

warst du mal in einem Schlaflabor?
Dort kann gemessen werden, wann du aufwachst, in welcher Schlafphase, wie die Schlafphasen bei dir verteilt sind, wie deine Atmung ist usw.

jeder braucht was anderes, daher ist es schwierig Tipps zu geben, so lange die Ursache nicht klar ist.
Ich schlafe nachts nicht, wenn mir zu kalt ist. Andere könnten bei der "Hitze" gar nicht schlafen.

Wenn du keine Tipps haben willst, nach was suchst du dann? Dass dir jetzt einer die ultimative Lösung für dein Problem bietet? Das könnte schwierig werden, vor allem so als ferndiagnose. Ich habe selbst auch Schlafprobleme seit vielen Jahren und nehme dagegen Sedariston zum Schlafen ein. Das ist ein pflanzliches Mittel aus Johanniskraut, Baldrian und Melisse. Mir hilft es sehr gut und ich kann damit durchschlafen und auch schneller Einschlafen.

Weitere Tipps, welche aber auch nicht unwichtig sind, scheinst du ja nicht zu benötigen. Aber ich würde dir in jedem Fall raten, dass du auf ein gesundes Schlafklima achtest. D.h. das Bett regelmäßig frisch beziehen, lüften, keine elektrischen Geräte im Raum und den Raum auch komplett abdunkeln. Das wirkt oft Wunder bzw trägt immer zu einem besseren Schlaf bei. lg

Hey.
oh, ich kann deinen Kummer so gut verstehen! Ich leide seit Jahren - nicht dauerhaft, sondern phasenweise - unter Schlafproblemen. Ich schlafe entweder nicht ein oder liege nachts stundenlang wach. Ich hab echt allen Mist probiert - Tees, Meditation, Lesen, Sport am Abend, Sport am Morgen...alles Käse! Das zerrt unglaublich an den Nerven und mein letztes Mittel war dann auch zu Schlafmittel zu greifen. Ergebnis: trotzdem keine Erholung.

Ich bin dann durch Zufall auf eine Methode gestoßen, die "auditive Stimulation" heißt. Da geht es drum, dass man mit Schallfrequenzen versucht, das Hirn wieder auf einen normalen Schlafrhythmus zu trainieren. Ich war da anfangs sehr skeptisch, klingt für mich schon sehr nach Zauberei, aber hab mich letztlich dazu entschlossen, mich näher zu informieren. Auf dem deutschen Markt gibt es nur einen Hersteller, der das in Form eines Kissens anbietet (http://aivi.de). Das Kissen hab ich mir geholt und siehe da, ich konnte schon nach ca. 2 Wochen wieder besser schlafen. Also zumindest einschlafen. Nach weiteren 2 Wochen hatte ich das Gefühl, dass ich mich wieder in einem besseren Schlafrhythmus befinde. Die Technik scheint also was zu bewirken! Vielleicht wäre das auch ein Versuch für dich wert? #klee

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