Citalopram oder opipramol

    • (1) 26.10.17 - 08:27

      Hallo zusammen
      Eine Frage an die jenigen die das Medikament nehmen
      Habe eine Wochenbett Depression gehabt , meine Tochter ist nu 5 Monate und langsam schleichen sich wieder Depressionen ein ??? Mag kaum raus gehen wo Gewusel ist , wird mir alles Zuviel ich werde schnell nervös und bekomme Angst
      Mache kaum noch Sachen weil ich ansgt habe das wird mir eh Zuviel mein Arzt hat mir citalopram verschrieben , frage : ich bin ja eh schon unruhig u nervös , ist das andere Medikament nicht besser für mich ???

            • Meine Erfahrung war das es gegen Panik half gegen Depression nicht. Ich hatte 10 kg zugenommen und brauchte 9 Monate um davon runter zu kommen. Hatte es 2 Jahre genommen. Die Ängste waren aber wirklich auch danach insgesamt besser.

      Hallo,

      ich habe in diesem Jahr aufgrund einer Erschöpfungsdepression für ca. 5 Monate Opipramol genommen, ich war zu diesem Zeitpunkt extrem unruhig, konnte nicht schlafen hatte Ängst. Es hat mir geholfen, etwas herunterzufahren und zur Ruhe zu kommen, gegen die negative Grundstimmung hat es jedoch nicht geholfen.
      So habe ich es nach RS mit meinem Arzt ausschleichen lassen und nehmen nun seit ca. einer Woche Citalopram in einer kleinen Dosis zum einschleichen, denn ich habe leider immer noch nicht das Gefühl, dem "normalen" Alltag (Job, Kinder, Haushalt) wieder gewachsen zu sein.
      Dir alles Gute!!!
      LG PoKe

    Hallo,
    was beim Einen wirkt, verträgt der Andere gar nicht. Und gerade bei Ängsten und Unruhe würde ich eher eine Verhaltenstherapie empfehlen, statt Tabletten.

    Alles Gute!

Hallo,

ich glaube Du solltest das mit Deinem Arzt besprechen. Ich habe vor Jahren über einen langen Zeitraum Opipramol in einer geringen Dosis genommen - abends. Ich konnte davon gut einschlafen. Zusätzlich bekam ich noch was gegen die Angst. Das Mittel gegen die Angst habe ich während einer Rehamaßnahme abgesetzt, das Opipramol über Jahre in sehr sehr kleinen Schritten.
Ich bin leide immer noch unter meiner Angst- und Panikerkrankung. Es gibt gute und weniger gute Tage. Ich hatte damals eine gute Therapeutin die mit mir viel aufgearbeitet hat. Inzwischen weiß ich woher die Angst kommt - die Baustelle muss nochmal bearbeitet werden, mit einer anderen Therapeutin weil die "Chemie" zwischen uns nicht mehr stimmt. In den letzten Jahren habe ich viel verändert, über mich gelernt.
Aus eigener Erfahrung : Vertraue Deinem Arzt. Ich nehme seit Jahren keine Medikamente mehr. Ich hatte im letzten Winter wieder eine Phase wo meine Ärztin mir wieder was geben wollte. Ich habe abgelehnt - meine Erfahrungen von damals haben mich sehr geprägt. Das einzige was ich im äußerten Notfall nehme ist Neurexan und dann ganz viel frische Luft und Tagebuch schreiben, Während der Reha bekam ich damals ein ordentliches Sportprogramm verordnet. Die Bewegung im Freien, egal was für ein Wetter ist hatte für mich den besten Erfolg.

Alles Gute Geli

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