Mandel OP bei Erwachsenen

    • (1) 26.10.17 - 13:48

      Huhu,

      Bekomme am 9.11 die Mandeln entfernt
      Ich bin 25.

      Habe riesige Angst vor dem Klinik Aufenthalt, meinen Sohn fast nicht zu sehen und am meisten vor dem Nachblutungsrisiko. Die Klinik ist 45min entfernt. Ich hab wirklich Angst zu verbluten wenn zuhause was sein sollte.

      Kann mir hier jemand Erfahrungen und Tipps mitgeben ?
      Hat es bei euch nachgeblutet?
      Wer wohnt noch soweit von der Klinik weg?
      Und vorallem, wie lange musstet ihr im Krankenhaus bleiben?

      Lg

      • Und ab wann konntet ihr wieder normal am Alltag teilnehmen, Sport machen usw?

        Hallo.

        Ich bin eine bei der so gut wie alles schief ging. Ich war ein halbes jahr außer gefecht. Ich will dir damit keinesfalls angst machen, nur ein paar tipps geben worauf du unbedingt achten solltest.

        Solltest du nach ein paar tagen das gefühl haben, dass die schmerzen wieder stärker werden, BESTEHE darauf, dass nochmal genau geschaut wird. Ich wurde mit einem "seien sie doch nicht so empfindlich" abgespeist. Das bescherte mir eine monatelange tortur, bei der alles bis zum ohr entzündet war, inkl not-op usw.

        Hätte man damals gleich etwas unternommen, wäre das ganze nach ca 2 wochen vorbei gewesen. Ich kenne auch sonst nur leute, bei dènen es nach kürzester zeit verheilt war und alles super verlief. Nur deswegen habe ich dir das erzählt, weil das so einfach zu verhindern gewesen wäre. Das ist eine routine-op und wenn man weiß wie man sowas verhindern kann, verläuft die in 99% der fälle ohne probleme.

        Keine angst. Alles gute dir. :-)

        Mein Mann wurde vor ein paar Jahren daran operiert. Er hatte tatsächlich 2 mal Nachblutungen, die wieder verödet wurden. Beim 2. Mal musste es auch schnell gehen. Ess wirklich nur weiches in den ersten 2 Wochen. Das war vielleicht sein Fehler.
        Ansonsten hat es ihm viel gebracht die Op.

      • Ich hab sie damals mit 19 raus bekommen. Im Krankenhaus war ich 3 Tage. Krankgeschrieben war ich damals 2 Wochen, Sport hab ich auch nach diesen 2 Wochen wieder gemacht.

        Es war völlig easy und problemlos nur Eis hab ich leider keines bekommen ;)

        Hallo,
        Ich hatte die OP dieses Jahr im Sommer und fand es halb so wild, hab mir alles viel schlimmer vorgestellt weil ich vorher mal wieder alle möglichen Horrorstories im Internet gelesen habe. Natürlich ist es kein Spaziergang und tut weh aber mit Schmerzmitteln ist es auszuhalten. Und ich bin nicht jemand der besonders hart im nehmen ist.

        Ich bin 33, war von Montag bis Sonntag im Krankenhaus. Mein 2 jähriger Sohn hat mich in der Zeit 2 mal besucht und sonst hat mein Mann mir täglich Fotos und Videos geschickt.

        Nachgeblutet hat es bei mir gar nicht. Du bekommst vom Krankenhaus ja einen Zettel was du alles nicht machen darfst 2-3 Wochen lang. Daran musst du dich einfach halten. 2-3 Wochen lang nicht warm duschen, nicht Haare föhnen, nichts heißes essen/trinken, nichts zu hartes essen, sehr sehr viel trinken auch wenn es weh tut. Je mehr du isst und trinkst um so schneller tragen sich die Beläge ab, und um so schneller/besser die Wundheilung. Also auf keinen Fall aufhören zu essen nur weil es weh tut. 30 Min vor dem Essen am besten Schmerzmittel nehmen.

        Ich habe genau 14 Tage lang Schmerzmittel gebraucht, danach tat es zwar noch weh aber war auch ohne Schmerzmittel auszuhalten. Arbeiten war ich nach 3 Wochen wieder. Komplett alleine um meinen Sohn gekümmert (also inkl Tragen, Spielplatzbesuche usw) habe ich mich nach 2 Wochen wieder. Komplett „gesund“ habe ich mich nach genau 3 Wochen gefühlt, da tat es dann nicht mehr weh. Allerdings hatte ich auch eine kleine Komplikation und das nach 3,5 Wochen, da hatte sich irgendwie die Wunde/Narbe entzündet und war eitrig. Habe dann nochmal 6 Tage lang Antibiotika genommen und danach war dann alles gut.

        Mach dir nicht zu viele Sorgen, es ist eine Standard OP und es läuft in den meisten Fällen alles gut. Solltest du merken dass es anfängt zu bluten dann sofort kühlen von innen und außen und je nach Stärke der Blutung entweder selbst ins Krankenhaus fahren oder Notarzt rufen. Aber eine so extreme nachblutung ist echt sehr selten und dann (denke ich) oft auch selbst verschuldet weil man sich vielleicht nicht an die „Regeln“ gehalten hat.

        Alles Gute

        • Oder die ärzte eine schlimme entzündung, die im krankenhaus durch knäckebrot und heißem tee (serviert ein tag nach der op) schon begonnen hat nicht ernst nahmen. Selber verschuldet. Tut mir leid, aber da bin ich echt empfindlich und reagiere gereizt.

          • Sorry aber dass man kein Knäckebrot essen und heißen Tee trinken darf 1 Tag nach der OP sagt einem doch der gesunde Menschenverstand (sowie der Zettel mit den Verhaltensregeln) oder? Die Schwestern haben vermutlich beim Essen verteilen was durcheinander gebracht, aber man muss doch auch im Krankenhaus ein bisschen mitdenken! Ist für mich auch teilweise selbstberschuldet.

            • Ich wollte das nicht essen und wollte eis. Die meinten "ausnahmsweise eins", ich solle das essen was es gibt. Damals habe ich das dann halt geglaubt, dass das so richtig ist. Ich habe ja in meinem post bereits geschrieben, dass da alles schief lief was ging. Die normale hno-station war überfüllt und wir waren auf der normalen chirurgie-station. Die hatten einfach null ahnung, das war mir in dem alter aber nicht klar, zumal man gleich auch ziemlich ruppig behandelt wurde, wenn man auf irgendwas hinwies.

              • Das tut mir leid für dich, dass es so blöd gelaufen ist. Da hattest du echt Pech mit dem Krankenhaus, Ärzen und Schwestern. Aber das ist sicher nicht die Regel. Auf der normalen HNO Station kennen sie sich ja normalerweise aus und sowas sollte noch nicht passieren.

      Hallo,

      ich habe ebenfalls mit 25 die Mandeln rausoperiert bekommen. War 6 Tage in der Klinik - die ebenfalls gute 45 Minuten von daheim entfernt war ... wir wohnen sehr ländlich ... !
      Im absoluten Notfall Rettungswagen rufen das war die Anweisung vom HNO ! Hatte auch zusätzlich seine private Habdynr. zum Anrufen Tag & Nacht falls was sein sollte!

      Ganz wichtig - aber sollte selbstverständlich sein: sich 100 % an die Verhaltensregeln halten die man beim HNO nach der OP bekommt.
      Ich hatte überhaupt keinerlei Probleme und alles gut verheilt :-) das wird schon !!!

      Alles Gute !!!

      Huhu, bei meiner Tochter damals 6 hat es zweimal nachgeblutet. Leider beim zweiten mal mit Not op und bluttransfusion . War leider nicht so schön. Ihr bettnachbar ist dagegen schon den zweiten Tag “rumgesprungen“. Ich würde es heute vermeiden. Lg

    ich musste damals 7 nächte im KH bleiben, wir durften noch nicht mak in den klinikpark. der professor hatte mal einen fall, wo eine frau auf eigenes risiko nach 4 tagen heim ist. sie hatte nachblutungen und jede hilfe kam zu spät.

    bleib auf jeden fall lang genug dort - auch wenn du schon recht bald wieder fit sein wirst.

    ich hatte übrigens anschließend noch 3 wochen heftige schmerzen und 3 täglich schmerztabletten geschluckt. nimm dir davon genug mit heim :-D

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