Chronische Nasennebenhöhlenentzündung was hilft???

    • (1) 08.11.17 - 10:44

      Hallo,ich habe seit 4 Jahren ständig starken Husten der meist noch zu einer Halsentzündung wird.Bisher konnte kein Arzt feststellen warum und mir wurde immer verschiedene Antibiotika verschrieben,die nachher ja auch nicht mehr halfen.Jetzt hat mein Hautarzt beim Bluttest rausgefunden das der Husten von einer Chronischen Nasennebenhöhlen Entzündung kommt und mir einen Vernebler aufgeschrieben womit ich mit Salzlösung inhalieren soll.Bisher hat es leider nicht geholfen und ich bin seit 2 Wochen wieder am Husten und fühl mich müde.Gegen den Husten inhaliere ich mich Mucosolvan aber es wird nicht besser.Kennt jemand etwas für den Vernebler was bei ner Nebenhöhlen Entzündung gut hilft.Möchte das das endlich aufhört mit dem Dauer Husten.Lg Michaela

      • Soweit ich weiß, hilft bei einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung nur noch eine Nasen-OP.
        Aus dem (chronischen) Husten kann nämlich recht schnell chronisches Asthma werden, das dann ein Leben lang bleibt.
        Ich würde mich an Deiner Stelle schnellstmöglich nach einem guten HNO-Arzt umsehen und dort in Behandlung begeben. Der kann Dir sagen, wie eine chronische Sinusitis behandelt wird. Die Nasen-OPs sind aber mittlerweile nicht mehr so dramatisch und können sogar ambulant durchgeführt werden.
        Wichtig wäre auch, herauszufinden, welches die eigentliche Ursache bei Dir war. Oftmals können nicht (ausreichend) behandelte Allergien zu immer wiederkehrenden Nasennebenhöhlenentzündungen führen, diese wiederum können chronisch werden und im schlimmsten Fall chronisches Asthma hervorrufen. Dieser Kreislauf muß unbedingt unterbrochen werden.

        ERst mal solltest Du zu einem HNO-Arzt gehen.
        Welchen Vernebler hast Du? Es gibt von Pari den Pari Sinus, der ist speziell für die Nebenhöhlen. Damit kannst Du auch Cortison inhalieren, besprich das aber mit dem HNO. ANsonsten schreiben die HNO-Ärzte auch gerne Cortison-Nasenspray auf, viele sind damit dann weitgehend beschwerdefrei.
        Mit Deinem Husten wäre es aber auch gut, Du würdest gleich noch zu einem Pulmologen gehen, vielleicht hast Du ja schon ein Asthma. Kann dahinter vielleicht eine Allergie, z.B. gegen Hausstaubmilbe und/oder Schimmelpilze bestehen? Sollten HNO oder Pulmologe unbedingt testen! Dann hilft kein Kochsalz, sondern Bezüge und Antihistaminica!

        Hatte ich auch. Unentdeckte hausstaubmilbenallergie,...immer laufende Nase....nebenhöhlen dann entzündet. Dann mittelohrentzündung......Keime gingen durch ohrtrompete,...

        ->Betten mit milbopax eingesprüht, alles weg bis auf husten, aber der war schon abgeschwächt.
        Dann rausgefunden, dass es nicht nur die milbenallergie war sondern auch zu viel Magensäure. Dämpfe reizten Atemwege.
        Rennie gekaut....Beschwerden weg......

        Habe viel zu lange Antibiotika genommen.
        Alles gute.

        Ps: Milbenspray mitbpyrethrum oder Permethrin würde ich nicht nehmen....nicht unproblematisch...google einfach mal milbopax, wenn du magst.

        • ERST die Diagnose, dann die Therapie!

          Danke!Der Hautarzt hat bei mir den Bluttest gemacht,da ich anfangs dachte es könnte eine Allergie z.b. gegen Hausstaubmilben oder sonstiges sein.Aber Allergien hat er keine festgestellt nur einen leichten Entzündungswert im Blut.Als ich daraufhin erwähnte das ich ständig die Nase zu hätte hat er nochmal speziell mein Blut untersucht und da hat er die Nasennebenhöhlenentzündung festgestellt.War vorher schon bei einigen Ärzten die haben mich auf Asthma getestet und mir nen Inhalator verschrieben aber das half nicht dann wurde die Lunge geröncht das ist auch in Ordnung.Meine Mama sagte das auch mit dem Magen daher hab ich den Heilsand genommen,das hat auch nicht geholfen.
          War gerade in der Apotheke die sagte Sinupret Forte sollte ich mir kaufen.Hast du da Erfahrungen mit??

      Hallo,

      ich hatte das auch mehrere Jahre lang, bin jetzt aber seit 10 Jahren nahezu beschwerdefrei; sprich Erkältungen heilen in einem normalen Zeitrahmen komplikationsfrei aus. Bei mir war keine Allergie dahinter, sondern einfach ein schlappes Immunsystem. Gut geholfen hat mir Sinupret und eine Kurzwellentherapie auf beide Nebenhöhlen, muß verschrieben werden und wird in einer Physiotherapie gemacht, sowie Gesichtsdampfbad mit echter Kamille. Das kannst du ohne weiteres zu hause machen.
      Bevor du aber mit was loslegst, lass abklären, was die Ursache ist. Da du das schon soviele Jahre hast, hilft dir vielleicht auch eine Kur am Meer.

      Alles Gute!

      Guten Morgen londonaftermidnight,
      ein gesunder Lebensstil sollte zunächst immer die Basis bilden, d. h. vor allem eine vitalstoff- und ballaststoffreiche Ernährung wie die traditionelle Mittelmeerkost, tägliche Bewegung an der frischen Luft (u. a. zwecks Vitamin D-Bildung!), ausreichend Schlaf und ein gutes Stressmanagement. Eine gesunde Ernährung beeinflusst auch die Darmflora positiv, die für ein gutes Immunsystem immens wichtig ist. Antibiotika dagegen fördern nicht nur die Resistenzentwicklung, sondern zerstören auch die Darmflora, und sie wirken vor allem nur bei bakteriellen Infekten. HNO-Infekte werden aber in der Regel durch Viren ausgelöst. Chronischer Stress fördert Entzündungen, die wiederum auf Dauer schwere Erkankungen verursachen können.
      Versuche doch mal mit ätherischen Ölen zu inhalieren (z. B. Babix Inhalat, rezeptfrei aus der Apotheke). Es enthält Eucalyptus- und Fichtennadelöl. Davon übergießt Du 3-mal täglich jeweils 7 Tropfen mit heißem Wasser und atmest die Dämpfe ein, was nicht nur sehr wohltuend ist, denn die ätherischen Öle sollen auch antimikrobiell, auswurffördernd und entzündungshemmend wirken. Ich persönlich bevorzuge jedenfalls immer erst einmal solche natürlichen Arzneimittel, bevor solche schweren Geschütze wie Antibiotika einnehme.

      Ich wünsche Dir gute Besserung!

      Hallo Michaela,
      also ich schwöre bei Infekten auf Gesichtsdampfbäder mit Kamillentinktur, da Kamille entzündungshemmend wirkt, sowie zusätzlich auf die Einnahme des Spurenelementes Zink (z. B. Unizink, rezeptfrei aus der Apotheke). Zink hat sich nicht nur bei Infekten bewährt, sondern ist auch wichtig für die Schleimhäute, stärkt das Immunsystem und soll ebenfalls entzündungshemmende Eigenschaften haben. An Deiner Stelle würde ich mal eine ca. 3-monatige Kur mit dem Arzneimittel machen (1 Tablette täglich morgens). Da Du häufig Antibiotika eingenommen hast, solltest Du zudem Deine Darmflora mit entsprechenden Präparaten aus der Apotheke, sog. Synbiotika wieder aufbauen.
      Sollten Diese Maßnahmen nach ca. 3 Monaten keine Besserung zeigen, würde ich mir eine 2. Meinung einholen, denn auch aufsteigende Magensäure kann beispielsweise zu chronischem Husten und Halsentzündungen führen.

      Wie man anhand eines Bluttestes herausfinden kann, dass der Husten durch eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung hervorgerufen wird, ist mir übrigens schleierhaft.

      Gute Besserung!

      Hallo!
      Ich hatte mit Anfang 20 chronisch rezidivierende Nebenhöhlenentzündungen und war damit beim HNO in Behandlung. Allergien wurden ausgeschlossen, und selbst in entzündungsfreien Phasen war meine Nasenatmung eingeschränkt. Irgendwann wurden meine Nasenmuscheln verkleinert, und seit dem ist Ruhe.
      Natürlich sollte die Therapie möglichst kausal sein, aber erster Ansprechpartner solte der HNO-arzt sein.

      LG

      ganz einfach! _--> eine OP und gut ist - seit dem hab ich deutlich mehr Ruhe.

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