Bandscheibenvorfall LWS

    • (1) 17.11.17 - 19:37

      Hallo,

      mich plagen seit der Schwangerschaft (Geburt Juni '17) heftige Schmerzen im Rücken und Ischiasschmerzen. Das zieht das rechte Bein runter bis in die Wade. Leichte Sensibilitätseinschränkungen im rechten Bein. War dann beim Orthopäde vorstellig und sollte eine Schmerztherapie und Übingen machen die erfolglos blieben. Deswegen musste ich heute zum MRT. Diagnose war eindeutig großer Bandscheibenvorfall. Nächste Woche muss ich zur Besprechung zum Orthopäde. Wie wäre der weitere Verlauf? Physio? Weiter Schmerzmittel? OP?

      Außerdem bin ich Altenpflegerin und wollte im Januar/Februar wieder geringfügig anfangen zu arbeiten. Ist der Beruf generell noch ratsam?

      lg Luna

      • Hallo,

        eindeutig.
        Auf keinen Fall eine OP!! Jedenfalls nicht sofort und wenn mehrere Arztmeinungen einholen.
        Mit Kind ist es schwer sich zu schonen. Aber auf jeden Fall Physio (und nicht nur massieren lassen), der dir gute Übungen zeigen soll und auch an deiner Körperhaltung bestimmt was ändern muss bzw. dir zeigt wie du dich im Alltag verhalten sollst.
        Der Beruf ist bekann dafür. Bist du noch jung und kannst dir vlt eine Umschulung vorstellen?
        Erzieherinnen werden auch gesucht :)

        Alles gute dir!

        • Danke dir. Eine OP möchte ich vermeiden. Ich hatte dieses Jahr schon einen Kaiserschnitt und danach nochmal eine OP. Das ist vorerst genug mit KH Aufenthalt.

          Ich bin 25. Ja eine Umschulung könnte ich mir definitiv vorstellen.

          • Das wird aber alles nicht so einfach. OP macht man eigentlich nur, wenn die Bandscheibe eindeutig auf den Nerv drückt und der Nerv dadurch in Gefahr ist. Ansonsten intensiver Physiotherapie und Schmerztherapie.
            Umschulung ist in Deinem Alter schwierig! Schneller geht es wahrscheinlich, wenn Du "einfach" nochmals eine Ausbildung machst. Ansonsten stellt sich das Arbeitsamt gerne ewig quer und die Rentenversicherung genehmigt Umschulungen ("Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben") meist erst, wenn dies ein sozailmedizinisches Gutachten, meist druch den sozialmedizinischen Dienst im Rahmen einer Reha, ausdrücklich empfielt.
            Kannst Du vielleicht eine Weiterbildung machen, sodass Du in erster Linie leitende Funktionen ausübst? Oder in der Schule unterrichten?
            Viel Erfolg und gute Besserung!

            • Laut Radiologin drückt es eben auf den Nerv, deswegen die dauerhaften Schmerzen.

              Klar wäre eine Ausbildung möglich aber finanziell ist das natürlich schwer zu stemmen ohne richtiges Gehalt.

              Wie dem auch sei. An oberster Stelle steht für mich, endlich ansatzweise schmerzfrei zu werden. Ode besser gesagt auf ein erträgliches Maß zu kommen.

              Danke dir.

              • Es gibt auch noch Schmerzkliniken, die eine multimodale Schmerztherapie anbieten. Wenn allein Physio und Schmerzmittel nicht ausreichen, würde ich so etwas noch versuchen, bevor eine OP geplant ist. Das dauert meist 7-10 Tage, ist also absehbar.

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